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Landpartie: Hyundai Kona / Hotel Retter

Volle Energie

In freudiger Erwartung auf Erholung und gutes Essen gebe ich dem Hyundai Kona die Sporen. Normalerweise würde ich ein Elektroauto nicht in "Verbrennermanier" die Autobahn entlang scheuchen und schon gar nicht würde ich ein E-Mobil im Sportmodus den Berg - natürlich innerhalb unserer StVo - hoch heizen. Aber erstens sehne ich mich nach ein bisschen Ruhe und zweitens soll der Hyundai auch solche energieverschlingenden Beschleunigungseskapaden vertragen. Über 400 Kilometer soll der Koreaner spielend schaffen. Nicht nach dem realitätsfernen NEFZ-Zyklus, sondern nach WLTP. Das ist versöhnlich, sogar für einen Petrolhead wie mich. Außerdem ist der Kona wirklich flott: 7,6 Sekunden braucht das SUV für den Standardsprint und auch danach geht es munter weiter. Auf der Autobahn fühlt sich der Wagen also pudelwohl, dank niedrigen Schwerpunkts gehen auch kurvige Bergstraßen. In solchem Geläuf mit vielen Auf- und Ab-Passagen machen auch die Schaltwippen am Lenkrad nicht nur Spaß, sondern auch Sinn. Mit den Paddels kann man nämlich die Intensität der Rekuperation in drei Stufen einstellen: von widerstandslosen Gleiten bis zum mittleren Bremsvorgang beim Wegnehmen des Gasbefehls, wodurch aber wieder viel Bremsenergie in die Akkus gespeist wird. Direkt nachdem wir beim Hotel Retter angekommen sind, wird der Hyundai auch gleich vom Chef höchstpersönlich inspiziert. Herr Retter ist nämlich selbst begeisterter EAuto Fahrer, alle Firmenautos sind zudem elektrisch.