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Straßen- vs. Rennversion

Acura lässt die Serienversion des NSX gegen den 2019 NSX GT3 Evo in einer Testserie antreten.

Nach Hondas Rückkehr in die europäischen GT-Rennserien im Jahr 2018 sind dieses Wochenende abermals zwei Teams beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps mit dem 2019 NSX GT3 Evo am Start. Das Honda Team Motul bestreitet die dritte Runde der Pirelli International GT Challenge (IGTC), während das Jenson Team Rocket RJN in der Silver Category der Blancpain GT Endurance Cup Serie antritt. Nach dem Rennen der IGTC in Laguna Seca im März stellte sich Acura, die Schwestermarke von Honda, mit dem serienmäßigen NSX dem Rennwagen NSX GT3 Evo. In einer Reihe von streckenbasierten Tests ließ Trent Hindman die beiden Autos beim IMSA GT-Rennen gegeneinander antreten, um ihre unverwechselbare Leistung zu demonstrieren.

Auf Geschwindigkeit ausgelegt

Die GT Wettbewerbsstandards verlangen, dass Rennwagen weitgehend den gleichen äußeren Charakter wie die Serienversion aufweisen. Obwohl die beiden Fahrzeuge unterschiedliche Materialien für ihre Karosserie verwenden (der Serienwagen Aluminium und Verbundstoff, der GT3 Evo Carbonfaser), sind über 80 Prozent der grundlegenden Bauteile identisch. Diese Ähnlichkeit unterstreicht, dass der Rennsport von Anfang an eine wesentliche Rolle in den Überlegungen des Entwicklungsteams spielte.

Die Geschichte von zwei Antrieben

Die wesentlichen Unterschiede liegen, abgesehen von den offensichtlichen aerodynamischen Modifikationen am NSX GT3 Evo, in den Antrieben. Im Straßenwagen wird ein maßgeschneiderter 3.5 Liter V6 Twin Turbo Motor und das weltweit einzigartige 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) mit dem Sport Hybrid SH-AWD®-System kombiniert. Das System liefert eine Leistung von 581 PS und ein Drehmoment von 646 Nm.

Beim NSX GT3 Evo, gemäß den Anforderungen des GT3 Wettbewerbs mit Heckantrieb ausgestattet, entfällt die Hybridkomponente des Serienmodells. Die Leistung basiert auf einer leicht modifizierten Version des 3.5 Liter V6 Twin-Turbo Motors, liefert 557 PS und ein Drehmoment von 644 Nm. Der elektrifizierte Antrieb des Straßenfahrzeugs beschleunigt um 1,43 Sekunden schneller von 0-60 mph, trotz des zusätzlichen Gewichts der Sicherheits- und Komfortausstattungen.

Im Gegensatz zu anderen Hybrid-Supersportwagen wird die Drehmomentkurve des Turbo Motors nicht nur durch die elektrische Leistung ausgeglichen, sondern die im vorderen Bereich des Fahrzeugs montierte Twin Motor Unit (TMU) kann unabhängig voneinander ein positives als auch ein negatives Drehmoment an die Vorderräder liefern. In dieser Hinsicht ist die Serienversion des NSX aktuell das einzige Fahrzeug in der Geschichte der Supersportwagen, bei dem Elektromotoren eingesetzt werden, um die dynamische Leistung beim Beschleunigen, Bremsen und in Kurven zu verbessern.

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