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Scuderia Abarth Austria
Mehr als zufrieden!

Die Jänner Rallye 2012 hatte alles zu bieten, was man von einer anspruchsvollen Rallyeveranstaltung erwartet. Die Besichtigung bei relativ trockenen Verhältnissen, vor Beginn der Rallye Schneefall und im Bewerb rutschige, schneebedeckte und eisige Sonderprüfungen, die Mensch und Material alles abverlangten. Das Team Scuderia Abarth Austria vertraute diesmal auf den altbewährten Fiat Stilo Diesel und musste dadurch aber einige Nachteile hin nehmen. Da die Jänner Rallye zur EM zählt und keine Fahrzeuge mit Alternativkraftstoff wie Diesel und Erdgas startberechtigt sind, mussten Michael Böhm und seine neue Copilotin Katrin Becker mit Startnummer 71 Vorlieb nehmen. Die Mitbewerber in der 2WD-Wertung konnten allesamt 30 Plätze  (gleich 30 Minuten) früher starten, was diesen Teams Vorteile brachte. Regeln müssen eingehalten werden und daher gab es daran nichts auszusetzen. Mit dem betagten Fiat Stilo gingen Böhm /Becker in die erste Sonderprüfung und markierten unter 23  gestarteten 2WD-Fahrzeugen die achtschnellste Zeit. 
Michael Böhm: "Ich mußte mich erst auf die Fahrweise mit dem Diesel-Stilo umstellen und es war verdammt rutschig und durch die vielen Autos vor uns bereits sehr viel Gatsch und Schneematsch auf der Strecke.”

In SP zwei war nur der Tscheche Cerny schneller als Böhm, der mit 8:36 Minuten neun Sekunden vor Michael Kogler, 23 vor Hannes Danzinger und 34 vor Patrick Winter lag. Bei den folgenden kürzeren SP´s lag der Abstand zur Spitze zwischen drei und fünf Sekunden. In SP fünf verblüfften Böhm /Becker mit ihrer ersten Sonderprüfungsbestzeit (2WD) vor dem Tschechen Jan Cerny und dem Italiener Roberto Vescovi. In Sonderprüfung acht war Böhm wieder unter den drei schnellsten Zweiradpiloten und festigte den dritten Gesamtrang in der 2WD-Wertung. Eine dritte und eine weitere zweitschnellste Zeit in SP neun und zehn zeigte das Potential des bestens vorbereiteten Fiat Stilo JTD und des talentierten Michi Böhm, der damit eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass er zu den 2WD Titelanwärtern 2012 zählt.
Am Ende des ersten Tages rangierten Böhm /Becker an der ausgezeichneten 30sten Stelle des Gesamtklassements, durften aber Tag zwei erst als 55stes Fahrzeug auf die verschneiten Sonderprüfungen rund um Freistadt.
Mit einer zweitschnellsten 2WD-Zeit hinter Hannes Danzinger begann der zweite Tag ausgesprochen positiv. Es folgten weitere zweite und dritte SP-Zeiten und die Bestätigung, das Böhm bei der Jänner Rallye unbedingt auf dem Podest der 2WD-Wertung landen will. 
Bei einbrechender Dunkelheit wirkte sich die hohe Startreihenfolge etwas negativ aus, denn SP´s die manche Mitbewerber bei Tageslicht fahren konnten, mussten Böhm /Becker bei Dunkelheit in Angriff nehmen. Zudem begann es zu schneien und Nebel fiel ein. Nicht gerade positive Voraussetzungen. Trotzdem schafften Böhm/Becker die Sensation und belegten in der mit 23 Startern heißumkämpften 2WD-Wertung Platz drei. In der Dieselwertung sogar Platz zwei.

Michael Böhm: "Es war die schwierigste Jänner Rallye, die ich je gefahren bin. Die hohe Startnummer war schon ein Nachteil, aber es hat ungemein Spaß über die eisigen Srassen zu driften und die 2WD-Konkurrenz aus dem Ausland  mit unserem sieben Jahre alten Fiat Stilo hinter uns zu lassen. In der letzten SP hatten wir Neuschnee, Nebel, es war bereits dunkel und der dritte Gang ist gebrochen. Ich dachte, das war es jetzt, aber wir haben es ins Ziel geschafft. Und im Vergleich zu Spitze, die diese SP noch bei  Tageslicht gefahren ist, haben wir nur eine Minute verloren. Durch den Vorsprung, den wir während des Tages raus gefahren sind hat es locker für Platz drei in der 2WD-Wertung gereicht und für Platz 30 im Gesamtklassement. Ein Ergebnis ganz nach unseren  Wünschen, echt sensationell. Das ist schon mal eine perfekte Ausgangsbasis für die 2WD Staatsmeisterschaft 2012. Unser Team hat wieder einmal perfekt gearbeitet und uns einen top vorbereiteten Fiat Stilo nach Freistadt gebracht, der auch mit den modernsten 2WD Rallyeboliden mithalten konnte.”


