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Timo Glock vor DTM-Comeback im neuen BMW: „Ich genieße jede einzelne Runde!“

Ehemaliger Formel-1-Pilot schließt DTM-Rückkehr nicht aus

Die Vorfreude auf sein DTM-Comeback am Wochenende (17.-19. Juni) in Imola war Timo Glock förmlich ins Gesicht geschrieben, und dass unmittelbar nach unzähligen Testrunden bei Temperaturen von 30 Grad und mehr. „Ich genieße jede einzelne Runde“, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot. „Der neue BMW M4 so viel besser als der vorherige M6.“ Der 40 Jahre alte BMW-Werksfahrer, der in neun Jahren DTM fünf Siege erzielte, hat sichtlich den Spaß zurückgewonnen: „Das Auto zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.“ Seine Chancen beim Comeback am Wochenende – beide Rennen am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr (Rennstart um 13:30 Uhr) live auf ProSieben und im Stream auf DTM Grid (grid.dtm.com) – ordnet er trotzdem realistisch ein: „Ein Platz unter den besten 15 wäre gut, ein Platz in den Top zehn großartig.“ Die Freude an der Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamchef von Ceccato Racing, Roberto Ravaglia, dem DTM-Meister von 1989, ist so groß, dass Glock sogar eine vollständige Rückkehr in die DTM mit Ravaglia und Ceccato Racing nicht ausschließt.

Dass den Weltklassepiloten der DTM in der Emilia-Romagna ein heißes Wochenende bevorsteht, war in der traditionellen Video-Pressekonferenz am Mittwochmittag auch Tabellenführer Sheldon van der Linde (RSA, BMW), Mirko Bortolotti (ITA, Lamborghini), René Rast (GER, Audi) und Felipe Fraga (BRA, Ferrari) bewusst. Der Ferrari-Pilot Fraga ist froh, dass er beim „Heimrennen“ wieder am Start sein kann, nachdem der Ferrari 488 des Teams Red Bull AlphaTauri AF Corse am Lausitzring plötzlich Feuer fing. „Ich hoffe, das Thema Feuer ist erledigt. Mein Team hat mir ein komplett neues Auto aufgebaut, trotz der Belastungen rund um die 24 Stunden von Le Mans“, so Fraga. „Imola und Ferrari – das ist eine spezielle Geschichte. Und ich hoffe auf ein gutes Ergebnis, für mich, das Team und für Ferrari, am liebsten mit einem Platz auf dem Podium.“

Nicht nur für Ferrari, sondern auch für Lamborghini bedeutet Imola ein Heimspiel. Werksfahrer Bortolotti kennt den 4,909 Kilometer langen Kurs gut. 2006 fuhr er dort sein erstes Formel-Rennen. „Imola ist ein technisch anspruchsvoller Kurs, mit langsamen und schnellen Kurven. Man braucht ein gutes Set-up und muss sehr genau wissen, wo man seine Räder platziert.“ Bortolotti erwartet „wie in der DTM üblich, aktionsreiche und enge Rennen.“ Hinter Sheldon van der Linde ist Bortolotti Tabellenzweiter in der DTM-Fahrerwertung. „Bisher läuft die Saison wirklich gut für uns. So müssen wir weitermachen.“

Bortolotti absolvierte am Dienstag einen kleinen Test mit seinem Lamborghini Huracán von Grasser Racing, ein sogenannter „Shake-down“. „Es war gut, nach Le Mans am vergangenen Wochenende wieder das Gefühl für den GT3-Rennwagen zu bekommen.“ Auch René Rast, ebenfalls in Le Mans am Start, kennt die Umstellungsprobleme. „Das ist nicht immer einfach.“ Immerhin hat Rast schon in Imola getestet. „Auf dieser Strecke ist es schwer zu überholen. Allerdings provoziert diese Strecke auch Fehler, und auf die muss man beim Vordermann hoffen, um vorbeizukommen“, sagt der dreimalige DTM-Champion, der zuletzt am Lausitzring seine erste Podiumsplatzierung im ABT Audi R8 erzielte. „Es hat etwas gedauert, aber am Sonntag am Lausitzring habe ich mich im Auto endlich richtig wohl gefühlt, die Änderungen haben sich ausgezahlt. Natürlich kenne ich den R8 aus den vergangenen Jahren, aber Sprintrennen wie in der hartumkämpften DTM sind dann doch wieder etwas anderes als die gewohnte Langstreckenrennen.“

Spitzenreiter Sheldon van der Linde ist nun der Gejagte. „Lausitzring war einfach großartig, ich bin immer noch total happy. Die Freude vor allem bei meinen Fans zuhause in Südafrika war riesig.“ Sein Ziel: „Imola ist eine komplett neue Rennstrecke für mich. Das wird ein hartes Wochenende. Ich will auf jeden Fall so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

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