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Die Wahrheit über Elektromobilität (Teil 3)

Es ist ein Thema, welches seit Jahren nicht nur am Stammtisch heiß diskutiert wird: die Elektromobilität. Wir haben uns umgehört, welche Meinungen Experten vertreten und welche Prognosen sie für die Zukunft stellen können. In diesem Teil haben wir mit dem Institutsvorstand am Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik Univ.-Prof. Bernhard Geringer von der Technischen Universität Wien gesprochen.

Für die Erreichung der Pariser Klimaziele gibt es strenge CO2-Vorgaben an die Straßenfahrzeuge. Die PKW Flottengrenzwerte wurden Ende 2018 in der EU nochmals massiv verschärft - exakt um weitere 37,5 % bis 2030 gegenüber dem bereits anspruchsvollen Wert für 2021. Für LKW´s werden gerade solche beschlossen.

Limitiert ist der CO2 Ausstoß aus dem Fahrzeug, nicht jedoch die Herstellung des Kraftstoffes oder Stroms. Dementsprechend sind pure E-Fahrzeuge wie das BEV (Batterie Fzg) oder die Wasserstoff-Brennstoffzelle (FC) mit keinem CO2 bewertet. Egal ob dieser Strom aus Windkraft oder im worst-case aus Kohlestrom kommt. Die wesentlich sinnvollere CO2 Gesamtbilanz (oft auch Lifecycle- oder Ökobilanz genannt) ist momentan in Diskussion.

Diese aktuelle Wertungsmethode verlangt nach einem stetig zunehmenden Anteil an BEV´s oder zumindest dem Mittelding aus Verbrenner und BEV - dem Plug-In Hybrid. Er kann sowohl elektrisch oder auch mit Benzin oder Diesel fahren und hat damit kein Reichweitenproblem. Auch das Suchen nach Ladestellen vereinfacht sich.

Alle diese elektrischen Antriebsformen sind teuer und auch schwer, der Aufbau der Herstellkapazität und insbesondere die Infrastruktur für das Laden von Fahrzeughaltern ohne eigene Steckdose am Parkplatz dauert und kostet der Allgemeinheit viel Geld. Deshalb wird es für die nächsten 5 bis 10 Jahre eine starke Verschiebung hin zu Hybride geben: dieser wird zwar alleine mit Benzin oder Diesel getankt; der Strom zum Fahren kommt aus dem Verbrenner. Diese Elektrifizierung des Antriebsstranges ergibt Verbrauchsvorteile von 10 bis sogar 25% und ermöglicht einen ersten wichtigen Schritt für die CO2 Absenkung.

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