Scuderia Abarth Austria
Michi Böhm mitten unter der Rallye Stars!

115 Teams aus zehn Nationen darunter dreizehn S2000-Autos haben in Freistadt genannt, dabei stehen 63 österreichischen Mannschaften 52 ausländischen Teams gegenüber. 2 FIA- und 20 nationale Prioritätsfahrer ,(darunter auch Danzinger und Böhm)  sind inn der ersten Jännerwoche 2012 (5.- 7.1..) rund um Freistadt unterwegs.

Nach der erfolgreichen Rallye-Saison 2011 mit dem dritten Platz in der 2WDF-Staatsmeisterschaft und dem Erreichen des Prioritätsstatus sind die Vorbereitungen für die Jänner Rallye 2012 bereits voll im Gange und eigentlich  schon fast abgeschlossen.  Es stehen noch Schnee- und Eistests Ende des Jahres auf dem Programm, um sich auf alle Wetterbedingungen einzustellen. Momentan sieht es aber eher nach wenig Schnee im Mühlviertel aus. Michael Böhm wird in Freistadt mit seiner neuen Beifahrerin, der Deutschen Katrin Becker und dem bewährten Fiat Stilo JTD an den Start gehen.

Michael Böhm:  „Mit dem Abarth 500 zu fahren macht wenig Sinn, es gibt leider keine geeigneten Schneereifen in der notwendigen Dimension, und so haben wir auf den Stilo zurückgegriffen mit dem wir 2005 Dieselmeister geworden sind. Ein komplettes Projekt für 2012 gibt es noch nicht, der Einsatz mit dem Stilo dient dazu um Punkte für die 2WD zu sammeln, auch wenn wir dadurch leider hinter dem internationalen Feld starten müssen.“

Auch Michael Böhm Mitbewerber um die 2WD Meisterschaft, Hannes Danzinger greift zu einem Dieselboliden und wird wie Böhm auch im hinteren Drittel des Starterfeldes zu finden sein. Obwohl die Mehrzahl der Starter des Europameisterschaftslaufes in Freistadt auf Allradantrieb setzen wird die 2WD-Wertung mit zwölf Teilnehmern plus vier Dieselautos  sicher auch interessant. Einige ausländische Starter, Patrick Winter und  Michael Kogler werden diese Wertung spannend gestalten.


Scuderia Abarth Austria
Michi Böhm ist Prioritätsfahrer 2012!

Ein dichtes Programm absolvierte die Scuderia Abarth Austria in der heurigen Rallyesaison. Michael Böhm fuhr mit dem Abarth 500 R3T alle acht Rallye Staatsmeisterschaftsläufe, dazu die Rallye Challenge mit dem Fiat Stilo als Vorauswagen, die 3-Städte Rallye in Bayern mit dem Fiat Punto R3D und das Austrian Race of Champions.

 Obwohl man mit dem Abarth 500 R3T nicht gerade das stärkste Auto im heiß umkämpften Feld der 2WD Staatsmeisterschftswertungh hatte  gelang es Michael Böhm bis zum Sommer die Wertung der zweiradgetriebenen Fahrzeuge anzuführen. Auch nach dem sechsten Rennen, der Schneebergland Rallye, lag der bei den Zuschauern sehr beliebte Abarth 500 noch immer auf Platz zwei und das vor wesentlich stärkeren Konkurrenten. Mit einer engagierten Fahrweise  hat Michael Böhm das Potential von Fahrer, Auto und Team eindruckvoll unter Beweis gestellt und  mit Platz drei in der Staatsmeisterschaftswertung ein sensationelles Ergebnis eingefahren und sich damit den Status eines, von insgesamt nur neun,  Prioritätsfahrers “verdient”.

 Michael Böhm: „ Ich hab in  dieser Rallye-Saison viel gelernt und unser Team hat den Abarth perfekt eingestellt. Speziell in puncto Fahrwerk sind wir einen großen Schritt weiter gekommen. Leider fehlt es uns noch immer an Leistung und  der kurze Radstand ist auch kein Vorteil. Trotzdem konnten wir vorne mithalten und uns  mit Platz drei einen Platz am Podest sichern. Mein Dank gilt unserem Team, den Sponsoren und den Medien, die für unseren kleinen Abarth immer wieder nette Worte finden.”


Teamchef Christian Böhm: “Wir haben 2011 ein umfangreiches Rallyeprogramm mit insgesamt 14 Veranstaltungen abgespult damit Michael in Übung bleibt. Ich bin glücklich, dass es für Platz drei gereicht hat und noch mehr über den Prioritätsfahrer Status von Michel, den er sich absolut verdient hat. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Jänner Rallye, bei der wir mit dem Fiat Stilo Diesel in der 2WD-Klasse an den Start gehen und werden in der Zwischenzeit das Projekt 2012 vorantreiben. Vorher gibt es noch Testfahrten auf Eis und Schnee und ein intensives Konditionstraining für das 2012er Duo Böhm-Becker. Denn 2012 wird Katrin becker am heißen Sitz Platz nehmen. Danke an das engagierte Teammund unsere Sponsoren, die uns seit Jahren unterstützen.”

