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Daniel Fessl

© Daniel Fessl

Keferböck/Minor bei Rallye Weiz: „Von Anfang an maximalen Speed!“

Das GAWOONI Racing Team mit Johannes Keferböck und Ilka Minor im ŠKODA FABIA Rally2 evo will bei der Rallye Weiz (16. & 17. Juli) von Beginn an attackieren.

Den Auftakt zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM), im Rahmen der Red Stag Rallye Extreme, hat Johannes Keferböck bereits zu den Akten gelegt - über das Ergebnis wird das Berufungsgericht der AMF (Austria Motorsport) entscheiden, Johannes sagt: „Es war für uns so oder so keine optimale Rallye - jetzt freue ich mich auf die Rallye Weiz, wir können endlich wieder vor Zuschauern Gas geben und ich bin bis auf die Zehenspitzen motiviert und möchte unsere Leistung vom Schneebergland mit einem Top-Ergebnis wettmachen.“

Das GAWOONI Racing Team wird wieder einen ŠKODA FABIA Rally2 evo auf letztem Entwicklungsstand einsetzen, das Einsatzteam kommt aus Italien: „Es ist ein anderes Team als jenes aus Tschechien, das wir jedoch ebenfalls bereits gut kennen. Mit einem vertrauten Personal zu arbeiten, ist uns sehr wichtig.“ An seiner Seite wird wie immer die WM-erfahrene Ilka Minor Platz nehmen - die Strategie ist simpel: „Wir wollen vom ersten Meter an höchst konzentriert ans Werk gehen und von Beginn an einen sehr guten Speed fahren.“

Zuversicht gibt Johannes Keferböck, dass „der Asphalt in Weiz jenem der Kroatien-Rallye ziemlich ähnlich ist und wir von daher bei unserer WRC3-Teilnahme wertvolle Erfahrungen machen konnten“. Ein Test im Vorfeld war nicht möglich, doch „wir werden den Shakedown direkt vor der Rallye optimal nützen - ich denke, dass wir dann gut vorbereitet in die Rallye starten können.“

“Sicher keine taktische Rallye“

Auch wenn Keferböck/Minor diesmal ganz sicher keine taktische Rallye fahren werden . auf eine konkrete Platzansage verzichtet Keferböck trotzdem: „Den Ball flachhalten möchte ich nicht, aber es macht auch wenig Sinn, wenn wir uns mit allzu ehrgeizigen Platzansagen den ohnehin vorhandenen Druck künstlich erhöhen.“

Neben den Spitzenreitern aus dem Schneebergland, Hermann Neubauer und Simon Wagner, dem Tschechen Eric Cais und dem erstmals elektrisch startenden

Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager hat „Kefer“ noch weitere Teams auf der Rechnung, wie etwa Markenkollege Günther Knobloch oder Jungpilot Kevin Raith: „Knobi ist immer schnell - und Kevin fuhr zuletzt die Rally Bohemia und ist bei seiner Heimrallye sicher sehr motiviert...

Rennspiel WRC10 mit Keferböck-ŠKODA

Motiviert sind auch die Rennspielentwickler - nicht nur jene von GAWOONI, denn die Internationale Sportbehörde FIA beginnt ihre Suche nach dem Rallye-„Stardriver“ heuer erstmals virtuell. Da passt es gut, dass in der jüngsten Version des offiziellen Rennspiels der Rallye-Weltmeisterschaft, WRC10 (Nacon, erscheint am 2. September) den simRacern mit dem schwarz-grünen Monster ŠKODA FABIA Rally2 evo von Johannes Keferböck und Ilka Minor zum ersten Mal ein österreichisches Team zur Auswahl steht.

Für Johannes ein perfektes Timing: „GAWOONI ist ja selbst ein Spieleentwickler und wir haben ja bereits mein Rallyeauto digitalisiert. simRacing ist eine großartige Möglichkeit, auch in Sachen Präsentation und Marketing unseres Teams den Reichweite zu vergrößern.“

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