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Ruhe erfahren

In Ungarn liegt das Aquaworld Resort Budapest. Warum sich ein Ausflug dorthin lohnt und was Arnold Schwarzenegger damit zu tun hat, bringt AUTOaktuell in Erfahrung.

Was muss der Autofahrer nicht alles ertragen? Staus, Radarkontrollen, Parkstrafen,... - diese Liste könnte man ewig fortführen. Alle diese Beispiele haben eines gemeinsam. Sie verursachen Stress. Wer trotz gesunder Smoothies und Yoga einen jenseitigen Blutdruck hat und die Nerven schon beim Gedanken an den Verkehrsfunk wegwirft, braucht Entspannung. Dringend. Am besten mit einem Wochenende in einer Therme mit Spa. Damit der österreichische Autolenker aber so richtig relaxen kann, braucht es ein wenig Exotik. Nicht, dass Urlaub im Heimatland unzureichend wäre, jedoch hat ein fremdsprachiges Land den Vorteil, sich fern von der Heimat zu fühlen. Erst dann können viele richtig abschalten. Die vorherigen Probleme liegen dann hinter einer im Atlas deutlich eingezeichneten Grenze. Was steht noch auf der Sollseite? Bisserl was fürs Auge, denn nach dem Entspannungs-Prozedere ist unbekümmertes Bummeln durch eine fremde Altstadt, nennen wir es Sightseeing, eine willkommene Beschäftigung. Zu guter Letzt sollte das Ziel in einer Reichweite liegen, für die sich auch ein Wochenendbesuch auszahlt - Anreise empfiehlt sich mit dem Auto. Der gelernte Österreicher fährt gerne selbst.

Highway to Relax

Alle diese Anforderungen erfüllt Budapest. In dieser fremden Stadt, durch die unsere vertraute Donau fließt, sollte sich jeder sein persönliches Fleckchen Ruhe finden. Da man allerdings besonders bei der Destinationswahl kein Risiko eingehen möchte, entscheiden wir uns für das Aquaworld Resort Budapest. Dahinter steht der renommierte österreichische Konzern VAMED, der unter seiner Dachmarke VAMED Vitality World neun Thermen- und Gesundheitsresorts vereint. Also ab ins Auto, rauf auf die A4 und ab zum östlichen Ausläufer unserer ehemaligen Monarchie. Wie geschaffen für dieses Unterfangen ist der Mazda CX-3. Das stylishe SUV verwöhnt schon beim erhöhten Einstieg, beim Platz nehmen aufs beheizte Ledergestühl verfliegt schon der erste Grant. Spätestens wenn die Lieblingsmusik aus der Bose-Anlage dröhnt und der adaptive Tempomat das Spiel mit Gas und Bremse zu einem gewissen Teil erspart, kommt die Urlaubsstimmung. Nach dem Überqueren der Grenze wird noch ein weiterer Vorteil des Mazda spürbar. Das SUV-typisch hohe Fahrwerk filtert den doch sehr abenteuerlichen Zustand der ungarischen Autobahn. In Budapest angekommen beeindruckt zuerst einmal der riesige Königspalast - besonders wenn er in der Dämmerung des Abends ein wenig beleuchtet wird und eine feine Erhabenheit verströmt. Dann geht es ein bisschen entlang der Donau, vorbei am neogotischen Parlament, ein kurzes Stück durch die Altstadt. Nach ein paar weiteren Kilometern ist das Ziel erreicht.

Auf der Welle reiten

Endlich in der Aquaworld angekommen, bestaunen wir erstmal das Hotel. Es ist wie eine Welle aus Glas und Beton geformt - wie passend. An der Rezeption werden wir auch von den freundlichen Hotelangestellten empfangen. Alle sprechen perfektes Englisch, die meisten auch Deutsch. Dann zeigt uns eine junge Dame das Zimmer. Auf dem Weg dahin klärt sie über Frühstücks- und Dinnerzeiten auf und dass man sich am besten am Ankunftstag schon Termine für Spabehandlungen ausmachen sollte. Das Zimmer selbst folgt konsequent der Atmosphäre der Rezeption: klassisch, aber hochwertig und edel möbliert, passt es wunderbar zum Vorhaben einmal zur Ruhe zu kommen. Eine Besonderheit gibt es dann aber doch: während drei der vier Wände mit Tapeten bezogen sind, besteht die übrig gebliebene nur aus Glas. Das gibt dem Raum eine luftige Note und ein schönes Panorama, das man dank des Balkons noch ungefilterter wahrnehmen und außerdem die Badegäste im beheizten Außenpool beobachten kann. Der Drang, sich in Badehose zu werfen steigt. Sehr lecker: die Begrüssung des Hotels besteht aus einer Schale mit Obst und zwei magentafarbenen Schokomousse-Pralinen mit der Größe eines Tennisballs. Sorry Duplo, du hast vielleicht die längste Praline, die bombigste gibt's aber hier in Budapest. Aufgrund der späteren Stunde entscheiden wir uns, den Badespaß auf morgen zu verschieben und machen uns auf den Weg ins Restaurant. Der Blick fällt auf das Buffet. Vom fein marinierten Kalbsfleisch über Fisch bis zum honiggebeizten Hendlfilet deckt es eigentlich jede Vorliebe ab. Natürlich gibt's auch verschiedenste Beilagen, Suppen und Nachspeisen. Auf jeden Fall hat es geschmeckt und wir beschließen, den Abend in der Altstadt ausklingen zu lassen. Kein Problem - fahren Hotelgäste doch kostenlos mit dem Bus, dessen Haltestelle direkt vor dem Resort ist, ins Zentrum. Dort tummeln sich die Menschen und jeder, wirklich jeder findet bei der Anzahl an Bars, Pubs, Clubs und Lokalen eine passende Gaststätte. Vom lässigen Studenten- Viertel mit den weltberühmten Ruinenbars bis zu den noblen Weinlokalen wird wahrlich jeder Geschmack bedient.

