Menü
Porsche Holding Salzburg

Die Marke Volkswagen nimmt unangefochten die Spitzenposition ein und ist seit 1957 ohne Unterbrechung mit großem Abstand Österreichs Nummer 1. Bis Ende November gelang es Volkswagen, das Volumen um 4,7 % auf 54.465 Neuzulassungen zu steigern und einen Marktanteil von 16,6 % zu erzielen.© Porsche Holding Salzburg

2017: Erneutes Spitzenjahr für die Porsche Holding Salzburg

Das Jahr 2017 ist für die Porsche Holding Salzburg (PHS) außerordentlich gut verlaufen.
 Der neue Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, Dr. Hans Peter Schützinger, präsentiert die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2017.

 

Aktuellen Prognosen nach wird das Unternehmen in diesem Jahr in allen Regionen (mit Ausnahme von Frankreich) in denen es im automobilen Groß- und Einzelhandel tätig ist, Volumen steigern können. 
Für 2017 erwartet die PHS 770.300 (+2,6 %) Neuwagen- und 254.700 (-9 %) Gebrauchtwagenverkäufe, und hält somit das Rekordniveau des Vorjahres. Auch in der gesamten CEE-Region inklusive der Ukraine, setzt sich der Aufwärtstrend weiter fort. In Summe stiegen die Gesamtmärkte hier um 12% an, erreichen damit jedoch noch nicht annähernd das Niveau der Vorkrisenjahre.
In Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Schweden und Polen, Länder in denen die PHS im Einzelhandel tätig ist, legten die Märkte ebenfalls zum Teil kräftig zu.

Beachtliches Autojahr in Österreich

Mit Ende November wurden in Österreich 327.669 Pkw-Neuzulassungen registriert, um 7,8 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Marken des Volkswagen Konzerns steigerten ihre Auslieferungen auf 111.324 Neuwagen (+6,2 %) und erzielten damit einen Marktanteil von 34%. Damit gelang es, mit dem Marktwachstum mitzugehen und das hohe Niveau des Vorjahres zu halten.

Vier unter den ersten Zehn

Die Marke Volkswagen nimmt unangefochten die Spitzenposition ein und ist seit 1957 ohne Unterbrechung mit großem Abstand Österreichs Nummer 1. Bis Ende November gelang es Volkswagen, das Volumen um 4,7 % auf 54.465 Neuzulassungen zu steigern und einen Marktanteil von 16,6 % zu erzielen. ŠKODA sichert sich mit einer beeindruckenden Marktleistung und dem besten Jahr in der Geschichte Rang 2. 23.443 Neuzulassungen (+18,9 %) bedeuten 7,2 % Marktanteil. Auch die Marke SEAT hat in diesem Jahr stark zu und steigert ihre Neuzulassungen um 13,5 % auf 16.271 und belegt damit Rang 8 in der Markenwertung. Audi hatte in diesem Jahr in Österreich unter anderem mit Lieferrestriktionen und Engpässen auf Grund des zunehmenden SUV-Trends sowie mit einer verschärften Wettbewerbssituation zu kämpfen. Dennoch behauptet sich der Audi A4 weiterhin als das beliebteste Auto im klassischen Business Segment. Mit 4,9 % Marktanteil und 15.944 Neuzulassungen belegt Audi Rang 10 in der Markenwertung.

Vorderste fünf Plätze für Volkswagen Konzernmodelle

Der VW Golf, seit 39 Jahren ohne Unterbrechung das beliebteste Auto der Österreicher, belegt mit 4,9 % Marktanteil souverän den ersten Rang. Dahinter reihen sich auf den Rängen zwei bis fünf der Škoda Octavia (2,7 %), der VW Tiguan (2,6 %), der VW Polo (2,3 %) und der Škoda Fabia (2,1 %). Der VW Bus (Pkw), der sich mit
1,9 % Marktanteil an der siebten Position platziert und der Seat Ibiza, der mit 1,6 % auf Rang neun liegt, komplettieren die erfolgreiche Konzernmodellpräsenz unter den
Top 10.

