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Red Bull Erzbergrodeo 2022: Manuel Lettenbichler (GER, KTM) gewinnt die 26ste und härteste Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeo!

Mario Roman (ESP, Sherco) wird Zweiter, gefolgt vom Kanadier Trystan Hart (KTM). Nur 8 von insgesamt 500 Startern erreichen nach 4 Stunden extremer Herausforderungen das Ziel.

Es war das definitiv härteste Red Bull Erzbergrodeo aller Zeiten. Unter brütender Hitze und mit einer neuen, verschärften Rennstrecke stemmte sich der „Berg aus Eisen“ heute mit aller Gewalt gegen die 500 Starter, die um Punkt 14:30 Uhr in den Infight mit dem Erzberg gingen.

Unmittelbar nach dem Start übernahm der junge Bulgare Teodor Kabakchiev (KTM) mit einem Holeshot aus der ersten Startreihe die Führung, aber schon kurz nach dem ersten Checkpoint 24MX Wasserleitung konnte er Manuel Lettenbichler nicht mehr hinter sich halten. Was darauf folgte, war ein buchstäblich ungefährdeter Siegeszug des 24-jährigen Red Bull KTM Factory Racing Werksfahrers bis ins Ziel. Lettenbichler erreichte die Red Bull Erzbergrodeo Zielarena als einziger Fahrer mit einer Laufzeit unter 3 Stunden und war überglücklich über seinen ersten Sieg am Erzberg – 7 Jahre nach seinem Vater Andreas Lettenbichler!

Am vorletzten Checkpoint des Rennens realisierte Lettenbichler seinen Sieg. „Als ich durch Lazy Noon durch war, hab ich‘s gecheckt. Ein unglaubliches Gefühl, das Rennen endlich zu gewinnen. Es bedeutet mir sehr viel, dass mein Vater und ich das Red Bull Erzbergrodeo gewinnen konnten. In den kommenden Jahren wird uns das keiner so leicht nachmachen können, und das ist eine echt coole Story.“, freute sich Manuel im Ziel.

Der Zweitplatzierte Mario Roman (ESP) lieferte auf seiner Sherco eine ebenfalls unglaubliche Leistung ab. Roman lag bis zum legendären Streckenabschnitt Carl’s Dinner an dritter Stelle hinter dem jungen Österreicher Michael Walkner (GasGas), den er aber genau in diesem härtesten aller Streckenteile überholen konnte und eine Aufholjagd auf den führenden Lettenbichler startete. Schließlich kam Mario Roman mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 2 Minuten nur knapp 4 Minuten nach dem Sieger ins Ziel.

Dritter wurde der 25-jährige Kanadier Trystan Hart (KTM), der nach seiner Zielankunft im Vorjahr heute eine sensationelle Leistung in den Berg legte. Hart überholte auf seinem Weg aufs Podium Superstars wie Billy Bolt, Wade Young und Alfredo Gomez und erreichte überglücklich mit einem Rückstand von nur 13 Minuten das Ziel in der Acerbis Action Arena.

Österreichs Hard Enduro Hoffnung Michael Walkner (GasGas) lag lange Zeit des Rennens auf Podiumkurs. Im berüchtigten Carl’s Dinner verlor der Salzburger dann an Boden auf seine Konkurrenten, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück und beendete das Red Bull Erzbergrodeo auf dem hervorragenden sechsten Platz. Eine weitere bemerkenswerte Leistung Walkners, der sich damit endgültig in der Weltspitze des Extrem Endurosports etabliert hat. 

Der Mitfavorit und 5-fache Red Bull Erzbergrodeo Gewinner Graham Jarvis (UK, Husqvarna) hatte heute Pech. Bereits kurz nach dem Start musste der Brite mit einem technischen Defekt ausscheiden.

Marcel Hirscher, der 8-fache FIS Ski Gesamtweltcupsieger, zeigte heute eine beeindruckende Leistung. Der Salzburger startete aus Reihe Drei in sein erstes Red Bull Erzbergrodeo und beendete das Rennen nach sensationellen 17 Checkpoints. „Die Schwierigkeit am Anfang war, ins Rennen hineinzufinden. Ich bin sehr zufrieden, sehr happy das ich meine Leistung bringen konnte und freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr. Das Red Bull Erzbergrodeo ist echt verrückt, es ist sehr intensiv, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn ich mir jetzt den Berg anschaue und an die letzten Tage zurückdenke, kann ich nur sagen: DANKE, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!“, so Marcel Hirscher im Ziel.

 

Endergebnis RED BULL ERZBERGRODEO 2022:

1. Manuel Lettenbichler (GER, KTM) 02:58:51 Stunden

2. Mario Roman (ESP, Sherco) 03:02:17

3. Trystan Hart (CAN, KTM) 03:11:53

4. Billy Bolt (UK, Husqvarna) 03:18:25

5. Alfredo Gomez (ESP, GasGas) 03:20:30

6. Michael Walkner (AUT, GasGas) 03:40:32

7. Wade Young (RSA, Sherco) 03:55:13

8. Matthew Green (RSA, KTM) 03:55:54

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