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Joel Kernasenko

© Joel Kernasenko

ROSENBERGER AM PODEST DER GT2 EUROPEAN SERIES!

Rallye-Ass Kris Rosenberger mit Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck auf der Rundstrecke

Es war die Überraschungspaarung des ersten GT2 European Series Rennens schlechthin: Einerseits die deutsche Motorsport-Legende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, andererseits das österreichische Rallye-Ass Kris Rosenberger. Stuck, seines Zeichens Formel-1-Pilot der 70er, zweifacher Le-Mans-Gesamtsieger und DTM-Champion, wagte mit seinen 70 Jahren ein Comeback in den motorsportlichen Wettbewerb. Und Rosenberger, österreichischer Rallye-Staatsmeister, Rallye-WM-Teilnehmer, WRC-Pilot und Safari-Rallye-Sieger, wagte sich zum ersten Mal in seiner Karriere in ein internationales Rundstreckenrennen. Das alles mit einem der im Moment wohl spektakulärsten GT-Rennfahrzeuge überhaupt, dem KTM X-BOW GT2.

Eigens für die von der SRO („Stephane Ratel Organisation“) neu geschaffene GT2 European Series von KTM gebaut, wäre das Vollcarbon-Rennfahrzeug mit nur 1.050 Kilogramm bei über 600 PS Spitzenleistung der absolute Überflieger und so schnell, dass laut BoP („Balance of Performance“) rund 250 Kilogramm Zusatzgewicht an Bord genommen werden müssen. Solcherart „gezähmt“ tritt der Austro-Renner dann gegen Audi, Ferrari, Lamborghini und Porsche an. Am vergangenen Wochenende war es so weit, und das erste Rennwochenende (von insgesamt fünf im Jahr 2021) wurde auf der italienischen Formel-1-Rennstrecke, dem Highspeed-Tempel Monza, ausgetragen. Nicht weniger als fünf KTM X-BOW GT2 waren am Start – und das Duo Hans-Joachim Stuck/Kris Rosenberger konnte sich im Qualifying gleich für beide Rennen die jeweils beste Startposition sichern.

Im ersten Rennlauf kam Kris Rosenberger leider nicht zum Einsatz, nachdem ein entfesselter „Strietzel“ im Übermut (und mit nachlassenden Reifen) in der Leitplanke landete, dabei war man am Weg zu einer Podiumsplatzierung. Die holte man dann im zweiten Rennen nach, wenngleich ein nicht ganz reibungsloser Boxenstopp viel Zeit kostete. Die Freude über den zweiten Platz in der AM-Wertung war dennoch groß, darüber hinaus lieferte sich Rosenberger mit einem Mitbewerber aus der Schweiz den spektakulärsten Zweikampf des Rennens: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Rundstreckenrennen jemals so viel Freude machen würde. Der KTM X-BOW GT2 ist eine Sensation, mit dem Ding auf der Start-Ziel-Geraden 280 km/h zu brettern, ist atemberaubend. Wenn man dann noch mit einer Legende wie „Strietzel“ Stuck antreten darf, ist das kaum mehr zu übertreffen. Ich liebe meinen Rallyesport, aber die GT2 European Series macht so viel Spaß, dass ich unbedingt wieder dabei sein will!“

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