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Philipp Eng am Weg zum DTM-„Rookie des Jahres“

Drei Wochen nach dem erfolgreichen Rennwochenende am Red Bull Ring in Österreich biegt die DTM in die Zielgerade der Saison 2018 – und zwar dort, wo im Mai alles begonnen hat: am Hockenheimring. Für den Salzburger Philipp Eng geht es dabei noch um einen ehrenvollen Titel. Er führt nämlich in der Wertung zum „Rookie des Jahres“ vor seinem BMW-Markenkollegen Joel Eriksson und dem Audi-Piloten Robin Frijns. Im Interview spricht der 28-jährige, der jetzt in Mondsee lebt, über seine erste Saison in der Tourenwagen-Königsklasse DTM.

Philipp Eng (BMW Team RBM) im Interview über...

...seine Situation vor dem Saisonfinale in Hockenheim:

Es ist immer noch positiv. Der Red Bull Ring hat gezeigt, dass wir eine gute Renn-Pace haben, auch wenn wir dort vielleicht nicht das nötige Glück hatten. Aber der Trend der Leistung im Rennen geht definitiv nach oben, das stimmt mich zufrieden.

...sein schwieriges erstes Wochenende im Mai an dieser Stelle:

Mein DTM-Premieren-Wochenende war natürlich, um es in einem Wort zu sagen, nichts. Ich habe mich da noch nicht so wohl gefühlt im Auto, und hatte noch nicht das nötige Vertrauen, auch nicht in mich selbst. Daher war das schlecht. Aber ich denke, das konnte ich danach schnell herstellen. Jetzt fühle ich mich absolut super vorbereitet, wenn wir nach Hockenheim zurückkehren.

...die Unterschiede zwischen dem "Oktober-Eng" jetzt und dem "Mai-Eng" vom Saisonstart:

Ich habe jetzt einfach mehr Erfahrung in der DTM, ich bin in vielen Situationen abgebrühter und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Das ist echt etwas, das ich heuer in der DTM gelernt habe, dass man einfach locker bleiben muss. An so einem Wochenende gilt eines nämlich immer: du kannst nichts erzwingen. Daher musst du manches einfach geschehen lassen und dich stattdessen auf deine Arbeit konzentrieren. Aber eines ist klar: Du kannst nicht 105 Prozent geben. 100 ist das Maximum und da darf man nicht versuchen auf einem A4-Zettel über den Rand zu schreiben, sondern muss einfach das machen, was man machen muss. Nicht mehr und nicht weniger.

...die Markenpokale, aus denen sowohl Spielberg-Triumphator Rast als auch er kommen:

Man lernt dort bestimmt viel, was einem in der viel stärkeren und schnelleren DTM hilft. Das betrifft das ganze Reifenmanagement, so etwa die Frage, wie man mit kalten Reifen am besten umgeht. René drücke ich persönlich fest die Daumen - denn wir haben viele Jahre gegeneinander gekämpft und sind auch Freunde.

...seinen besten Moment der Saison:

Das war bestimmt mein erstes Podium am Lausitzring, ein richtig cooler Moment. Und dazu kommenauch alle Starts aus den vorderen Reihen, etwa in Zandvoort, wo ich im Qualifying Zweiter war und imRennen Vierter. Jetzt hoffe ich noch, dass mir das jetzt in Hockenheim auch noch einmal in ähnlicher Weise gelingt!"

 

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