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Kompatibel mit den Stränden dieser Welt

ID. BUGGY transferiert die Idee der legendären Dune-Buggys in das Zeitalter der Elektromobilität.

Dieses Auto ist ein Zeitsprung: der ID. BUGGY. Ein Fingerschnippen - und plötzlich ist es, als hätte jemand das Konzept der kalifornischen Dune-Buggys der 60er Jahre und das damit verbundene Lebensgefühl in die Zukunft katapultiert. "Das puristische Design des ID. BUGGY ist die moderne, retrofreie Interpretation einer Ikone. Unverkennbar ein Buggy. Und doch komplett neu gedacht", skizziert Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff. Ein Zero-Emission-Hightech-Vehicle für den Sommer, den Strand, die City - optisch und technisch eine neue Facette des Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB). Volkswagen zeigt den ID. BUGGY erstmals im Rahmen des 89. internationalen Genfer Automobil-Salons (07. bis 17. März 2019). Parallel dazu stellt das Unternehmen in einer Messepremiere eine seriennahe Studie für eine flexible Schnellladesäule vor, mit der die Ladeinfrastruktur revolutioniert werden könnte.

Vom Boxer zum E-Motor

Die Parallelen zwischen den Strand-Buggys von einst und dem neuen ID. BUGGY verkürzen eine Zeitspanne von fünf Jahrzehnten zu einem Wimpernschlag: Alle 60er-Jahre-Buggys zeigten eine hohe modulare Variabilität - die Basis dafür bildete das Chassis des legendären Käfer; im Heck arbeitete ein Vierzylinder-Boxermotor. Über das Chassis und den Motor des Käfer spannten Kleinserienhersteller eine Hülle aus Glasfaserkunststoff (GFK) und schrieben damit Automobilgeschichte. An dieses Kultkonzept knüpft der ID. BUGGY mit den technischen Möglichkeiten der Moderne an: Die Basis bildet hier das progressive Chassis des MEB. In den Fahrzeugboden integriert: eine Hochvoltbatterie. Dieser Lithium-Ionen-Akku bietet im Fall des ID. BUGGY einen Energiegehalt von 62 kWh, um den 150 kW / 204 PS starken Elektromotor im Heck über fahraktive Distanzen von rund 250 Kilometern (WLTP) mit Strom zu versorgen. Ebenfalls denkbar wäre ein zusätzlicher E-Motor in der Vorderachse, um so einen Allradantrieb mit "elektrischer Kardanwelle" zu realisieren.

Kein Dach, keine Türen

Der MEB ist eine Steilvorlage, schärfste Proportionen mit der neuen Design-DNA der E-Mobilität zu verbinden - der ID. BUGGY zeigt das par excellence. Die klare, skulpturale Designsprache bringt das einzigartig freie Fahrgefühl des Buggys zum Ausdruck. Um den Fahrtwind spüren zu können, wurde bewusst auf ein festes Dach und Türen verzichtet. Deshalb zeichnet sich der unverwüstliche und minimalistisch konzipierte Innenraum durch wasserfeste Materialien aus. Die Studie ist ein reiner 2- Sitzer; alternativ wäre der ID. BUGGY aber auch als 2+2-Sitzer umsetzbar.

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Der in einer Aluminium-Stahl-Kunststoff-Mischbauweise hergestellte Karosserieverbund ist selbsttragend. Dank des modularen Aufbaus kann der obere Karosseriebereich vom MEB-Chassis gelöst werden. Klares Signal an Kleinserienhersteller und Start-ups: Wie einst, öffnet sich Volkswagen mit dem Konzept des ID. BUGGY externen Produzenten. Das Angebot: Sie können auf dieser Basis den emissionsfreien Dune-Buggy einer neuen Zeit bauen - ganz gleich ob für das kalifornische Santa Barbara, die chinesische Yalong-Bucht oder das deutsche St. Peter-Ording. Generell besitzt der MEB darüber hinaus das Potenzial, für viele Automobilhersteller zur neuen technischen Basis der E-Mobilität zu werden. Hintergrund: Anfang 2019 hatte Volkswagen erstmals angekündigt, den MEB als Elektrofahrzeug-Plattform auch Wettbewerbern zugänglich machen zu wollen.

Vorbote eines weiteren ID. Modells?

Gleichzeitig verdeutlicht der ID. BUGGY, welch großes Spektrum der emissionsfreien Mobilität mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten innerhalb der Marke Volkswagen realisiert werden kann: Nach dem ID. (Kompaktklasse), ID. BUZZ (Van), ID. CROZZ (SUV) und ID.VIZZION (Limousine) ist der neue ID. BUGGY bereits die fünfte Studie auf der Basis des MEB, mit der Volkswagen das Facettenreichtum der ID. Familie untermauert. Anders als bei den vier ersten Concept Cars, wurden im ID. BUGGY bewusst keine Systeme für das autonome Fahren integriert. Er soll als fahraktiver Sommer-Cruiser vor allem auf kurzen Distanzen Spaß machen. Dabei zeigt die Studie beispielhaft, dass auch ein sehr reduziert ausgestattetes Zero-Emission-Vehicle - welcher Art auch immer - Platz im künftigen Spektrum der ID. Familie hat.

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