Menü
Matthias Prinz

© Matthias Prinz

Dem Paradies so nah

Die Felbertauernstraße und die Gegend um Lienz vereinen idyllische Landschaften mit kurvigen Bergstraßen. Das perfekte Terrain für den Suzuki Swift Sport Hybrid.

Man würde meinen, ein Roadtrip mit einem Kleinwagen könnte keinen Spaß machen. Er bietet zu wenig Platz und ist auch nicht unbedingt leistungsstark. Was, wenn es sich dabei aber um den neuen Suzuki Swift Sport Hybrid handelt, der nicht nur mit einem durchzugsstarken 1,4-Liter-Boosterjet-Motor, sondern seit neuestem auch mit einem Hybrid-System aufwarten kann? Meine Vorfreude auf die kommenden zwei Tage stieg enorm, meine bessere Hälfte war da etwas verhaltener. Doch schon beim Bepacken fiel auch ihr der großzügige Kofferraum, der ein Ladevolumen von 265 Litern und bei umgeklappter Sitzbank sogar 947 Litern aufweisen kann, positiv auf und unser Handgepäckskoffer, zwei Rucksäcke, eine Umhängetasche und diverser Kleinkram fanden dort mehr als locker Platz.

Zwar wäre die direkte Route über die Südautobahn und durch Kärnten deutlich schneller gewesen, bei einem Roadtrip aber will man ja nicht unbedingt als Erster am Ziel sein, sondern das Panorama genießen und neue Gefilde erkunden. So entschieden wir uns, beim Knoten Seebenstein auf die S6 abzubiegen und uns in Richtung Murtal treiben zu lassen. Der Swift Sport Hybrid schlägt sich dabei ausgesprochen souverän und meistert die Autobahnkilometer mit Bravour. Das straff abgestimmte Fahrwerk präsentiert sich uns hier trotzdem von seiner komfortablen Seite. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Haus im Ennstal konnten wir kurz vor Zell am See das erste Mal einen Blick auf das beeindruckende Massiv der Hohen Tauern werfen, das den Großglockner und den Felbertauern einschließt. Bei Mittersill biegen wir dann auf den „Alpen-Highway“, die Felbertauernstraße, ab. Diesen Beinahmen trägt sie aufgrund der Tatsache, dass auf einer Länge von 36,3 Kilometern 53 Prozent der Strecke dreispurig ausgebaut sind. Vor uns zeigt sich ein wunderschönes Alpenpanorama mit traumhaftem Ausblick. Felswände und Berggipfel zeigen sich im Sonnenschein und lassen die gesamte Szenerie beinahe kitschig wirken. Nach gut 16 Kilometern erreichen wir das Tunnelportal auf einer Seehöhe von 1.607 Metern und fahren durch die 5,3 Kilometer lange Röhre, eher wir wieder Licht erblicken. Auf 1.632 Metern befindet sich die Mautstation und ein kleiner Rastplatz, um den Blick auf das Tal zu genießen.

Der kleine Suzuki hat sich nun eine Pause verdient und wir wollen ihn uns etwas näher ansehen. Der kompakte Sportler wirkt deutlich dynamischer als die Standard-Ausführung, was durch eine zerklüftete Frontstoßstange, schwarze Seitenschweller und einen Heckdiffusor in Carbon-Optik mit zwei großen Endrohren erzielt wird. Die rote Farbe in Verbindung mit einem schwarz lackierten Dach lassen den Swift verspielt, aber doch erwachsen wirken. Wir fahren wieder weiter und schlängeln uns durch das Tal bis nach Matrei, wo die Bergstraße offiziell aufhört. Die Bundesstraße führt weiter an der Isel entlang bis nach Lienz, wo wir unser Quartier für die Nacht im Ferienhotel Moarhof beziehen. Neben uns haben sich hier auch eine Reihe an Oldtimer-Freunden eingefunden, die ebenfalls eine Tour durch Osttirol geplant haben. Das Zimmer wirkt solide und gemütlich, der rote Teppichboden und die Vintage-Möbel erinnern an vergangene Zeiten, moderner präsentieren sich da schon das Restaurant und der Frühstücksraum. Ein nettes und gemütliches Abendessen nehmen wir dann im wunderschönen Grand Hotel Lienz ein. Ein ausgezeichnetes Viergänge-Überraschungsmenü mit passender Weinbegleitung wird uns vom Küchenchef kredenzt, welches sich vor allem durch regionale Produkte auszeichnet. Nach einem Schlummertrunk an der Hotelbar geht es für uns in die Federn, denn der nächste Tag hält noch einiges für uns bereit.

Das Wetter präsentiert sich uns am Morgen sehr wechselhaft, doch auf uns wartet ja auch noch das reichhaltige Frühstücksbuffet. Gestärkt packen wir unsere Koffer und wir stellen fest, dass die dunkle Wolkendecke blauem Himmel und Sonnenschein gewichen ist. Wir schwingen uns wieder in unseren Swift Sport Hybrid und fahren auf die wunderschöne Pustertaler Höhenstraße. Wir schlängeln uns über die verwinkelte Bergstraße und sind heilfroh, dass wir mit einem kompakten Auto unterwegs sind, denn teilweise finden hier kaum zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz. Doch glücklicherweise herrscht nicht viel Verkehr und wir könnten das traumhafte Alpenpanorama und die idyllischen Bergdörfchen genießen. Hier macht der Suzuki mit seinen 129 Verbrenner-PS und den zusätzlichen 10 kW Leistung aus dem 48V-Mild-Hybrid-System richtig Spaß und der kleine Japaner kann hier sein volles Potenzial entfalten. Nach einem kleinen Abstecher zur Burg Heinfels und durch Südtirol, geht es über den Staller Sattel zum Obersee, wo wir einen kleinen Mittags-Snack zu uns nehmen. Über das Defereggental gelangen wir wieder nach Lienz und wählen die Route über den Großglockner, ehe wir wieder über das Mur- und Mürztal nach Wien fahren. Der Suzuki Swift Sport Hybrid war dabei stets ein treuer Begleiter, der uns nie enttäuscht und sogar ob seiner Fahrperformance und seines hochwertigen Innenraums begeistert hat.

Ähnliche Artikel

Maserati Top-News, Lifestyle, Top,

Maserati Levante Trofeo Fuoriserie Edition für Chefkoch Alajmo

Tradition italienischer Exzellenz, erleuchtet vom Glanz der Zukunft mehr >

Harald Illmer Top-News, Motorsport,

RRA bei der Herbstrallye

Dominik Kreisel setzt beim Debüt auf Race Rent Austria. Premiere auch für Manuel Wurm: Er zündet seinen Toyota Yaris M1 erstmals im Bewerb. mehr >

Hyundai Top-News, Motorsport,

Platz 1 und 3 für Hyundai bei der Rallye Spanien

Hyundai Motorsport hat seinen dritten Sieg in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021 mit einem großartigen Doppelpodium bei der Rallye von Spanien errungen. mehr >