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Rallye-Flunder für die GT-Klasse
Nach knapp 30 Jahren kehrt Lotus wieder auf internationale Rallye-Pfade zurück, und das mit einem wunderschönen R-GT.
Der Lotus Exige R-GT darf nur in der FIA GT-Klasse der Rallye-WM antreten. Wegen der mangelnden Offroad-Tauglichkeit der heckgetriebenen Boliden wird die Sportwagen-Wertung nur bei Asphalt-Rallyes wie z.B. in Monte Carlo, San Remo oder Korsika ausgeschrieben. Laut Reglement muss der Lotus Exige R-GT 1.200 Kilogramm auf die Waage bringen. Mit Schutzbeplankung am Unterboden, Kunststoff-Seitenscheiben, einem speziellen Überrollkäfig und einem verstärkten seitlichen Aufprallschutz ist die Lotus-Flunder gut gegen die Gefahren abseits der Rundstrecke gesichert. Unter der Haube werkelt nicht etwa der Vierzylinder aus der Serien-Exige sondern der 3,5 Liter V6, der auch in der Evora S zum Einsatz kommt. Trotz des vom Reglement vorgeschriebenen Luftbegrenzers von 34 mm liefert der Lotus Exige R-GT satte 302 PS. Die Leistung wird über ein speziell eingestelltes sequentielles Sechsganggetriebe mit Lenkradschaltung an die Hinterachse übertragen.
Um den Lotus auf die ersten Rallye-Einsätze vorzubereiten, will der Hersteller mit verschiedenen Kundenteams zusammenarbeiten. „Wir wollen teilnehmen und wir wollen auch gewinnen“, erklärte Group Lotus Motorsport-Direktor Claudio Berro, der früher bei Abarth für Rallye-Erfolge verantwortlich zeichnete.



