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Die neue Motorsport-Saison startete vielversprechend für Toyota - erstmals konnte die Dakar-Rallye gewonnen werden. © Toyota

Hohen Ambitionen für die neue Saison

Große Ziele setzt sich Toyota Gazoo Racing für die neuen Motorsport-Saison – die Titelverteidigung soll her.

Mit der Mission Titelverteidigung startet Toyota in die neue Motorsport-Saison: Auf den Rallyepisten und Rennstrecken dieser Welt will Toyota Gazoo Racing auch in diesem Jahr wieder angreifen. Während in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) schon wieder Vollgas gegeben wird, laufen die letzten Vorbereitungen für die Rundkurse auf Hochtouren.

Die Motorsportabteilung des japanischen Automobilherstellers bestreitet in diesem Jahr gleich zwei FIA Langstrecken-Weltmeisterschaften (WEC): Die erste Supersaison 2018/19 endet mit den 24 Stunden von Le Mans im Juni, ehe im September bereits die nächste Runde beginnt. Daneben wird Toyota Gazoo Racing in guter Tradition unter anderem am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und an nationalen Serien teilnehmen.

Einen Auftakt nach Maß erwischte das Toyota Gazoo Racing World Rally Team beim Auftakt des WRC: Mit einem Podiumsplatz und vielen weiteren Punkten bei der Rallye Monte Carlo ist der amtierende Teamweltmeister erfolgreich in die neue Saison gestartet. Verstärkt durch Kris Meeke und dessen Co-Pilot Seb Marshall als dritte Fahrerpaarung neben Ott Tänak/Martin Järveoja und Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila, peilt die Crew um Teamchef Tommi Mäkinen gleich alle drei WM-Titel an. Der Toyota Yaris WRC soll hierfür die nötige Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bieten.

Auch auf der Langstrecke hat Toyota den nächsten WM-Titel im Visier: Die erste WEC-Supersaison geht im März mit den „1.000 Meilen von Sebring“ weiter. Nach einem Abstecher nach Spa-Franchorchamps folgt der krönende Saisonabschluss in Le Mans (15. bis 16. Juni). Das Team will dabei nicht nur den Vorjahrestriumph beim französischen Langstreckenklassiker wiederholen, auch die Fahrer rund um Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López als auch Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso haben in den beiden Toyota TS050 Hybrid sehr gute Chancen für die WM insgesamt. 

In das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (22. bis 23. Juni) schickt Toyota Gazoo Racing ebenfalls zwei Fahrzeuge: Neben dem Lexus LC, der nach der Premiere 2018 erneut an den Start geht, feiert nach 17 Jahren der Toyota Supra sein Renn-Comeback. Das Steuer des Supersportwagens, der als erstes Modell im Portfolio von Gazoo Racing weltweit angeboten wird, teilt sich ein internationales Quartett unter anderem mit Uwe Kleen aus Deutschland. Toyota nimmt bereits im 13. Jahr in Folge am Langstreckenklassiker durch die grüne Hölle teil. 

Doch auch im Kundensport bleibt Toyota weiter aktiv: Mit dem Lexus RC F GT3 mischt in der kommenden Saison ein neuer Herausforderer den internationalen Motorsport auf, das leistungsstarke Sportcoupé kommt in verschiedenen Rennserien zum Einsatz. Die Toyota Motorsport GmbH (TMG) hat den Toyota GT86 weiterhin als CS-V3 und CS-Cup Rennwagen sowie als CS-R3 Rallyewagen im Angebot. Die eigens ausgelobte Toyota Gazoo Racing Trophy, bei der sich Fahrer unterschiedlicher Rennserien miteinander messen, geht 2019 in die zweite Runde: Die fünf besten Fahrer kassieren Preisgelder von bis zu 25.000 Euro, Einschreibungen sind ab sofort möglich.

Auch außerhalb Europas bleibt Toyota im Motorsport äußerst erfolgreich. Zu Jahresbeginn konnte der Automobilhersteller erstmals die Rallye Dakar gewinnen, die wohl härteste Rallye der Welt. In seinem Heimatland Japan startet das Motorsportteam außerdem erneut in der Super GT, in der nationalen Rallye-Meisterschaft und in der Super Formel Serie. Dort führt ein gezieltes Fahrerentwicklungsprogramm junge Fahrer an den professionellen Rennsport heran. In den USA ist wieder eine Teilnahme an der NASCAR-Serie vorgesehen.

Eine Besonderheit ist der „5 Continents Drive“, bei dem Mitarbeiter von Toyota und weiteren Unternehmen verschiedene Toyota Modelle im Alltag auf den unterschiedlichsten Straßen testen – und das weltweit. Sie haben bereits über 100.000 Kilometer an 399 Tagen in Australien, Nord- und Lateinamerika, Europa und Afrika abgespult. Im Frühjahr 2019 folgt mit Asien der fünfte und letzte Kontinent. Los geht’s im Nahen Osten, von wo aus bis 2020 verschiedene Länder und Regionen durchquert werden.

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