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Zuletzt feierte René Rast (2.vr) gemeinsam mit seinem Mechaniker Michael Geuze (l.) am Siegerpodest. © Audi

René Rast mit Titelchancen im DTM-Finale

Der Wahl-Österreicher gilt nach vier Siegen in Serie am letzten Rennwochenende in Hockenheim als Geheimfavorit.

Er lebt mit seiner Familie in Bregenz am Bodensee. Am Wochenende kann er beim Saisonfinale der DTM am Hockenheimring Geschichte scheiben: René Rast (Audi Team Rosberg). Der Deutsche gewann zuletzt vier Rennen in Serie und könnte nun in seiner erst zweiten vollen Saison zum zweiten Mal der Champion werden. Nach neun von insgesamt 20 Rennen 2018 lag Rast mit nur 23 Punkten weit hinter Gary Paffet (Merccedes) und Timo Glock (BMW), die beide jeweils 98 Punkte vorweisen konnten.

"Druck liegt nicht bei mir"
Nun, nach 18 Rennen, sieht die Lage ganz anders aus. In Führung liegt der Mercedes-Pilot Paul Di Resta mit 229 Punkten vor seinem Markenkollegen Paffett (225). Dahinter lauert Rast mit 199 Zählern. Bereits einmal konnte Rast am Nürburgring im September 56 Punkte holen: "Man sieht, was im Lauf der Saison alles möglich ist. Ich bin sehr unerwartet nun immer noch im Titelrennen dabei und das sorgt dafür, dass ich völlig unbelastet nach Hockenheim reisen kann. Der Druck liegt eindeutig bei Paul und Gary, aber nicht bei mir", erklärt ein entspannter Rast.

Letztes Rennen für Mechaniker Geuze
Mit Rast fiebert auch dessen österreichischer Rennmechaniker beim Audi Team Rosberg: Der Dornbirner Michael Geuze (32), der seit 2013 im Rennstall ist. Und der nach diesem Wochenende dem Motorsport Lebewohl sagen wird, um wieder mehr bei seiner Familie im Ländle zu sein. Zuletzt durfte der gelernte Koch, der erst im zweiten Bildungsweg zum Mechaniker wurde und später über die Bergrenn-Szene bis in die Höhen der DTM kam, daheim in Österreich sogar mit auf das Siegerpodest.

Entscheidende Rolle für Tiroler Auer
Dem Tiroler Lucas Auer könnte bei den Abschiedsrennen von Mercedes in der DTM eine ganz besonders entscheidende Rolle zukommen. Da Verfolger René Rast auf Auers Mercedes-Kollegen Paul Di Resta und Gary Paffett Punkte gut machen muss, ist es für Mercedes wichtig, dass sich auch andere der Top-Piloten im Team vor dem Audi mit der Nummer 33 festsetzen können. Und der Mercedes mit der Nummer 22 ist ein heißer Tipp dafür – immerhin hat der junge Tiroler Auer hier schon 2017 ein DTM Rennen gewinnen können. Er selbst zeigt sich jedenfalls im Vorfeld des Rennens angriffslustig: "Zum Ende einer Saison ist wichtig, noch einmal so richtig Stärke zu beweisen. Wir sind heuer von den Ergebnissen her öfters unter Wert geschlagen worden – umso mehr werde ich auf dieser Strecke, die ich sehr mag, alles daransetzen, um weit vorne zu sein!“

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