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Drang zur Perfektion

Seit September 2018 gibt es Rohringer Automotive im niederösterreichischen Gänserndorf und die Spenglerei geht das Thema Auto mit überdurchschnittlich viel Leidenschaft an.

Jugendträume hat jeder von uns. Für die einen ist es eine Weltreise, für den anderen ein Schmuckstück und wieder andere träumen seit dem Teenageralter von einer Firma mit dem Kumpel. So geschehen bei Mario Rohringer und Wolfgang Rehberger; die Freunde seit Kindheitstagen verbindet aber nicht nur der Wunsch nach einem gemeinsamen Unternehmen, sondern besonders die Leidenschaft zum Thema Auto. Da lag es nahe, eine KFZ Werkstatt zu eröffnen, nicht irgendeine unter vielen - die modernste Kreativwerkstatt für Spengler und Lackierer sollte es werden. Gesagt, getan - am 3. September, passenderweise am ersten
Schultag, öffneten die Jugendfreunde die Pforten von Rohringer Automotive.

Auf 1200 m² Werkstattfläche findet sich Alles, was das Spengler- und Lackiererherz begehrt: vom hochwertigen Hazet-Werkzeug bis zur High-End-Lackierkabine von Wolf. Auf die sind die Geschäftsführer besonders stolz. "Die Wolf-Box hat ein sogenanntes Redeye-System. Das kontrolliert permanent die Oberflächentemperatur und heizt genau nach derselben. Somit heizt man kein Grad zuviel und keine Minute zu lang", so Rohringer. "Das ist nachhaltig, schont die Umwelt und hält die Kosten in Grenzen." Rohringer selbst ist in der Szene für seine Genauigkeit und bestechenden Perfektionismus bekannt, was der Firma auch viele Bewerbungen brachte. So konnten sie sich auch die Besten der Besten aussuchen. "Lackierer und Spengler mit Leib und Seele", sagt Rehberger, der selbst studierter Betriebswirt und Gründer eines sehr erfolgreichen IT-Unternehmens ist. Das Team umfasst acht Personen. "Freunde, die gemeinsam arbeiten", meinen die beiden Unternehmensgründer.

Kundenfreundlichkeit steht ganz oben im Lastenheft. "Nach Absprache können Autos rund um die Uhr angeliefert werden. Für Kunden mit engem Zeitplan haben wir aber auch einen Hol- und Bringservice", sagt Rehberger. Stolz ist er auf die Ersatzautos, vier 1er BMW und zwei 2er. Kooperationen mit großen Fuhrparks und Versicherungen sind angekündigt, dazu wird mit kleineren Werkstätten aus der Region zusammengearbeitet. "Wir wollen so breit wie möglich aufgestellt sein. Kleinere Werkstätten haben oft Probleme mit bestimmten Werkstoffen wie Aluminium und Carbon. Das kann bei uns in Auftrag gegeben werden." Aber auch hochwertige Oldtimer-Restaurationen sind Teil des Angebots. Auch im Liebhaber-Bereich gibt es Bedarf, weiß Rehberger, der selbst einige Klassiker besitzt. Wie er, ist das ganze Team beflügelt von der Leidenschaft zum Automobil.

"Es soll kein nerviger Pflichtbesuch in unserer Werkstatt sein, Kunden sollen sich wohlfühlen und wir wollen ihre Zeit hier zum Erlebnis machen", sind sich die beiden einig. So viel High-Tech haben sich die beiden ordentlich etwas kosten lassen: rund Zwei Millionen Euro stecken bereits in dem Projekt. Dabei sollte betont werden, dass bei der gesamten Werkstatteinrichtung auf regionale Unternehmen zurückgegriffen wurde. Egal ob Baufirma, Möbel oder Fenster - alles kommt aus dem direkten Umkreis.

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