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Rettungsgasse
Ab ersten Jänner ist es bei Staubildung auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen verpflichtend eine Rettungsgasse zu bilden.
Die Asfinag Informationskamgange startet voll durch. Möglichst alle Österreicher sollen mittels zwei Millionen Folder, 650 TV-Spots, 200 Hörfunkt Spots und mehr als 600 Plakaten erreicht werden. Ab Neujahr muss nämlich jeder über die neue Verhaltensweise auf Autobahnen und Schnellstraßen Bescheid wissen. Rettung, Feuerwehr und Polizei sind durch die Bildung einer Rettungsgasse nämlich um bis zu vier Minuten schneller am Unfallort – die Überlebenschancen von schwer verletzten Unfallopfern steigen um bis zu 40 Prozent. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Mit der Rettungsgasse können alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Helfern helfen“, sagt Verkehrsministerin Doris Bures. „Wichtig ist, dass alle mittun. Die Bildung der Rettungsgasse ist die einfachste und rascheste Unterstützung, die Autofahrer für Unfallopfer leisten können.“
„Wie einfach die Rettungsgasse funktioniert, zeigt auch unser Schulungsvideo“, so Asfinag-Vorstand Alois Schedl. „Dieses Video haben mittlerweile 100.000 Personen angesehen. Darüber hinaus sind wir seit vielen Wochen über unsere Servicehotline, über www.rettungsgasse.com oder persönlich mit vielen tausend Personen in Kontakt. Wir wissen, was die wichtigsten Fragen zur Rettungsgasse sind, und können rasch darauf reagieren.“ Auch Verkehrsteilnehmer aus dem Ausland sollen durch Kontaktierung der Partnerclubs informiert werden. Für Deutsche und Tschechen ist dies allerdings nichts Neues, denn dort ist die Bildung einer Rettungsgasse bereits Vorschrift. In viele anderen Ländern ist sie empfohlen beziehungsweise gelebte Praxis.


