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"Österreich ist ein Dieselland und neben den vielen Diesel-Autobesitzern geht es auch um tausende Arbeitsplätze in unserem Land. Wir brauchen daher sachliche Diskussionen statt Panikmache und Dieselhysterie“, so der Verein Mein Auto.

"Panikmache und Dieselhysterie"

Verein „Mein Auto“ fordert eine sachliche Diskussion statt der anhaltenden Dieselhysterie.

KommR Prof. Burkhard Ernst, Landesgremialobmann des Wiener Fahrzeughandels und Gründer des Vereins „Mein Auto“, reagiert auf die aktuelle Studie „Environmental Research Letters“. Diese behauptet, dass es durch geschönte Abgaswerte zu erhöhter Stickoxidbelastung kommt und diese in Europa jährlich 5000 vorzeitige Todesfälle verursacht. Insgesamt stehen jährlich etwa 10.000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Ausstoß von Feinstaub durch Dieselmotoren, so die Forscher.

Zahlen sind Schätzungen

Geht es nach der Studie, seien in Österreich rund 170 vorzeitige Todesfälle auf die NOx-Emissionen von Dieselfahrzeugen zurückzuführen. Glaubt man den Ergebnissen, so gingen 80 davon auf das Konto der geschönten Abgaswerte. „Luftverschmutzung und Feinstaubbelastungen sind ohne Zweifel massive Probleme, an denen weltweit gearbeitet und geforscht werden muss. Experten und Forscher betonen dabei jedoch immer wieder, dass Zahlen wie jene aus der aktuellen Studie „Environmental Research Letters“ Schätzungen sind. Ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und bestimmten NOx-Expositionen im Sinne einer adäquaten Kausalität ist nicht bewiesen“, hält Ernst fest.

Österreich ist ein Diesel-Land

Anlässlich der bereits nun seit einiger Zeit andauernden Negativ-Diskussionen rund um Fahrverbote oder neuer Diesel-Steuern fordert Ernst weiter: „Österreich ist ein Dieselland und neben den vielen Diesel-Autobesitzern geht es auch um tausende Arbeitsplätze in unserem Land. Wir brauchen daher sachliche Diskussionen statt Panikmache und Dieselhysterie“, so Ernst.

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