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Tizian Ballweber

© Tizian Ballweber

Mazda3 Skyactiv-X

Man muss Motoren nicht immer downsizen. Manchmal reicht es, wenn man ihnen den Durst abgewöhnt. Mazda will das mit dem Skyactiv-X Motor nun eindrucksvoll beweisen.

Nein! Nennen Sie ihn bitte nicht "Diesotto". Die Wortkombination aus Diesel und Ottomotor passt zwar eigentlich recht gut zum Motorenkonzept von Mazda, doch gab es in den USA von 1928 bis 1961 die Automarke DeSoto. Eine Tochtermarke der Chrysler Corporation, die wenig bis gar nichts mit dem neuen Motor von Mazda zu tun hat und der dieser Name mit nahezu gleicher Aussprache gehört. Was sich die Ingenieure aus Hiroshima haben einfallen lassen, bedarf einer eigenen Geschichte. Denn in Zeiten wie diesen, in denen immer mehr Downsizing betrieben wird, ist ein Reihenvierzylinder Benziner mit zwei Litern Hubraum, 180 PS und 224 Nm Drehmoment bald eine Seltenheit. Und damit sich der Verbrauch und die Emissionen dabei in Grenzen halten, benötigt es eine ausgeklügelte Technologie, die Mazda Skyactiv-X nennt. Der soll das Beste aus Otto- und Dieselmotoren verbinden. Also höhere Drehzahlen und mehr Leistung sowie gute Kraftstoffausnutzung und geringeren Verbrauch.