Menü
Mini

© Mini

Dakar: Pech und Pannen bei Mini

Bei den Unweiten der südafrikanischen Wüste geht es fast schon als Sonderleistung durch, mit einem anderen Auto zu kollidieren - besonders wenn es der Teamkollege ist.

Nach zwei Tagen in Pisco brach der Dakar Tross heute nach San Juan de Marcona auf. Auf der 296 Kilometer langen Wertungsprüfung kamen Jakub "Kuba" Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) im MINI John Cooper Works Rally als Neunte ins Ziel. Fünf Positionen dahinter erreichten Boris Garafulic (CHI) und Filipe Palmeiro (POR) im Mini JCW Rally die Ziellinie. Orlando Terranova und Bernardo "Ronnie" Graue (beide ARG) belegen die 16. Position. Joan "Nani" Roma und Alex Haro (beide ESP) hatten kurz vor dem Ziel einen Unfall und müssen die Dakar beenden.Mit dem neunten Rang übernimmt Przygonski den elften Gesamtplatz. Auch diese Prüfung war nicht einfach.

"Die Sonne stand quasi Senkrecht und deswegen konnte man in den Dünen kaum etwas erkennen", berichtet der junge Pole. "Wir hatten einen platten Reifen, den wir schnell wechseln konnten. Später haben wir in einem Flussbett einen Stein getroffen, aber das blieb ohne Folgen." Nach dem gestrigen Pech mit dem Zusammenstoß mit ihren Teamkollegen lief es für Boris Garafulic (CHI) und Filipe Palmeiro (POR) heute um einiges besser. "Wir kamen ohne Probleme durch", berichtet der Chilene. "Leider mussten wir im Ziel sehen, dass Nani einen Unfall hatte." Terranova und Graue erlebten hingegen keinen guten Tag. "Wir haben uns mehrfach verfahren und mussten einen platten Reifen wechseln", ärgert sich Terranova.

Für Mikko Hirvonen (FIN) und Andreas Schulz (GER) stand heute das Fach "ausgraben" auf dem Plan. Die beiden waren eine Düne seitlich runtergerutscht und blieben mit einer Seite des Fahrzeuges ab einem Berg stecken. "Von dort kamen wir weder vorwärts, rückwärts noch seitwärts heraus. Es hat ewig gedauert, bis wir die Ersatzreifen unter dem Auto hatten, um uns befreien zu können. Yazeed hat uns zufällig gefunden." Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Timo Gottschalk (GER) im hielten an, um ihre Teamkollegen zu unterstützen. "Wir sind dann bis ins Ziel zusammen gefahren." Yazeed Al-Rajhi wurde als 30. gewertet, Hirvonen als 39.

Für Roma ist die Dakar frühzeitig beendet. Der zweifache Dakar-Sieger überschlug sich kurz vor Ende der Prüfung in den Dünen. Zwar brachte er seinen Mini noch ins Ziel, doch dort entschieden die Ärzte, ihn zur Sicherheit in ein Krankenhaus nach Lima zu fliegen. Da er die Verbindungsetappe (Liaison) nicht beendet hat, wurde er aus der Wertung genommen. Morgen bleiben die Teams im Biwak in San Juan de Marcona. Nach einer etwa 114 Kilometer langen Verbindungsetappe geht es auf die 330km lange Wertungsprüfung. Nach dem Start am Strand des Pazifiks geht es für die Piloten wieder in die Dünen.

Dakar 2018 Ergebnis SS3

1.N. Al-Attiyah (QAT) / M. Baumel (FRA) Toyota - 3h 09m 08s

2.S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) Peugeot - 3h 13m 13s

3.C. Sainz (ESP) / L. Cruz (ESP) Peugeot - 3h 15m 15s

4. C. Despres (FRA) / D. Castera (FRA) Peugeot - 3h 16m 51s

5. S. Loeb (FRA) / D. Elena (MCO) Peugeot - 3h 17m 42s

...

Dakar 2018 Gesamtwertung nach SS3

1. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) Peugeot - 6h 34m 58s

2. C. Despres (FRA) / D. Castera (FRA) - Peugeot - 6h 38m 09s

3. N. Al-Attiyah (QAT) / M. Baumel (FRA) Toyota - 6h 42m 41s

4. S. Loeb (FRA) / D. Elena (MCO) Peugeot - 6h 45m 09s

5. G. de Villiers (RSA) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota - 6h 46m 21s

...

Ähnliche Artikel

Top-News,

Frischer Wind beim Hyundai i20

Die Koreaner verpassen dem Kleinwagen i20 und seinem hochbeinigen Bruder, dem i20 Active ein Facelift mehr >

Joel Kemasenko Top-News,

Mit zwei Teams nach Navarra

Premiere für Creventic 24H Series: True Racing geht mit zwei Teams ins erste Langstreckenrennen in Navarra. mehr >

Top-News, Auto News,

Toyota Mitterbauer räumt ab

Toyota Motor Europe kürt 46 Partner mit Top Performance in der Kundenzufriedenheit aus ganz Europa mehr >