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Auf ein Neues

Mazda spendiert seinem Flaggschiff, dem 6er-Kombi, ein Facelift. Im Test überzeugte der zuverlässige Alltagsbegleiter mit sportlichem Komfort und einem neuen Level an Luxus im Mittelklasse-Segment.

Für das kommende Jahr hat Mazda zahlreiche seiner Modelle aufgefrischt. Dazu zählen etwa der CX-5, der MX-5 und eben auch der Mazda 6. Trotz anhaltendem SUV-Boom nimmt der Kombi nach wie vor eine wichtige Rolle im japanischen Produkt-Portfolio ein. Und im Vergleich zu seinen Modellkollegen fiel das Update beim Sechser sogar etwas umfangreicher aus. So dürfen sich Kunden über ein frischeres Design, ein luxuriöses Innenleben samt neuester Technologien sowie stärkere Motoren freuen. Dazu kommt eine üppige Serienausstattung, die in diesem Segment wohl ihresgleichen sucht. Überhaupt wird das Wort „Komfort“ beim neuen Mazda 6 ganz groß geschrieben.

Optisch blieben die Japaner größtenteils der preisgekrönten Kodo-Designsprache treu und ließen den Kombi nahezu unberührt. Lediglich der Kühlergrill wurde neu gestaltet und sorgt nun gemeinsam mit neuartigen LED-Scheinwerfern für einen niedrigeren optischen Schwerpunkt. Dazu wurden die Brems- und Rückleuchten neu positioniert und dynamischer designt. Was sich zunächst nach wenig anhört erreicht letztlich genau das, was mit dem Facelift bezweckt werden sollte: das Fahrzeug wirkt moderner und frischer als der Vorgänger.

Weit auffälliger sind aber die Änderungen im Inneren des Wagens. Hochwertige Materialien in Form von Leder, Velours und japanischem Sen-Holz bringen einen Hauch von (deutscher) Premiumklasse in das erneuerte Interieur. Unterstrichen wird der luxuriöse Look durch das funktionalistische und minimalistische Design der Bedienelemente. Das nun 8-Zoll große Display wird per Touch oder Drehrad gesteuert, darunter kann die Klimatisierung mittels selbsterklärender Knöpfe wunschgerecht adjustiert werden. Die Belüftung wurde an den Rand versetzt, wodurch der Innenraum optisch in die Breite gezogen wurde. So haben Fahrer und Passagiere gefühlt noch mehr Platz, als ohnehin schon vorhanden ist. Immerhin bietet alleine der Kofferraum ein Ladevolumen von 522 Liter. Passend zum edlen Interieur wurde auch die Ausstattung des Mazda 6 auf ein hohes Niveau gehoben. Bereits die Sonderausstattung umfasst Features wie Navi, Head-up-Display und mehrere Assistenzsysteme. Entscheidet man sich für eine höhere Ausstattung, sorgt etwa der neue 360-Grad-Umgebungsmonitor dafür, dass Ein- und Ausparken zum Kinderspiel wird.

Die ersten Test-Kilometer auf der Autobahn zeigen zudem: die verwendeten Materialien der japanischen Konstrukteure sind nicht nur schick anzusehen, sondern sorgen auch für eine beeindruckende Dämmung des Fahrzeugs. Selbst bei 140 km/h – Norbert Hofer lässt grüßen - und stürmischen Verhältnissen genießt man im Wageninneren eine äußerst ruhige und komfortable Fahrt. Da fällt dann auch das einzig kleine Manko im Innenraum, die Sitze, kaum noch ins Gewicht. Diese wurden zwar mit dickeren Polstern und breiteren Kissen versehen, entpuppen sich bei längeren Fahrten allerdings als weniger bequem, als zunächst angenommen. Dies liegt aber vielleicht auch am Fahrwerk, das etwas straffer ist, als man es von einem Kombi erwarten würde. Nicht umsonst bezeichnet Mazda sein neuestes Modell als „Sport Combi“. Und tatsächlich lässt sich unser Testfahrzeug – mit 2,2-Liter Diesel und 184 PS an Bord - durchaus sportlich fahren. Der Kombi beschleunigt kraftvoll, das 6-Gang-Automatikgetriebe schaltet schnell und kaum hörbar und generell läuft der Mazda äußerst ruhig. In den Kurven überzeugt der Allrad mit gutem Handling, die Lenkung reagiert feinfühlig und präzise. Außerdem müssen in diesem Zusammenhang die Sitze doch noch lobend erwähnt werden, bieten sie doch vor allem bei schnelleren Kurven einen hervorragenden Halt. Durch die – fast gezwungenermaßen – sportliche Fahrweise während unserer Testfahrten, genehmigte sich der Kombi durchschnittlich 7,4 Liter pro 100 Kilometer. Wirft man einen Blick auf die Herstellerangabe von 5,4 Liter, sollten in dieser Hinsicht noch niedrigere Werte möglich sein – sofern man nicht selbst von den sportlichen Ambitionen des 6er gepackt wird.

Im Handel ist der geliftete Mazda 6 in Österreich seit September. Zum Einstiegspreis von 36.390,- Euro erhält man den Basisbenziner mit 145 PS, für unser Testmodell mit der zweitbesten Ausstattung „Revolution Top“ werden 47.290,- Euro fällig.

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