Spitzenjahr auch für Porsche und Exclusive Cars

Für die Sportwagenmarke Porsche in Österreich ist es per Ende November das bisher beste Verkaufsjahr in ihrer Geschichte. Trotz zum Teil angespannter Liefersituation erwartet Porsche bis zum Jahresende in Österreich 1.280 Neuzulassungen und damit einen neuen Rekordwert.
Exclusive Cars mit den Marken Bentley und Lamborghini, wird in Österreich das beste Jahr seit Bestehen abschließen und konnte die Auslieferungen an Kunden beträchtlich steigern. Die Zweiradmarke Ducati konnte 2017 ihr Verkaufsvolumen am Rekordvorjahr halten. Bei den Neuzulassungen liegt Ducati mit 697 Stück per Ende November knapp unter dem Vorjahr (-4,5 %).

Status Diesel Thematik Österreich

Die Rückrufaktion für die Volkswagen Konzernmodelle mit EA189 Dieselmotoren läuft in Österreich sehr gut. Aktuell sind rund 320.000 Modelle umgerüstet, das sind 86 % der erreichten Kunden. Die Serviceaktion wird weiter mit Hochdruck vorangetrieben.

Entwicklung Dieselanteil in Österreich

2017 haben sich knapp 50 % der Kunden in Österreich für einen Neuwagen mit Dieselmotor entschieden, das sind um 7,4 % weniger als im Vorjahr.
Der Dieselanteil bei der Marke Volkswagen liegt deutlich über dem Österreichschnitt, nämlich bei 62 %, wobei auch hier ein Rückgang analog dem Gesamtmarkt zu verzeichnen ist.
Den Grund dafür sieht die PHS in der zunehmenden Verunsicherung der Kunden durch die in der Öffentlichkeit diskutierten und geforderten Sanktionen gegen Dieselfahrzeuge, die Einschränkungen bzw. Fahrverbote in Städten fordern. Bemerkenswert dabei ist, dass der stärkste Rückgang bei Volkswagen in der Klein- und Kompaktwagenklasse zu beobachten ist, während in der gehobenen Mittelklasse und Oberklasse, dort wo die Fahrzeuge mehrheitlich im Flotteneinsatz stehen und höhere Kilometerleistungen zurücklegen, mangels wirtschaftlicher Alternativen, kaum ein Rückgang zu bemerken ist.


Aufwärtstrend der Elektrofahrzeuge

Bis Ende November wurden in Österreich in Summe 4.955 reine Elektrofahrzeuge zugelassen, was einen Anstieg von knapp 38 % zum Vorjahr bedeutet. Mit einem Marktanteil von lediglich 1,5 % ist die Marktbedeutung von Elektrofahrzeugen jedoch weiterhin gering. Volkswagen hat 2017 mit dem e-Golf eine Verkaufsinitiative gestartet und diesen, zusammen mit der staatlichen Förderung, zu einem besonders attraktiven Preis angeboten.
Damit können in diesem Jahr mit 1.350 Verkäufen die Abschlüsse des e-Golf verdreifacht werden, lieferbedingt wurden davon bisher jedoch erst 588 e-Golf an Kunden übergeben.

Verschrottungsprämie wirkungsvoll

Als Teil des Umweltprogramms starteten die Marken des Volkswagen Konzerns in Österreich im August mit einer Verschrottungsprämie mit erhöhter Förderung für alternative Antriebsformen.
Dabei gewähren die Marken bei Anschaffung eines neuen Modells und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Diesel-Pkw jeder Marke mit Abgasnorm Euro 4 oder älter, eine modellabhängige Verschrottungsprämie. Am Beispiel des VW e-Golf ergibt die Gesamtprämie (inkl. staatlicher Förderung) einen Förderungsbetrag von 11.680,- Euro. In Summe wurden bisher über alle Konzernmarken rund 7.000 Neuwagenverkäufe registriert, bei denen jeweils ein älteres Dieselfahrzeug eingetauscht und verschrottet wird.

