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Team Baron Motorsport

© Team Baron Motorsport

Wiener Rennteam auf internationaler Trophäenjagd

Mit dem Auftakt der Ferrari Challenge Europe nächste Woche in Monza startet für Baron Motorsport die Mission Titelverteidigung. Der Wiener Michael Simoncic und der Oberösterreicher Ernst Kirchmayr sind als Erfolgspiloten tragende Säulen der Weltmeister-Crew.

Die Formel 1 hat es am vergangenen Sonntag in Bahrein vorgemacht. Als ebenfalls in die faszinierende  Welt des Motorsports bestens integrierte Serie legt nächste Woche die Ferrari Challenge nach. Konkreter geht es hier um die Ferrari Challenge Europe, die am 10./11. April im königlichen Park von Monza ihre Rennsaison 2021 eröffnet. Und diese geht – so Corona will – nach sieben Rennwochenenden zu je zwei Rennen auf den ruhmreichsten Rennstrecken Europas Anfang November mit dem Weltfinale in Mugello zu Ende. Als hätte allein der Name Ferrari nicht schon Anziehungskraft genug, ist es aus heimischer Sicht umso spannender, dass in der Ferrari Challenge Europe mit Baron Motorsport ein österreichisches Team den Ton vorgibt und diesen Trend auch heuer fortsetzen will. Denn auch 2020 stellte das Wiener Team durch den Belgier Florian Merckx und  den Wiener Michael Simoncic die Weltmeister in der Profi- sowie der Amateur-Klasse, zudem mit dem Oberösterreicher Ernst Kirchmayr dort auch den Vizeweltmeister. Selbstredend also, dass auch der Teambewerb von Baron Motorsport haushoch eingefahren wurde.

Teamchef mit der Erfahrung von drei WM-Titeln  

Die siegbringende Energie der Crew geht vom Teamchef aus. Der 34-jährige Wiener Philipp Baron kann aus seiner Pilotenzeit selber drei Weltmeistertitel (2008, 2010, 2013) sowie einen Europameistertitel (2010) in der stärksten Klasse Pirelli Pro vorweisen und weiß daher genau, wie hier der Hase läuft. 2015 wurde das Team Baron Motorsport unter seiner Führung gegründet. Als Vorgänger des Erfolgsmodells ist das Team  Baron Service (noch unter der Führung von Philipps Vater Karl Baron) viele Jahre in der Ferrari Challenge an den Start gegangen.

Modernste Technik erlaubt Live-Einstiege ins Cockpit

Philipp Baron fiebert wie seine vier Renningenieure, zwei Riding Coaches, vier Mechaniker und vier Helfer der Saisoneröffnung entgegen und hat zu Recht hohe Erwartungen: „Unser Ziel für 2021 ist es, durch eine perfekte Vorbereitung des Autos den Fahrern jenes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, das im Ziel den Unterschied macht. Mit dieser Taktik wollen wir die Siege in allen Kategorien erwirken und unsere Weltmeistertitel verteidigen.“ Vor allem durch modernste Technik will Baron Motorsport punkten. Philipp Baron: „Wir haben durch neue Technologie die Chance, jederzeit live ins Cockpit unserer Autos zu sehen und  können somit die Performance des Fahrers per Funk live korrigieren. Die gesammelten Eindrücke werden durch unsere Riding Coaches an den Fahrer per Funk weitergegeben.“ Insgesamt plant das Team auf dem Fahrersektor neben den beiden Österreichern Michael Simoncic und Ernst Kirchmayr  in den Amateurklassen mit vier Dänen (Henrik Kamstrup, Peter Christensen, Frederik Espersen, Christian Overgaard), einem Deutschen (Matthias Moser), einem Schweden (Tommy Lindroth) und einem Ungarn (Tibor Valint) sowie bei den Profis mit dem Briten Sam Smeeth und WM-Titelverteidiger Florian Merckx aus Belgien.

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