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SPIELBERG MITTEN IM DTM-TITELKAMPF 2018

Wenn die DTM von 21. bis 23. September zum achten Mal in Folge auf dem Red Bull Ring gastiert und damit eine fantastische Motorsport-Saison 2018 am Spielberg krönt, nehmen zwei Österreicher ihre Heimrennen in Angriff. Bevor die Steiermark ruft, standen am Mittwoch in Wien Lucas Auer und Philipp Eng sowie der amtierende Champion und Wahl-Österreicher René Rast gemeinsam mit dem DTM Vorsitzenden Gerhard Berger Medienvertretern Rede und Antwort zum vorletzten und möglicherweise entscheidenden Rennwochenende der DTM 2018. Tickets für das mit Spannung erwartete Österreich-Gastspiel mit den hochattraktiven Partnerserien FIA Formel-3-Europameisterschaft und Boss GP können sich Fans unter www.projekt-spielberg.com sichern!

Vorentscheidung auf dem Red Bull Ring? Zwei Saisonstopps und vier Rennen trennen den nächsten DTMChampion vom vollen Erfolg! Nach den Läufen 15 und 16 am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring haben noch mehrere Piloten den Titel im motorsportlichen Fadenkreuz. Mit seinem historischen Doppelsieg nach zwei Mal Pole Position und der vollen Punktezahl von 56 Zählern reitet der amtierende Champion René Rast eine bemerkenswerte Attacke in Richtung des britischen Mercedes-Führungs-Duos Gary Paffett (GBR) und Paul di Resta. Auf Platz 7, mit 39 Punkten hinter René Rast, sind für Lucas Auer die Top 3 in der Endabrechnung auf alle Fälle noch drin. Ordentlich Rückenwind hat der Tiroler von 21. bis 23. September, wenn zehntausende Fans ihre Local Heroes im Herzen der Steiermark kräftig pushen! Für den Salzburger Philipp Eng geht es immerhin auch um den ersten DTM-Sieg seiner Karriere, den er nur zu gerne vor heimischem Publikum feiern möchte!

Stimmen vom DTM Media Talk in Wien - Mittwoch, 12. September 2018

Lucas Auer (AUT, Mercedes-AMG): "In dieser Saison geht's drunter und drüber. Umso mehr freue ich mich auf die Heimrennen. Vor der Heimkulisse möchte ich gut performen. Mit Prognosen halte ich mich zurück, aber ein Heimsieg wäre natürlich super. Der Red Bull Ring ist eine super Strecke. Durch den Charakter der Strecke ist gutes Racing garantiert. Die Fetzen werden fliegen!In dieser Saison war ich in den Qualifyings oft vorne mit dabei, aber am Ende des Tages haben wir die Leistung im Rennen leider nicht oft umgesetzt. Generell: Der Speed ist da, daher bin ich auch für Spielberg optimistisch. Im Hinblick auf die Gesamtwertung muss man aus meiner Sicht auf René Rast aufpassen. Die Frage wird sein, wer es schafft, die wenigsten Fehler zu machen und konstanter abzuliefern. Der Fokus liegt natürlich noch voll auf der aktuellen Saison, da möchte ich noch eine paar Ausrufenzeichen setzen!"

Philipp Eng (AUT, BMW): "Bis jetzt war die Saison ganz gut. Ich war zweimal am Podium, habe einige gute Qualifyings gezeigt. Leider haben wir oft nicht das Beste aus unseren Quali-Ergebnissen gemacht. Das gilt es am Spielberg besser zu machen. Ich war hier letztes Jahr beim ADAC GT Masters am Start. Der Red Bull Ring gefällt und liegt mir, speziell die schnellen Kurven im zweiten und dritten Sektor. Es ist eine super Strecke und eine sehr schöne Anlage. Eine Prognose ist wegen der Leistungsdichte extrem schwer, es bleibt also spannend. Es wäre perfekt, am Red Bull Ring ganz oben auf dem Podest zu stehen, aber ichkann es nicht erzwingen. Volle Attacke ist für jedes Rennen mein Ziel, ich werde auch am Red Bull Ring mein Bestesgeben."

René Rast (GER, Audi): "Wir haben den Gesamtsieg relativ früh abgeschrieben, aber seit Zandvoort zeigt die Kurve steil nachoben. In der DTM kann alles passieren, da ist man im Rennen ruck zuck mal aus den Top 10 raus. KeinRennwochenende ist vorhersehbar. Wir wollen die Titel-Entscheidung auf alle Fälle bis Hockenheim offen halten. Mit den neuen Autos kann man sich schon ein bisschen mehr berühren, als in den Jahren zuvor.In der Endphase der Saison will sich jeder empfehlen, von daher werden wir auf dem Red Bull Ring sicher wieder mehrKontakte sehen. Man kennt die Fahrer, die etwas zu verlieren haben, das muss man natürlich im Rennen beachten. Die Strecke gefällt mir sehr gut. Sie hat alles, was man braucht: langsame Kurven, schnelle Kurven. Der Red Bull Ring ist sehr abwechslungsreich. Und natürlich ist auch die Atmosphäre toll. Letztes Jahr habe ich dasRennen am Sonntag gewonnen, daher habe ich sehr gute Erinnerungen. Es ist hier auch ein zweites Heimrennen fürmich, weil einige Freunde aus meiner Wahlheimat Vorarlberg mit dabei sind."

