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Der Verein "Mein Auto" fordert ein Ende der Diesel-Hxenjagd: "Der Diesel ist besser als sein Ruf."© Autoaktuell

Verein „Mein Auto“ fordert Ende des „Diesel-Bashings“

KommR Prof. Burkhard Ernst, Landesgremialobmann des Wiener Fahrzeughandels und Gründer des Vereins „Mein Auto“, reagiert auf negative Zahlen bei der Neuzulassung von Diesel-Hybridfahrzeugen und sieht anlässlich der gegenwärtig anhaltenden Diesel-Kritik eine „Hexenjagd“.


„Bevor die Politik mit neuen Maßnahmen gegen Diesel-Fahrzeuge vorprescht, sollte sie bedenken, dass es rund um die Diesel-Diskussion auch um tausende Arbeitsplätze in unserem Land geht. Österreich hat sich mit seinen diversen KFZ-Zuliefer-Betrieben zum Kompetenzstandort im Bereich Diesel entwickelt“, so KommR Prof. Burkhard Ernst, Landesgremialobmann des Wiener Fahrzeughandels und Gründer des Vereins „Mein Auto“, kritisch angesichts des anhaltenden Diesel-Bashings.

Positive Anreize wie Ökoprämie statt neuer Steuern

Auf die letzten Meldungen bezüglich der Neuzulassungen bei PKW und auf den Rücklauf bei PKW mit Diesel-Hybrid-Antrieb um 67% angesprochen, ergänzt Ernst: „Dies ist mit Sicherheit auch dem gegenwärtigen Diesel-Bashing geschuldet. Negative Diskussionen wie etwa mögliche höhere Steuern für Dieselautos sind sicher keine Hilfe für den Handel mit solchen Fahrzeugen“. Tatsächlich habe sich der Anteil von Diesel-betriebenen Pkws insgesamt um nur 0,6% von 14.314 auf 14.222 Stück im Vergleich zum Vorjahr reduziert. „Wesentlich wichtiger wäre es, positive Anreize zu schaffen. Ein Beispiel hierfür sei etwa die Ökoprämie, die einen viel größeren Beitrag zur Reduktion der CO2-Emmissionen leiste und dabei unnötige Belastungen vermeiden und einen Impuls für die Wirtschaft setzen würde“, fordert Ernst.

Diesel ist umweltfreundlicher als sein Ruf

In den letzten Jahren sei außerdem schon viel bei der Weiterentwicklung der Dieselmotoren geschehen, wodurch sie wesentlich zur CO2-Reduktion und damit zu einer besseren Umwelt beitragen. Dieselfahrzeuge sind unentbehrlich, um die strengen CO2-Vorgaben (95g/km) bis 2020 zu erreichen. Ein Dieselfahrzeug stoße immerhin um 458 Kilogramm weniger CO2 aus, als noch im Jahr 2000. Laut Statistik Austria sind in Österreich 57% aller zugelassenen Fahrzeuge mit Dieselantrieb ausgestattet.

Gleiches gelte auch für Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge. „Der Diesel steht immer besonders im Verdacht, die Umwelt zu schädigen. Doch Messungen bestätigen das nicht. Hier wird künstlich ein Negativ-Image erzeugt, das nicht mit der Realität übereinstimmt“, bekräftigt Ernst. Tatsächlich mache die Antriebstechnologie etwa bezüglich des Feinstaubs bei modernen Fahrzeugen keinen entscheidenden Unterschied – da seien sich alle Studien einig. Bedenkt man, dass das Auto bei Weitem nicht die größte Feinstaub-Quelle sei, werde die Bedeutung der Antriebstechnologie noch geringer.

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