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Aufgepepptes Design und verbesserte Fahrdynamik: der neue Audi R8 V10 RWD und der R8 LMS GT4 werden die Rennfahrer-Herzen höher schlagen lassen. © Audi

Mehr Dynamik für Audi R8 – Modelle

Noch schärfer, noch markanter: der Audi R8 V10 mit Heckantrieb wird fix ins Modellportfolio aufgenommen, erhält zudem ein aufgefrischtes Design und zusätzliche Fahrdynamik. Auch der Rennwagen R8 LMS GT4 wurde spürbar verfeinert.

Anfang 2018 wurde der Audi R8 V10 RWS in einer limitierten Serie aufgelegt. Der, vom R8-LMS-Rennwagen abgeleitete, Heckantrieb und die damit verbundene Dynamik begeisterte die Audi-Kunden auf Anhieb. Nun wird der Audi R8 V10 RWD zu einem eigenen Modell innerhalb der R8-Familie. Gleichzeitig erhält der Hecktriebler ein überarbeitetes Exterieur, das bereits die neuen R8 quattro – Modelle von Audi ziert. So kommt die Dynamik des R8 V10 RWD, der als Coupé und Spyder erhältlich ist, noch besser zum Ausdruck. Der Singleframe wurde breiter und flacher, die Schlitze unter der Fronthaube erinnern an die Marken-Ikone Audi Sport quattro. Die Lufteinlässe, der Frontsplitter und das Luftauslassgitter am Heck gingen ebenfalls in die Breite, der Diffusor, flankiert von zwei ovalen Abgas-Endrohren, wurde weiter nach oben gezogen. Der Luftfilter im Motorraum liegt nun unter einer neuen Abdeckung, wahlweise aus Kunststoff oder Carbon. Die Sideblades betonen die Exklusivität des Modells. Das obere Blade trägt ein glänzendes Mythosschwarz, während das untere in der Wagenfarbe eingefärbt wird. Auf Wunsch ist zudem das Optikpaket Carbon sowie für den Spyder ein Optikpaket in schwarz erhältlich.

Das Herz des Hochleistungssportlers pocht hinter der Passagierzelle und verspricht unvergleichlichen Klang, blitzschnelle Ansprache und immense Drehfreude: der freisaugende V10 liefert 540 PS und maximale 540 Nm Drehmoment bei 6.500 1/min, die über eine Siebengang S tronic und ein mechanisches Sperrdifferenzial auf die Hinterräder gelangen. Das Coupé sprintet so in nur 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Spyder schafft dies nach 3,8 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 320 km/h bzw. 318 km/h.

Durch den Heckantrieb des Audi R8 V10 RWD erhält der Fahrer eine ganz andere Art von Fahrspaß. Ist der Sportmodus in der Elektronischen Stabilisierungskontrolle ESC aktiviert, so erlauben das Fahrwerkssetup und die Regelsysteme auch kontrollierte Drifts. Serienmäßig rollt der Sportwagen auf schwarzen 19-Zoll-Schmiederädern, 20-Zoll-Reifen sind aber ebenso erhältlich wie Sportreifen, die für zusätzliche Dynamik, besseren Grip und eine verbesserte Verzögerung bei hohen Belastungen und Anforderungen sorgen. Ohne Fahrer wiegt das Coupé nur 1.595 Kilogramm, vor allem auf den Entfall von Kardanwelle, quattro-Lamellenkupplung und Vorderachsdifferenzial zurückzuführen, die den R8 V10 RWD im Vergleich zum quattro-Modell um 65 Kilogramm abspecken. Wie bei allen R8-Modellen besteht die Karosserie zudem aus Aluminium und großen Teilen von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Der Audi R8 V10 RWD, der größtenteils per Handarbeit am Audi-Standort Neckarsulm entsteht, rollt Anfang 2020 zu den europäischen Händlern, in Deutschland beträgt der Grundpreis für das Coupé 144.000€, der Spyder startet bei 157.000€.  

Parallel zum R8 V10 RWD verpasst Audi auch dem seriennahen (rund 60 Prozent der Teile werden direkt vom Serienmodell abgeleitet), ebenfalls heckangetriebenen, Rennwagen R8 LMS GT4 ein neues Design und neue Fahrdynamik. Der Audi, der ausschließlich für Privatfahrer bestimmt ist, konnte seit 2018 weltweit bereits 17 Rennsport-Titel einfahren. Nun fährt die verfeinerte Nachfolgeversion vor. Angetrieben wird der R8 LMS GT4 von einem 5,2-Liter-V10-Aggregat, das reglementbedingt bis zu 495 PS leistet und die Kraft über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder verteilt.

Damit Fahrer auch bei anspruchsvollen Bedingungen die Kontrolle über ihr Fahrzeug behalten, können erstmals das ABS-Bremssystem und die Traktionskontrolle TC fein reguliert werden. Insgesamt acht unterschiedliche Einstellungen können so, abhängig von Wetter, Streckenbeschaffenheit und Reifenhaftung, im Rennbetrieb individuell geschalten werden. Dafür erhält der Rennwagen das Lenkrad der GT2-Version, wo sich die beiden Drehschalter zentral am Lenkrad befinden und so in jeder Situation schnell und einfach die Einstellungen vom Fahrer angepasst werden können.

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