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Ruhm und Ehre

Der tragische Tod von Alberto Ascari kurz nach dem GP von Monaco im Jahre 1955 bedeutete - neben inzwischen aufgelaufenen finanziellen Problemen – das frühe Ende für das ehrgeizige und ambitionierte Projekt D50 der Scuderia Lancia. Es war zugleich auch das bittere Aus von Gianni Lancia's Traum in der Formel 1 ganz vorne mitzufahren.

In der Folge werden am 26. Juli 1955 schweren Herzens lauffähige D50, konstruktive Unterlagen, Werkzeuge und jede Menge Teile an den bisherigen Konkurrenten Ferrari übergeben. Für Enzo Ferrari ein außergewöhnlicher Glücksfall, denn die Scuderia hatte plötzlich ein Renn-Equipment zur Hand das seine Leistungsfähigkeit ab 1954 mehr als deutlich unter Beweis gestellt hat. Hinzu kam noch, dass der Chefkonstrukteur des Lancia D50, Vittorio Jano, ebenfalls das Lager wechselte und sich der Ferrari Scuderia anschloss.
 Ferrari überarbeitete die Lancia-Konstruktion in verschiedenen Punkten, und danach fing der Siegeszug dieses Boliden mit den vielen revolutionären Ideen richtig an.

Ferrari ersetzt die beiden Kraftstofftanks, je einer links und rechts in Längsrichtung zwischen den Rädern und von der Karosserie getrennt positioniert, durch einen einzigen Tank im Fahrzeugheck. Die Karosserie wird an den Seiten, wo sich vorher die Kraftstofftanks befanden, erweitert, so dass sich ein durchgehendes und fließendes Oberflächenprofil von den Vorderrädern bis zu den Hinterrädern ergibt. 
Den Raum unter der jetzt durchgehenden Karosseriehaut nutzt Ferrari nun zur Auspuffrohrverlegung. Jeweils vier Rohre links und rechtsseitig münden als gebündelte Side-Pipes direkt vor dem linken und rechten Hinterrad ins Freie. Die Motorleistung konnte durch diverse auf satte 265 PS erhöht werden.

Last but not least werden kleinere Veränderungen am Rahmen und an den Radaufhängungen durchgeführt und die Bereifung wird auf die Marke Englebert umgestellt. 
Am Ende gab es wie hier mit der Art. Nr. M-180 vorgestellt eine Standardversion mit kurzer Nase und eine andere Variante mit langer Nase wie sie z.B. beim GP Deutschland auf dem Nürburgring eingesetzt wurde.
 Nachdem sich Mercedes Ende 1955 vom Rennsport zurückzog musste sich der bis dahin verpflichtete Top-Fahrer Juan Manuel Fangio einen neuen Job suche. Ferrari nahm ihn mit offenen Armen auf. Mit weiteren bekannten Fahrern wie die beiden Italiener Luigi Musso und Eugenio Castellotti sowie dem vierten Fahrer im Bunde, Neuzugang Peter Collins aus England konnte Ferrari für die Grand Prix Saison 1956 eine hochkarätige Fahrermannschaft aufbieten und gewann 1956 fünf Grand Prix Siege und Juan Manuel Fangio, das ASS unter der Fahrergilde, konnte am Saisonende mit dem Ferrari D50 seine vierte Fahrerweltmeisterschaft verbuchen.

Dieses einmalige CMC Modell wird aus 1.349 Teilen handmontiert und besitzt eine abnehmbare und verriegelbare Motorhaube, bewegliche Lüftungsklappen für den fahrerfußraum sowie eine originalgetreue Nachbildung des 8-Zyliner 90 Grad V-Motors mit allen Anbauaggregaten und kompletter Leitungsverlegung. Die DeDion-Hinterachse aus Metall mit Zugstreben und Stoßdämpfern ist ein Meisterwerk der Modellbaukunst und die Lackierung im originalen Farbton ist brilliant. Als Besonderheit gibt es einen Batterie-Startwagen mit separatem Fremdstartgerät.

CMC Ferrari D 50, 1956
 Modell im Maßstab 1:18

Preis: 497,- €

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