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Tizian Ballweber

© Tizian Ballweber

BMW 118i

Bei seinem Einstiegs-Benziner setzt BMW seit diesem Jahr auf drei Zylinder und Frontantrieb. Kann dieses Konzept der Bayern auch die Kunden überzeugen?

Vor einigen Jahren hätte man gelacht, wenn einem erzählt worden wäre, dass BMW beim neuen Einser auf den Heckantrieb verzichten würde und stattdessen auf Frontantrieb setzt. BMW war immer bekannt für seine "Heckschleudern" und auch dafür, dass diese Modelle in den Wintermonaten mehr Kopfzerbrechen als Freude bereiten. Dieses Image haben die Bayern mit dem neuen Modell hinter sich gelassen und setzen, wie auch die Konkurrenz, auf Front- bzw. Allradantrieb. Auch generell hat sich der Einstiegs-BMW sehr verändert, was nicht zuletzt am Außendesign liegt. Dieses wurde nämlich komplett überarbeitet und trägt bereits das neue Markengesicht. Dabei spielen ein deutlich größerer Kühlergrill, ein wuchtigerer Frontaufbau und nicht zuletzt eine um über drei Zentimeter größere Breite eine große Rolle. Lediglich in der Länge ist er um ein paar Millimeter geschrumpft, die man ihm aber nicht unbedingt ansieht. Der kleine Bajuware kommt trotz seiner bulligen Anmutung sehr sportlich daher, was natürlich auch der Ausstattungslinie M Sport, dem M Aerodynamikpaket und dem optionalen Heckspoiler geschuldet ist. Vor allem das Heck wirkt durch den angedeuteten Diffusor, zwei Luftauslässe und das auffällige Endrohr sehr agil.