Gerhard Berger (DTM-Vorsitzender): "In der DTM ist die Konkurrenz sehr stark, das sorgt natürlich für spannende Rennen. Dem werden wir auchwieder in dieser Saison gerecht. Mann kann nie vorhersagen, wer bei den vorne mit dabei ist, die DTM ist immer fürÜberraschungen gut. Am Spielberg gehen wir in punkto Fan-Nähe einen Schritt weiter. Fans mit Fahrerlager-Tickets können vordem Rennen in die Startaufstellung. Außerdem gibt es freien Eintritt für alle Schüler, damit bringen wir junge Leute zumMotorsport. Andreas Gabalier wird am Wochenende ebenfalls zu Gast sein! Sébastien Ogier ist natürlich ein Superstar im Rallye-Bereich, mehrmaliger Weltmeisterund nach Walter Röhrl ein weiterer Rallyefahrer, der in der DTM an den Start geht. Die DTM Boliden kann man nurganz schwer im Grenzbereich bewegen, da braucht es definitiv eine Eingewöhnungsphase. Aber ich traue ihm dasschon zu. Super für uns, dass solche Fahrer die DTM am Radar haben. Für mich ist der Red Bull Ring emotional sicher die Rennstrecke, an die ich diebesten Erinnerung habe: 1979 hab ich hier mein erstes Rennen bestritten, 1986 hatte ich in Führung liegend leidereinen technischen Defekt. Ich komme immer wieder gerne hierher. Die Gespräche für 2019 und 2020 laufen im Hintergrund und dort bleiben sie auch vorerst. DenAusstieg von Mercedes müssen wir natürlich ersetzen. Es gibt Gespräche mit anderen Herstellern. BMW und Audiunterstützen die DTM auch weiterhin. Das garantiert eine stabile Basis. Spätestens ab 2020 müssen wir neue Herstellerauf die Plattform bringen."[über die Ö3 Challenge]: "Mir wird schon schlecht, wenn ich nur dran denke. Mir ist als Fahrer oft die Strecke ausgegangen, das Problem haben wir generell in der Familie (lacht zu Lucas Auer)."

Tom Walek (Ö3): "Fans haben bei der Ö3 Challenge am Red Bull Ring im DTM Taxi die Möglichkeit, die coolsten Beifahrer zu werden. Lucas (Auer) und Philipp (Eng) werden auf der Strecke sein. Die Beifahrer müssen im Renntempo den Text von "Fürstenfeld" lesen, so gut es geht. Der Beifahrer mit dem niedrigsten Durchschnittspuls gewinnt!"

Mitten unter den DTM-Titelkampf 2018 am Spielberg wird sich als hochkarätiger Gaststarter der fünffache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier mischen. Am vorletztenRennwochenende der Saison nimmt der Franzose erstmals im Cockpit eines Mercedes-AMG C 63 DTM Platz und misst sich im direkten Wettkampf mit 18 Rundstreckenprofis anstatt gemeinsam mit Co-Pilot Julien Ingrassia gegen die Zeit zu kämpfen. Insgesamt 20 Rennen auf zehn Rennstrecken in ganz Europa, drei Hersteller auf Augenhöhe, eingeschränkter Boxenfunk, reduzierte Aerodynamik, 18 Fahrer, deren Leistung die absolute Hauptrolle spielt, PS-Boliden, die ihre Kraft aus V8-Motoren brüllen, gnadenlose Positionskämpfe und ein hochkarätiges Fahrerfeld, das mit seiner Leistungsdichte noch für zahlreiche Überraschungen sorgen kann -all das macht die DTM aus. Den heimischen Fans ist wieder ein Motorsport-Wochenende erster Klasse garantiert!Live und hautnah dabei sind sie unter www.projekt-spielberg.com/ticket-station. Wer das Benzin förmlich schmecken will, sollte sich exklusive Fahrerlager-Tickets gönnen. Einblicke gibt es damit unter anderem in die Boxengaragen, wo die Teams an den Rennfahrzeugen schrauben. In drei sogenannten Pitview-Areas - einer pro Hersteller - können die Fans, nur durch eine Scheibe getrennt, aus nächster Nähe mitverfolgen, wie am Setup der Autos gearbeitet wird. Eine zweite Variante, den Heiligtümern der Rennställe nahezukommen, sind die Pitwalks am Samstag und Sonntag.

Am DTM-Wochenende 2018 auf dem Red Bull Ring sorgen zwei Partnerserien für zusätzliche Action auf der Rennstrecke. Rad an Rad mit klingenden Namen wie MickSchumacher kämpft der Österreicher Ferdinand Habsburg-Lothringen bei drei Rennen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft um seinen Heimsieg. Als zweite Partnerserie sorgt erstmals die BOSS GP - "Big Open Single Seater" - für Formel-Feeling auf dem Red Bull Ring. Am Start sind Boliden aus der Formel 1, GP2, World-Series-by-Renault, IndyCar und Formula Superleague. Am Spielberg werden unter anderem legendäre Rennautos von Toro Rosso, Benetton, Arrows, Minardi und Super Aguri am Start sein - darunter auch zwei Benetton B197 des Jahrgangs 1997, mit denen neben Jean Alesi und Alexander Wurz auch Österreichs F1-Legende und der aktuelle DTM Vorsitzende Gerhard Berger um Grand-Prix-Siege gekämpft hat. Eingeteilt in zwei Klassen starten in der BOSSGP Königsklasse ehemalige Formel-1- und IndyCar-Boliden. Vor dem BOSS-GP-Saisonfinale am Spielberg führtder Österreicher Ingo Gerstl im Toro-Rosso-Cosworth von 2006 mit 250 Punkten die Tabelle an. In der Formula-Klasse kämpfen die Piloten mit Dallara Autos aus der GP2 mit 4,0-Liter-V8-Motoren um den Sieg. In der BOSS GP geben die Piloten auf dem Red Bull Ring fünf Mal Gas. Vor zwei Rennen gibt es zwei Freie Trainings und ein Qualifying.

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