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Jaguar Land Rovers Kampf gegen Plastikmüll

Plastikmüll - ein Problem, das die ganze Welt betrifft. Jaguar möchte nun etwas dagegen unternehmen: aus Plastikabfall hochwertigen Kunstoff für den Einsatz in künftigen Modellen.

"ChemCycling" heißt das Pilotprojekt, das Jaguar gemeinsam mit dem Chemiekonzern BASF betreibt um Plastikmüll zukünftig effizient und sinnvoll nutzen zu können um der wachsenden Menge an Plastikabfällen den Kampf anzusagen. Durch "UpCycling" entsteht ein hochwertiges Sekundärprodukt, das von Jaguar Land Rover schon bald in ihren Autos eingesetzt werden soll. Kunststoff aus dem Hausmüll wird in einem thermochemischen Verfahren in Pyrolyse verwandelt, ein Sekundärrohstoff, der danach bei BASF als Ersatz für fossile Rohstoffe dient. DAs produzierte Material befindet sich in Sachen Qualität und Leistungsfähigkeit auf dem selben Niveau wie neuer Kunststoff. Durch die Möglichkeit das Recyclingmaterial zu härten und zu färben bietet eine nachhaltige Lösung in der Entwicklung von Armaturenbrettern und Karosserieteilen.

Derzeit wird das Versuchsmaterial als Prototyp in einem Jaguar I-Pace an einem mit Kunststoff umspritzten Frontendträger getestet und untersucht ob das Material dieselben strengen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Positive Tests würden bedeuten, dass das Unternehmen ein neues, aus Hausmüll gewonnenes, Material in seinen Autos verbauen könnte ohne dabei auf Qualität und Sicherheit zu verzichten.

Doch das Pilotprojekt mit BASF ist nicht die einzige Initiative zur Bekämpfung von Plastikmüll, mit der Jaguar nachhaltiger produzieren möchte. Gemeinsam mit dem dänischen Textilspezialisten Quadrat zum Beispiel entstanden Alternative Bezugsstoffe, die nachhaltig aber trotzdem luxuriös sind. Sie werden derzeit im Range Rover Velar und Evoque angeboten und kombinieren strapazierfähiges Wollmischgewebe und Premium-Velours. Pro Fahrzeug werden dabei vom britischen Autohersteller recycelt. Ein weiteres schon erreichtes Ziel Jaguars war es bis 2020 an seinen britischen Standorten keine Deponieabfälle mehr zu erzeugen, sowie Kunststoffe mit einer Fläche von 1,3 Millionen Quadratmetern zu entfernen und durch Alternativen zu ersetzen. 

Alle diese Verbesserungen stehen im Einklang mit der „Destination Zero“-Vision von Jaguar Land Rover, die dazu beitragen soll, das Leben sicher und gesünder sowie die Umwelt sauberer zu machen. Alles mit dem großen „Zero“-Ziel: Null Emissionen, Null Unfälle und Null Staus.

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