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DevBot 2.0

Geht autonom doch nicht?

Die Rennserie Roborace muss sich leider von der Idee einer vollkommen autonomen Rennserie verabschieden und präsentiert ein neues Fahrzeug, das sowohl von Menschen, als auch Künstlicher Intelligenz pilotiert werden kann.

Die erste autonome Rennserie der Welt "Roborace" wird in ihrer ersten Saison nun wohl doch teilweise mit einem Fahrer hinter dem Lenkrad starten. Das bestätigten die Verantwortlichen der Roboter-Serie. Roborace wird in den geplanten Rennen stattdessen auf eine Kombination aus menschlichen Rennfahrern und der Fahrzeug-KI setzen, die nach einem Boxenstopp die zweite Hälfte der Rennen übernehmen soll.

Laut Roborace-CEO und Audi-Formel-E-Fahrer Lucas di Grassi war die anfängliche Idee, es in Saison 1 mit dem Robocar zu versuchen. Allerdings würde der Unterschied zwischen menschlichem und autonomem Fahren deutlich eindrucksvoller, wenn ein Pilot aus dem Fahrzeug aussteigt und das Auto anschließend allein weiterfährt.

In der ersten Roborace-Saison wird daher nicht das 2017 vorgestellte "Robocar" zum Einsatz kommen, sondern vorerst eine überarbeitete Version des DevBot-Testfahrzeugs. Der "DevBot 2.0" auf Basis eines LMP3-Autos on Ginetta wird demnach in den ersten zwei Probe-Saisons eingesetzt, ehe die Rennserie ab 2021 mit einer weiteren Fahrzeuggeneration in ihre erste Saison starten will.

Der finale Roborace-Renner, der auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht werden soll, könnte nach di Grassis Vorstellungen mit vier E-Motoren insgesamt 1.000 kW (1.341 PS) auf die Straße bringen. Anders als das bisherige Robocar, das sich durch sein aggressives Design und ein fehlendes Cockpit auszeichnet, soll allerdings auch im 2021er-Modell ein Fahrer Platz nehmen können.

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