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Julia Offenberger

Besonders bezaubernd ist der See von Annecy in den Morgenstunden. © Julia Offenberger

Rhône-Alpes

Zwischen Genf und dem Mont Blanc Massiv lädt die französische Region Rhône-Alpes mit idyllischen Dörfern, glitzernden Seen und spektakulären Gebirgstälern zum Wandern, Schwimmen und Skifahren ein. Im Rahmen einer Nissan-Pressereise hat Julia Offenberger die Region in den französischen Alpen besucht.

Zwei Tage in Nissan Crossover-Modellen. Zwei Tage strahlend blauer Himmel. Die Lage könnte besser nicht sein. Ausgangspunkt der Nissan Pressereise war die Schweizer Stadt Genf an der französischen Grenze. Von hier aus führte der Weg - mein Kollege und ich in einem Nissan Juke Nismo - über die Grenze nach Frankreich in Richtung Europas höchstem Bergmassiv Mont Blanc. Rund zwei Stunden waren für die Fahrt in die französische Gemeinde Megève vorgesehen, auf der wir, die mir bisher unbekannte Region, Rhône-Alpes kennenlernen konnten. Kaum hatten wir die Schweizer Metropole verlassen, eröffnete sich vor uns die beeindruckende Landschaft der französischen Alpen. Autobahnen wichen kurvigen Gebirgsstraßen und anstatt von dicht besiedelten Städten waren hier und da traditionelle Holzhäuser anzutreffen. Der Weg ins Gebirge führte an zahlreichen kleinen Dörfern vorbei, die je näher wir unserem Ziel kamen, eine heimelige Stimmung verbreiten und an Heidi-Filme erinnerten. Besonders beeindruckend war der Ausblick über die französische Stadt Cluses. Die im Arvetal liegende Stadt war früher für ihre Uhrenherstellung bekannt und ist heute ein guter Ausgangspunkt zu zahlreichen Skipisten.

Etwas weiter Richtung Mont Blanc passierten wir die zauberhafte Gemeinde Saint-Gervais-les-Bains. Mitten in den Bergen ist das Gemeindegebiet Teil des Massivs, das über die Zahnradbahn Tramway du Mont-Blanc bis auf 2.386 Meter Höhe erschlossen ist. Saint Gervais ist ein beliebter Kurort und vor allem als Teil des Wintersportgebiets Evasion Mont-Blanc vom Tourismus geprägt. Ich war beeindruckt. Eine Gegend, die ich so gut wie gar nicht kannte, überraschte immer wieder mit einer umwerfenden Bilderbuch-Landschaft und entzückenden Alpendörfern.

Aber auch der nächste Tag sollte noch für Überraschungen sorgen. Leider war dies schon der letzte meiner ersten Pressereise und so schön es auch war, die Zivilisation rief. Auf einer etwas anderen Route - diesmal im etwas größeren Nissan X-Trail - verließen wir die französischen Alpen wieder und näherten uns der Schweizer Grenze. In Gedanken schon im Flieger Richtung Wien, war ich umso überraschter, als sich vor uns plötzlich der See von Annecy ausbreitete. Durch das einfallende Morgenlicht schien dichter Dunst von der Oberfläche des Wassers aufzusteigen. Umgeben von hohen Gebirgen verbreite der Anblick des Sees eine geheimnisvolle, dennoch friedliche Stimmung. Kein Wunder, dass die Region schon seit dem 19. Jahrhundert bei Touristen beliebt ist. Mit 27 Quadratkilometern zählt er als sechstgrößter See Frankreichs und rühmt sich, dank umfangreichen Schutzmaßnahmen, als sauberster See Europas, inklusive Trinkwasserqualität. Ob Winter oder Sommer, Urlauber erwartet ein vielseitiges Freizeitangebot mit zahlreichen sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Diese reichen von Wassersport wie Segeln, Schwimmen oder Tauchen über Radfahren bis hin Bergaktivitäten wie Wandern, Canyoning oder Gleitschirmfliegen. Das glasklare Wasser des Sees schlängelt sich in Kanäle durch die historische Altstadt des Zentrums von Annecy. Wo gestern noch Heidi-Feeling herrschte, beeindruckten hier Häuser mit typisch französischen Fensterläden und fast schon mediterranem Flair.

Eine definitiv, zumindest von mir, unterschätzte Region, die nicht nur mit spektakulären Gebirgsketten lockt, sondern auch sonst viel Charme und Abwechslung mit sich bringt.

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