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Aston Martin

Die beiden Venturi-Tunnel sorgen für Abtrieb ohne Spoiler. Aston Martin spricht von zwei Tonnen Abtrieb. Der Valkyrie könnte also auch auf der Decke fahren - theoretisch.© Aston Martin

Aston Martin Valkyrie

Nun füttern uns die Engländer endlich mit handfesten Daten zum straßentauglichen Supercar. Und diese Daten haben es in sich.

 

So wird der 6,5-Liter-V12 – als klassischer Sauger – 1.130 PS leisten. Und das bei rund 1.100 Kilo Lebendgewicht. Zum Getriebe halten sich die Engländer noch bedeckt, dafür wurden eine Reihe anderer lässiger Details bestätigt:

Bodydouble-Sitze

Das Cockpit hat Platz für zwei Passagiere, aber die Piloten werden wie in einem modernen F1 oder LMP1 Racer Platz nehmen. Obwohl das Innere ein bisserl knapp bemessen scheint, sollen 98 Prozent aller Erwachsenen hinein passen. Was natürlich den Kundenkreis entsprechend erweitert. Die Valkyrie-Sitze werden in 3D-gescannt und passen sich so perfekt an den Körper des Käufers an. Und dieses BodyDouble wird direkt an eine Carbonfaserwanne geschraubt. Das abnehmbare Lenkradl mit zentraler Anzeige im Stile des Rennsports wird es auch in der „Serienversion“ geben. Als Rückspiegel kommen kleine Kameras zum Einsatz – dies hat laut Aston Martin aerodynamische und ästhetische Vorteile.

70 Mikrometer

Aston Martin fütterte uns auch mit Infos über die verrückte Karosserie des Valkyrie. Das Erstaunlichste ist wohl auch das Kleinste - das Logo. Es ist nur 70 Mikrometer dick – das ist ein Drittel der Dicke eines Menschenhaares. Es ist somit auch 99,4 Prozent leichter als Aston Martins traditionelles Flügel-Abzeichen. Auch die LED-Lichter sind 30 bis 40 Prozent leichter als bei jedem „normalen“ Aston. Und der Valkyrie hat die weltweit kleinste zentrale Hochleistungs-Bremsleuchte. Maße: 5,5 mm mal 9,5 mm.

Zwei Venturis

Nicht zu übersehen sind vom Heck die riesigen Venturi-Tunnel. Das teardrop-förmige Cockpit ist zwischen den beiden Venturis eingelegt und diese Venturis haben einen besonderen Job. Sie ziehen Luft durch die Unterboden und saugen so den Engländer auf den Asphalt. Ganz ohne Spoiler oder Flaps oder dergleichen. Aston spricht von zwei Tonnen Abtrieb. Die Türen können angesichts dessen auch garnicht „normal“ aufgehen. Dafür winken Toptüren ähnlich eines LMP1-Renners. Und die Carbon-Scheiben an den Rädern sollen die Aerodynamik verbessern – Radsportler wissen ein Lied davon zu singen.

Straßentauglich?

Wir wissen zwar schon recht viel – aber nicht das Wichtigste: Wie zum Teufel soll dieses Gefährt straßentauglich sein soll? Aston sagt, dass es überall fahrbar ist, wo es verkauft wird.


 

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