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Christian Böhm

© Christian Böhm

Abarth 595 esseesse

Der Name Abarth stand immer schon für italienische Rennsemmeln. Wir haben zum Gründungsjubiläum eine moderne Interpretation aus der Kultrennschmiede getestet.

Vor genau 70 Jahren gründete der gebürtige Wiener Carlo Abarth die nach ihm benannte Firma Abarth gemeinsam mit Armando Scagliarini in Bologna, welche aber kurz darauf nach Turin verlegt wurde. Er übernahm wenig später alle Rennfahrzeuge der zahlungsunfähigen Firma Cisitalia und gründete so die "Squadra Carlo Abarth", welche nicht nur als Anbieter für Fahrzeugtuning bekannt wurde, sondern auch mit Eigenkonstruktionen von sich reden machte. Unter dem Zeichen des Skorpions wurden Mitte des letzten Jahrhunderts unzählige Fahrzeuge renntauglich gemacht und damit auch namhafte Rennställe besiegt. 1971 verkaufte Carlo Abarth Namensrechte und Fertigungsstätten an Fiat und war für den italienischen Hersteller noch einige Jahre als Berater tätig. Der Name Abarth steht heute wie damals für performanceorientierte Fahrzeuge aus Italien. 70 Jahre nach Gründung der Marke mit dem Skorpion sollte erneut ein kleines Fahrzeug von sich hören machen: der Abarth 595 esseesse. Bereits Ende der 1960er Jahre wurde ein Abarth Fiat 595 als "esseesse" angeboten, heute versuchen die Italiener, den Mythos aufrechtzuerhalten.