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Liebe LeserInnen!

Liebe LeserInnen!

Ist die Zeit reif? Mehr als reif. Aber etliche Fragen sind noch ungeklärt und der derzeitige Einsatz verlangt nach Leidensfähigkeit, Individualismus und Anpassungsfähigkeit. Was man dafür bekommt? Das unbezahlbare Gefühl Pionierarbeit zu leisten und ein kleines Rädchen einer automobilen Revolution zu sein. Wovon die Rede ist? Dem Elektroauto. Die Zukunft wird elektrisch – das ist quasi das wie das Amen im Gebet. Die Frage ist nur wann die Revolution startet. Um ehrlich zu sein, die Revolution findet bereits statt. Das zeigten auch die Interviews, die wir im Rahmen unseres Sonderthemas durchgeführt haben (Seite 34-50). 

Österreich hat genug Strom, jener müsste nur schlau und bedarfsgerecht verteilt werden. „Alles kein Problem, wir haben passende Lösungen bereits 2015 präsentiert“, so Alexander Decker, Spezialist in Sachen Lade-Management. Der Geschäftsführer von Smatrics geht noch weiter: „In Zukunft wird Strom zu einer Währung, mit der jeder E-Auto Fahrer handeln kann. Und es wird billiger und einfacher Strom zu erzeugen und zu speichern.“  Und dann wären da noch die Ultra-Schnellladestationen, die mit 350 Kilowatt die Akkus auf der Langstrecke füttern – mehrere hundert Kilometer Reichweite in wenigen Minuten. Und dann wären da noch der stetig fallende Preis für Lithium-Ionen-Akkus. Beide Interview-Partner bestätigten, dass der Preis in wenigen Jahren deutlich fallen wird. Dazu mischen sich die staatliche Förderung von derzeit 4.000,- Euro (um exakt zu sein 4.300,- Euro), die Befreiung von der Motorsteuer und für Firmenautos entfällt der Sachbezug. 

Addiert man all diese Rädchen ergibt sich ein ordentliches Revolutions-Konstrukt. Und was nicht vergessen sollte: Das E-Auto steckt noch in den Kinderschuhen, denn das Model S von Tesla debütierte erst 2012. Was wir empfehlen: eine Probefahrt. Ab zum Nissan-, Hyundai-, Tesla-, Renault- oder VW-Händler und elektrisch losdüsen. 

Gute Unterhaltung wünschen

Johannes Böhm

und das Team von AUTO-aktuell