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Eryk Kepsky

© Eryk Kepsky

Abenteuerland - Teil 1

Mit dem gleichnamigen Lied feierte die deutsche Band "Pur" ihren größten Hit. Mit dem Kodiaq hat die tschechische Marke ihren ultimativen Chartstürmer gefunden. Ob er auch im Gelände ein Hit ist, lesen Sie hier.

Mazedonien ist ein Land voller Überraschungen - mit atemberaubenden Tälern und herrlichen Panoramen. Es ist ein Land, in dem man tolle Trekking-Urlaube machen kann und auch kulinarisch herzhaft verwöhnt wird. Das glauben Sie nicht? Gut, denn wir hätten das bis vor kurzem auch infrage gestellt. Schließlich wird Mazedonien auch von seinem Nachbarn, einem der liebsten Urlaubsziele der Österreicher, Griechenland überstrahlt. Es taucht schlichtweg nicht als Holiday-Trip-Location in den Köpfen der Mitteleuropäer auf - zu Unrecht, wie wir jetzt wissen. So ist es allerdings nicht verwunderlich, dass wir auf die Einladung von Skoda, mit dem Kodiaq Scout im Rahmen der Eurotrek von Sofia nach Skopje zu fahren, eher verhalten reagiert haben. Nach einigem Hin und Her beschlossen wir aber doch, diesen Trip mitzufahren - die Ungewissheit aber blieb.

Die Skepsis verflog aber schon beim Anblick der Skodas, die am bulgarischen Flughafen auf uns warteten. Wild beklebt, mit Nummern und Namen versehen sowie einem Ersatzrad auf dem Dach, waren die Fahrzeuge mehr Rallye- als Flaniermeilengerecht hergerichtet. Bis auf die optischen Anpassungen waren die SUV aber komplett serienmäßig. So machten wir uns erst einmal mit dem Auto vertraut. Mit dem 190 PS Diesel hatten wir auf jeden Fall genug Dampf unter der Haube, bei dem - beim Scout obligatorischen - Allradantrieb gab es allerdings Zweifel. Auch beim Fahrwerk waren wir uns nicht ganz sicher, ob es die hiesigen Fahrbahnverhältnisse verkraftet. Der Skoda Kodiaq ist und bleibt schließlich ein hochgelegter Straßenkreuzer, der hauptsächlich auf glattgeteerten Straßen zwischen Arbeitsweg, Schule und anderen Zielen gefahren wird. Aber auch diese Zweifel legten sich relativ schnell.

Erstmal zum Anfang

Doch unser Trip beginnt nicht in Mazedonien, sondern in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Von dort aus zog der Tross aus insgesamt 25 Kodiaqs in Richtung Gebirge. Auf dem Weg dorthin konnten wir auf einem alten Militärflughafen prüfen, was der große Tscheche onroad draufhat. Also "Pedal to the Metal" auf einer Strecke, die so lang und topfeben ist, dass man das andere Ende aufgrund der Erdkrümmung nicht sehen kann. Aber der Zwoliter-Diesel treibt ehrenwert an, das Doppelkupplungsgetriebe eliminiert jeden Zugkraftverlust. Gut, das macht Spaß, wir wollen aber Höhenmeter absolvieren. Das Vitosa-Gebirge, quasi die Panorama-postkarten-Berechtigung von Sofia, beeindruckt mit einer herrlichen Aussicht, gibt uns einen (winzig kleinen) Vorgeschmack auf das, was noch kommt und erdrückt diese Vorfreude gleich einmal mit einem Stau - Grenzübertritt. Nachdem die Fahrzeugpapiere wieder geordnet, die Pässe gezeigt und die Uhr passend zur Ortszeit umgestellt wurde, stand auch schon der erste, kurze, Off-Road-Abstecher an. Hierzu muss gesagt werden, dass das Vertrauen in die Geländeeigenschaften noch nicht ganz hergestellt war - bis zum ersten Stein, der wie eine Stufe im Weg lag und der vermutlich 90 Prozent der Autos, die es sonst so gibt, schwerwiegende Karosserie- und Fahrwerksschäden zugefügt hätte. Den Skoda ließ genau dieser Fels absolut unbeeindruckt, was mich wiederum sehr beeindruckte. Von da an stieg im Einklang mit der Höhenanzeige auch das Selbstbewusstsein und der Glaube an den Kodiaq.

Das war auch notwendig, denn der darauf folgende Tag war im Programm als "Gelände-Marathon" tituliert.

Auch in den nächsten zwei Tagen gab es noch einiges zu erleben. Was genau, das lesen Sie morgen im zweiten Teil.

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