Menü

Jaguar I-PACE fährt nonstop London-Brüssel

Der Edelstromer beweist Alltags- und Langstreckentauglichkeit auf 369 Kilometern.

Mit einer Nonstop-Fahrt über 369 Kilometer von London nach Brüssel hat der elektrische Jaguar I-PACE seine Alltags- und Langstreckentauglichkeit bewiesen. Nach dem Start mit vollgeladener 90 kWh-Batterie führte die Reise zunächst zum Eingang des Kanaltunnels bei Folkestone. Im Gegensatz zu den seit Eröffnung des Eurotunnels rund 80 Millionen per Zug nach Frankreich transportierten Fahrzeugen legte der I-PACE die Fahrt mit eigener Kraft durch den 50 Kilometer langen Servicetunnel zurück. Nachdem der Fahrer den Tunnel in Calais wieder verlassen hatte, steuerte er weiter nach Osten und erreichte den historischen Mont des Arts im Zentrum von Brüssel mit noch 8 % Restbatteriekapazität. 

Stephen Boulter, Vehicle Integration Manager Jaguar I-PACE und Fahrer des Fahrzeugs, sagte: „Wir wissen von unseren Kunden, dass sie beim täglichen Einsatz des I-PACE keine Kompromisse eingehen wollen. Daher haben wir unser elektrisches SUV auf eine hohe und auch unter realen Bedingungen verlässlich abrufbare Reichweite ausgelegt. Die 369 Kilometer von London nach Brüssel mit einer Batterieladung zu absolvieren – und danach noch genügend Restreichweite in der Reserve zu haben – zeigt, wie komfortabel sich auch Langstreckenfahrten mit dem I-PACE zurücklegen lassen.“ 

Der I-PACE legte Strecken auf der Autobahn zurück und musste sich darüber hinaus auch bei Sommerhitze durch den Berufsverkehr quälen, um das Ziel in Brüssel zu erreichen. Während der Fahrt halfen intelligente Technologien dem Fahrer, durch Optimierungen die Energieeffizienz des elektrischen Antriebsstrangs voll auszunutzen. 

So wurden zum Beispiel schon vor Fahrtantritt die Batterie und der Innenraum auf die in Abhängigkeit zur Außentemperatur optimale Temperatur gebracht. Um die Batterie zu schonen, wurde dafür Strom aus dem Netz statt aus dem Akku des I-PACE gezogen. 

Das Navigationssystem kalkulierte die Topographie der Strecke ebenso ein wie den Fahrstil, um mit Hilfe dieser Daten den Aktionsradius hochzurechnen und die energiesparendste Routenführung auszuwählen. Kann – was in diesem Fall nicht erforderlich war – der Zielort nicht ohne Zwischenstopp zum Laden erreicht werden, wird der Fahrer auf die nächstgelegenen Ladestationen hingewiesen. 

Der mit einer 90 kWh Lithium-Ionen-Batterie bestückte I-PACE beschleunigt in nur 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und besitzt eine Reichweite von 470 Kilometer (nach neuem WLTP-Testzyklus). An einer 100 kW Gleichstrom-Schnellladesäule lässt sich die Batterie in 40 Minuten zu 80 Prozent neu aufladen; wer nur 15 Minuten Zeit hat, kann auf gleiche Weise 100 Kilometer Reichweite „nachtanken“. An der heimischen Wallbox (7 kW) dauert der gleiche Vorgang rund zehn Stunden – ideal für das Aufladen zu günstigen Nachtstromtarifen. 

Die Armaturen im Instrumentenbrett zeigen an, wieviel Energie einzelne Stromverbraucher – wie zum Beispiel die Klimaautomatik – verbrauchen und rechnen aus, um wie viele Kilometer sich die Reichweite durch das Abschalten erhöhen würde. Bei I-PACE-Modellen mit einer Vierzonen-Klimaanlage erkennt die intelligente Funktion Smart Climate über die Sensoren der Gurtsysteme, wieviel Passagiere gerade im I-PACE sitzen. Als Folge wird die Zone rund um einen leeren Sitzplatz weder beheizt noch gekühlt – und so auch über diese Funktion die Energieeffizienz optimiert. 

Ähnliche Artikel

Modelle, Top-News,

ŠKODA KODIAQ RS – Performance-SUV mit RS-Genen

Der ŠKODA KODIAQ RS ist das erste SUV in der sportlichen RS-Familie von ŠKODA und zugleich die neue Speerspitze in der SUV-Offensive des tschechischen Herstellers. mehr >

Top-News,

Atemberaubende Drifts über die schönsten Eisstrecken

Wenn Sie jetzt selbst das Eis mit heißen Drifts schmelzen lassen möchtest, dann finden Sie hier das passende Package. mehr >

Top, Top-News,

Hilfe aus der Luft

Wir haben einen Tag lang mit dem Team des Christophorus 2 verbracht. Was die Risiken für die Flugretter sind, welche Fähigkeiten sie mitbringen müssen und was die Nacht vom Tag unterscheidet, hat Andreas Reinsperger recherchiert. mehr >