Heute mal asiatisch

Neuer Tag, neues Glück. Das Frühstücksbuffet ist wie angenommen sehr üppig - dazu gibt es guten Kaffee und ausschließlich Säfte von Rauch. Danach geht es zur, noch am Vorabend bestellten, Thai-Massage. Während man im ansprechend gestalteten Spa-Bereich auf einer Bambusliege Platz nimmt, einen Tee trinkt und darauf wartet, dass man zur Behandlung geholt wird, spürt man, wie einiges an Ballast von einem abfällt. Man atmet tief den Duft des Früchtetees ein und kommt zum Entschluss, dass man gerade nirgendwo anders sein will. Viel Zeit habe ich nicht, um ins sprichwörtliche Narrenkastl zu schauen, denn auf einmal steht vor mir eine kleine Asiatin, stellt sich als Masseurin vor und bittet mich in einen kleinen Raum. Ich lege mich hin, nehme ruhige Musik war und merke, wie mein kompletter Rücken mit Öl eingerieben wird. Etwas verunsichert schaue ich mich um - zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass dies meine erste Massage überhaupt ist. Auf einmal ein Druck, ein befreiendes Knacken und die Vorstellung, dass mich keine Thai- Dame, sondern Arnold Schwarzenegger massiert. Da die zärtliche Stimme, die mich fragt, ob eh alles in Ordnung ist, eindeutig nicht nach der steirischen Eiche klingt, verfliegt dieser Gedanke aber schnell wieder. Bleibend ist eine tiefe Bewunderung für so viel Kraft. Diese dauert die ganze Massage an. Mir wird schnell klar, dass so ziemlich jeder Teilbereich meines Körpers verspannt, verlegt oder sonst was ist. Macht nichts, die ältere Dame richtet alles wieder auf "gerade". Danach fühle ich mich wie neu geboren. Mit dem eben gewonnenen Elan möchte ich in das Erlebnisbad.

Die Türe geht auf und der Mund ebenso

Man fühlt sich, als hätte man gerade Angkor Wat in Kambodscha betreten. Der gesamte Wasserpark sieht aus, als wäre er in eine antike Tempelstadt gebaut worden. Herrlich, man kann sich in einem Indoor-Wasserpark sogar unter Palmen legen. Gesagt, getan, die Liegen sind besetzt und der Weg zu den unzähligen Rutschen ist nicht weit. Jetzt geht es um die Reifen. Nicht um die schwarzen Pirellis vom Mazda, sondern um die weit größeren gelben mit dem Namen Aquapro. Damit kann man nämlich einige der Rutschen in Angriff nehmen - wenn man will auch gerne zu zweit mittels Doppelreifen. Das ist besonders witzig für Paare, aber auch für Kinder, die mit einem Elternteil rutschen wollen. Für die ist dieses Resort perfekt. Kinderaktivitäten gibt es noch und nöcher - ein Indoorspielplatz, Wellenbäder, Strudelbecken und eine Spezialrutsche, in der man in zwei Startslots startet und gegeneinander "rutscht". Dazu gibt es natürlich auch die beheizten Außenpools. Aber die gibt es auch im abgetrennten Oriental Spa-Bereich. Neben Saunas und Dampfbädern hat man dort vor allem eines: Ruhe. Das brauche ich nach dem Rutschenspaß.

Steak statt Paprika

So verbringe ich dann auch den restlichen Nachmittag: am Ruhepool mit einem Kaffee und einem Buch und gelegentlich einen Ausflug in den mystisch dampfenden Außenbereich - da fällt auf, dass es nicht viel zum Glück braucht. Danach gibt es Abendessen. Das Buffet ist gut, das wissen wir seit gestern. Also probieren wir heute die Karte und bestellen die Empfehlung des wirklich zuvorkommenden Kellners - und werden nicht enttäuscht. Schon die Suppe war wirklich g'schmackig, aber spätestens nach den Hauptspeisen, einmal Steak und einmal Lachs, fragt man sich, wie viele Hauben der Koch schon eingesackt hat. Auch die Nachspeise ist nicht minder beeindruckend. Wow - selten so gut gegessen. Wir beschließen, den Abend an der Hotelbar ausklingen zu lassen. Dort gibt's das gute regionale Bier und fancy Cocktails. Am nächsten Tag ist es dann auch schon wieder vorbei mit dem Entspannungs-Wochenende. Die Sachen sind gepackt, die Zimmerkarten zurückgegeben und der Mazda zwinkert beim Aufsperren mit den Scheinwerfern - fast als hätte er uns vermisst. Aber schon auf dem Weg nach Hause merkt man, wie entspannt man wirklich ist. Einen Schleicher auf der linken Spur blinkt man nicht an, man lässt ihn halt machen und regt sich nicht auf. Der kurze Stau vor der Grenze sorgt nicht für Schimpftiraden, sondern für ein tiefenentspanntes Gespräch mit meiner Partnerin. Und während des Einparkens vor der Haustür denkt man sich, dass der morgige Berufsverkehr eh nicht so schlimm ist.

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