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Kletter-Ausblick: Oben angekommen, erstmals die Gegend erkunden. © Mazda

Erkenntnis-Erweiterung

Im katalunischen Allrad-Spielplatz Les Comes nördlich von Barcelona zertrümmerte ein Engländer meine enspannte Stimmung und ich krabbelte konzentriert mit einem CX-5 durchs Gelände – Johannes Böhm mit Mazda auf Abwegen.

Ich stülpe mir einen übergroßen Socken über den Kopf, darüber einen Helm und schreite einem brabbelnden CX-5 entgegen. Klingt kurios, und das ist es auch. Aber noch kurioser ist der Fahrer. Guy Wilks. Engländer. Sauschnell, meisterlich rallyeerprobt und noch dazu mit ziemlich flinker Zunge. „How are you feeling Johannes?“ „Calm, relaxed. Just fine,“ entgegne ich. „Not for very long,“ so Guy. Ja das Gefühl habe ich irgendwie. Guy grinst nämlich schelmisch und klopft dabei ans Lenkradl. Beim Einsteigen werfe ich noch einen Blick auf die Rallye-Schotterreifen. Hmm. Ich überlege: Guy Wilks, ein CX-5 auf Schotter-Radeln, dazu eine Spezialfederung und eine Schotterpiste.

Ach ja. Ich vergaß.

Ich befinde mich nämlich in Les Comes, einem riesigen Offroad-Spielplatz eines Paris-Dakar-Huldigers. 60 Kilometer feinste Offroad-Strecken, dazu alle erdenklichen Schwierigkeitsgrade von künstlichen Hügeln über Rampen bis zum befahrbarem Bachbett und ein Höhenunterschied von mehreren hundert Metern. Es ist alles da. „Come on Johannes. Let´s destroy your calm mood.“ Guy legt die Erste ein und brettert davon. Völlig schmerzbefreit bleibt er am Gas und wirft den CX-5 mit – in meiner Welt völlig verrücktem – Tempo über den Schotterparcours. Worthülsen stammeln hervor, als ich mich nach den weiteren Modifikationen des Serien-CX-5 erkundige. „Nothing. Just dampers, wheels, underride guard and a louder exhaust.“ Sogar ein Sprunghügerl wartet auf meinen Magen, der ehrlich gesagt schon einmal entspannter war. Guy bleibt routiniert bei der Sache und erklärt mir penibelst das Allradsystem des CX-5. Und auch, warum der CX-5 – ein 4,5-Meter-SUV – zur Wildsau wird. Ein paar Runden später torkle ich aus dem Inneren, bedanke mich artig bei Guy Wilks und lasse die Eindrücke auch mich wirken.

Verdammt.

Das hätte ich nie erwartet. Nie und nimmer. Zeitsprung. Keine 90 Minuten vor der Erfahrung mit dem verrückten Engländer krabbelte ich an Bord des Japaner gelassen aber konzentriert über einen Offroad-Parcours um Kletterfähigkeit, Verschränkung, Bodenfreiheit und Traktion zu zeigen. Sicher ist der CX-5 was Bodenfreiheit betrifft kein harter Offroader. Der Japaner ist ein SUV und daraus macht Mazda auch kein Geheimnis. Dennoch schlägt sich das SUV wacker und klettert und wühlt sich brav durch den Parcours mittleren Schwierigkeitsgrades.

Drei Gründe

Diese Leistung sollte besonders aus drei Gründen honoriert werden: Erstens fühlt sich der CX-5 auf Asphalt direkt und lebendig an. Zweitens ist der Japaner ausgesprochen easy im Gelände zu befehligen und drittens Guy Wilks. Speziell die Erfahrung mit dem englischen Rallye-Ass bescheinigte die schlummernde Rallye-Performance des CX-5.

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