E-Offensive des VW-Konzerns

VW startet mit der „Roadmap E“, beginnend 2020, die umfassendste Elektrifizierungsoffensive der Automobilindustrie.
Ziel ist es bis 2025 globaler Marktführer in der Elektromobilität zu sein. Dazu werden bis dahin weltweit 80 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt kommen, 50 davon als reine Elektrofahrzeuge. 20 Mrd. Euro werden bis dahin in die Industrialisierung der Elektromobilität fließen.

Digitale Services

Das umfassende Gebrauchtwagen-Angebot findet man auf der mobilen „DasWeltauto“-Seite mit 360 Grad-Ansicht des Autos, Autowertrechner, passendem Zubehör sowie virtueller Probefahrten. Mit der mobilen Serviceannahme erhält der Kunde objektiv und vernetzt ein transparentes Angebot über fällige Reparatur- und Serviceerfordernisse und kann diese dann bequem via Smartphone beauftragen. So behält man stets den Überblick über den aktuellen Fahrzeugzustand und die zu erwartenden Kosten. Und schließlich wurde ein neues Bewertungsportal für Leistungen des Autohauses, der Car Advisor eingeführt, über den Kunden ihr Urteil in ein 5-Sterne-Bewertungssystem rasch und unbürokratisch abgeben können.
2017 erhielten die Händler- und Servicebetriebe 50.000 Bewertungen, die ein repräsentatives Bild abgeben. Mit einer Gesamtnote von 4,8 und 98 % Weiterempfehlungsrate fiel das Kundenurteil sehr positiv aus. Kritisches Kundenfeedback gibt dem Betrieb die Möglichkeit darauf zu reagieren und gegebenenfalls Abläufe zu verändern.

Marktprognose 2018

Für das Jahr 2018 rechnet die PHS mit anhaltend stabilen Marktverhältnissen in Österreich und einer fortschreitenden Erholung der Märkte in der CEE-Region. Die positive Kaufstimmung in Österreich war auch 2017 von der günstigen wirtschaftlichen Gesamtsituation, einer verhältnismäßig niedrigen Arbeitslosenrate, einem niedrigen Zinsniveau sowie niedrigen Treibstoffpreisen geprägt.

Die PHS erwartet für das kommende Jahr keine maßgeblichen Änderungen dieser Einflussfaktoren und geht daher davon aus, dass der Pkw-Markt sich auch 2018 auf einem hohen Niveau bewegen wird.
Die Marken des Volkswagen Konzerns werden 2018 wieder mit einer großen Anzahl neuer Modelle (Audi A6, A7 und A8, VW T-Roc, VW Polo GTI, VW Sportsvan, VW Crafter, Seat Arona, Skoda Karoq, Skoda Kodiaq Scout, Porsche Cayenne, Bentley Continental GT, Lamborghini Urus). Zudem feiert der Golf seine 40-jährige Marktführerschaft in Österreich und der „Rabbit“ sein 40 Jahre-Jubiläum.

Ähnliche Artikel

Goslar-Institut Top-News,

Diese Sünden führen in den Stau

Dichtes Auffahren, plötzliches Ünerholen und zu schnelles oder langsames Fahren führen oft zu vermeidbaren Staus auf den Straßen. mehr >

Autotest-Archiv, Top-News,

Dynamik & Innovation

Digitalisierung und technische Innovation machen die neue A-Klasse von Mercedes zu einem Vorreiter in der Automobilindustrie. Doch kann der Daimler auch in anderen Bereichen überzeugen? mehr >

Modelle, Top-News,

Porsche Cayenne Coupè vorgestellt

Der deutsche Sportwagenbauer hat sich dem Trend der SUV-Coupès angeschlossen und zeigt einen Gegner zu BMW X6, Mercedes GLE-Coupè und dem Audi Q8. mehr >