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Rafael Auferbauer

© Rafael Auferbauer

Landpartie: Energie und Kraft tanken

Das klimaneutrale Bio-Natur-Resort Retter im Herzen der grünen Steiermark lebt Nachhaltigkeit im Einklang mit der Natur. Auch Autos können hier Energie tanken.

Es ist 08:00 Uhr als der Wecker läutet. Ohne auch nur eine Sekunde weiterzudösen, springe ich voller Vorfreude auf, denn für uns geht es an diesem sonnigen Samstag in die wunderschöne Oststeiermark zum Bio-Natur-Resort Retter. Nach einem schnellen Frühstück und dem Verladen unseres Gepäcks hüpfen meine bessere Hälfte und ich in den VW Golf GTE, mit dem wir unsere Reise antreten. Nach etwas über eineinhalb Stunden zieht es uns von der Autobahn in Richtung Hartberg, wo wir uns nach kurzer Zeit im zauberhaft schönen Pöllauer Tal befinden. Der Golf, der Landstraßen ebenso liebt wie ich, gleitet unbeschwert durch die Kurven der Steiermark. Die Freude ist groß, als wir auf dem Pöllauberg die Einfahrt des Bio-Natur-Resorts Retter erreichen. Freundlich werden wir in Empfang genommen und stecken noch schnell den Golf GTE an einer der zehn Ladestationen an, die das Hotel für seine Gäste bereit hält. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Gastgeberin, Hotelchefin Ulli Retter, beziehen wir unser gemütliches Blüten-Blätterzimmer aus steirischem Vollholz und staunen über das Infrarot-Bad mit luxuriöser Regendusche. Und weil der GTE nach der langen Fahrt nicht der einzige sein soll, der Energie auftanken darf, machen wir uns auf den Weg ins hauseigene Restaurant, wo wir das reichhaltige Buffet genießen. Die Auswahl ist groß und die Qualität der Speisen ein Traum.    

Im Hause Retter legt man nicht einfach nur Wert auf Nachhaltigkeit – sie wird gelebt. Bereits seit 1993 ist der Betrieb bio-zertifiziert und, ausgenommen vom Fleisch für die Gastronomie, Selbstversorger. Alle Speisen sind Bio, einige sogar vegan und das Fleisch kommt ausschließlich von Freiland-gehaltenen Tieren aus der direkten Umgebung und werden im Ganzen verarbeitet. Darauf legt die Familie Retter besonders großen Wert. Zudem ist der gesamte Betrieb CO2 neutral. So wird etwa die Wärme aus der eigenen Bio-Brot-Produktion genutzt, um die Räumlichkeiten des Hotels zu beheizen.    

Der letzte Schluck des hauseigenen Bio-Pils ist getrunken und hat gütigerweise noch Platz für ein Dessert hinterlassen.  Das eigens produzierte Speise-Eis, welches unglaublich fruchtig und natürlich schmeckt, erfreut die Gaumen. Gut genährt geht es dann endlich in den „Bewusst-Sein“-Spa-Bereich. In einem der zahlreichen Ruhe-Räume können wir in einem dezent beleuchteten Raum auf beheizten Marmorliegen zu Herzfrequenz-Musik vollkommen abschalten. Und zwar so sehr, dass wir beinahe die Führung im Retter BioGut verschlafen hätten. Um den Kreislauf wieder anzuregen, geht es schnell in den beheizten Außenpool, wo man wunderbar ein paar Längen zurücklegen kann. Ab aufs Zimmer, Outfit von Badehose auf Freizeitkleidung wechseln und weiter ins Retter BioGut, welches sich ebenfalls auf dem Hotelgelände befindet. Ulli Retter erzählt uns von der Geschichte des Hauses Retter, ihrer persönlichen Mission der Nachhaltigkeit und die Herstellung der Retter-Säfte, -Schnäpse und dem hauseigenen Bio-Brot. Dazu gibt es einige Häppchen mit wunderbaren Aufstrichen, sowie einem erfrischenden Ingwer Saft. Alles aus eigener Produktion versteht sich. Die Liste an eigenen bio-zertifizierten Produkten ist lang – von Seifen über Honig und getrockneten Kräutern bis zu Limonaden – und sie wird laufend erweitert. Meine Freundin und ich sind beeindruckt und würden am liebsten alle Produkte gleich probieren. Doch das Abendessen ruft! Wir nehmen an unserem zugewiesen Tisch Platz und werden von freundlichem Personal herzlich begrüßt und bedient. Das Abendessen besteht aus einem großen Buffet, lediglich eine der drei zur Wahl stehenden Hauptspeisen wird serviert. Das köstliche Mittagsbuffet war, so scheint es nun einige Stunden später, kein One-Hit-Wonder. Aufs neue sind wir beeindruckt über die natürlich-perfekte Qualität des Essens. Danach beschließen wir, uns nach dem Essen noch einen Cocktail an der Bar zu genehmigen. Hermann Retter, der Chef höchstpersönlich, gesellt sich zu uns und lädt uns auf “Ullis Lemonbitter” ein – eine Eigenkreation seiner Frau auf Basis von Kräuter-Elixier. Wir unterhalten uns über die Zukunft des Autos und erfahren, dass der Hotelier selbst schon seit 2013 Tesla fährt. Nach einem langen und schönen Tag fliegen wir anschließend tiefenentspannt in das unglaublich bequeme Bett.    

Endlich ausschlafen. Der neue Tag beginnt und wir dürfen uns nach dem reichhaltigen Frühstück auf eine wohltuende Massage freuen. Es folgt ein fließender Übergang von den Massage-Räumlichkeiten in den Whirlpool zu den Massagedüsen. Nach mehrstündigem „gemütlich vor uns hin dösen“, als wir dem Plätschern des Wassers lauschen, sind nicht nur die Batterien des Golf GTE sondern auch unsere Akkus vollständig aufgeladen. Ein letztes Mal dürfen wir das Nachmittags-Buffet genießen und treten um 17:00 Uhr unglaublich gut erholt die Heimreise an. Entspannt gleiten wir mit dem vollaufgeladenen GTE durch die romantischen Straßen des Pöllauer Tals und genießen die Nachwirkungen des kurzen Erholungs-Urlaubes. Wie herrlich doch so ein entspannendes Wochenende in der Steiermark sein kann. Im Hause Retter weiß man wie das geht.

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