Scuderia Abarth Austria
Solide Leistung!

Mit einer respektablen Leistung beendete Michael Böhm in seinem Abarth 500 R3T die Rallyesaison 2011. Beim Race of Austrian Champions in Greinbach belegte er in der Division Rallye 2WD den ausgezeichneten dritten Rang und verpasste das Finale um lächerliche sieben Hundertstel Sekunden. Bei den Vorläufen ließ Böhm mit einer exakten Linie und einer spektakulären Fahrweise  stärkere Boliden hinter sich und qualifizierte sich fürs Halbfinale. Leider reichte es um 0,07 Sekunden nicht um im Finallauf um den Sieg zu kämpfen. Trotzdem war diese Veranstaltung, zu der tausende Motorsportfans  ins PS Center Greinbach bei Hartberg gekommen waren, der krönende Abschluss einer positiven Saison.
Michael Böhm: “ Ich hab gekämpft und mich von Lauf zu Lauf gesteigert, aber leider haben sieben Hundertstel zum Einzug ins Finale gefehlt. Wir haben aber gezeigt, dass unser kleiner Abarth 500 auch gegen ps-stärkere Autos durchaus eine gute Figur macht und es hat viel Spaß gemacht. Ich freu mich über den dritten Platz und bedanke mich bei den vielen Fand, die nach Greinbach gekommen sind, um uns zu sehen.”

Scuderia Abarth Austria
Positiver Saisonabschluss im Waldviertel!

Dass die Waldviertelrallye kein Spaziergang werden würde war dem Abarth Rallye Team um Michael Böhm und Günter Schmirl klar.  Man musste den Motorschaden von Admont wegstecken und vertraute auf die Teammechaniker, die den Abarth wieder auf Vordermann gebracht hatten. Mit einem Sieg in der Tasche – Michael Böhm gewann mit Katrin Becker die Dieselklasse der 3-Städte Rallye in Bayern -  reiste Michael Böhm ins Waldviertel und klagte bereits bei der Besichtigung über  Fieber, Schnupfen und Halsschmerzen. Keine gute Ausgangsbasis für eine Rallye.  Bis zum Start am Freitag Mittag verbesserte sich die Situation leider nicht und  man überlegte, ob man die Rallye überhaupt in Angriff nehmen sollte. Das Team entschloss sich erst einmal die erste Etappe zu absolvieren um dann zu entscheiden, ob weiter gefahren wird.  
Die Voraussetzungen für eine tolle Rallye waren denkbar gut: der Abarth 500 war perfekt vorbereitet, das Wetter trocken und das gesamte Team  in bester Laune.  Nach den ersten drei SP´s lag der Abarth-Pilot an der fünften Stelle in der 2WD Wertung, mehr war angesichts des gesundheitlichen Handicaps und der ps-stärkeren Konkurrenz einfach nicht möglich. Das Fieber ging allerdings etwas zurück und mit Traubenzucker und Elektrolytegetränken wurde der Fahrer aufgepäppelt. Am Ende des ersten Tages rangierte das Abarth Team auf der sechsten Stelle der 2WD Wertung und war auf Kurs Richtung dritter Platz in der Staatsmeisterschaftswertung.

Am Samstag fuhren Böhm/Schmirl fünfte und sechste 2WD Zeiten und hielten die Platzierung. Auf den beiden 28 Kilometer langen Sonderprüfungen konnten fünfte Zeiten gefahren werden, was den fünften Platz in der 2WD Wertung der Waldviertel Rallye  bedeutete. Damit war die Taktik aufgegangen und der Podestplatz in der 2WD Staatsmeisterschaftswertung  fix.    

Michael Böhm: „Wir waren für die Waldviertelrallye gut vorbereitet und kamen mit dem Dieselsieg der 3-Städte Rallye als Motivation nach Horn. Leider hat mich ein grippaler Infekt etwas geschwächt und ich fühlte mich in den ersten SP´s überhaupt nicht wohl. Trotzdem haben wir ganz gut mithalten können und uns zwischen  Platz fünf und sechs der 2WD Wertung halten können. Am Samstag ging es dann schon besser, aber der Abstand zur Spitze war schon zu groß. Mit Platz fünf bin ich durchaus zufrieden und der dritte Platz in der Staatsmeisterschaftswertung ist mehr als wir uns zu Jahresbeginn erhoffen konnten.  Mit unserem super Team haben wir dies aber geschafft.“

Teamchef Christian Böhm: „ Ich bin mit der Leistung unseres Teams sehr zufrieden, Wir haben gegen weit stärkere Konkurrenz den dritten Platz in der 2WD-Gesamtwertung erringen können und haben gezeigt, dass man mit konstanter Leistung und einem unterlegenen Auto auch erfolgreich sein kann. Wir gratulieren Hannes Danzinger zum 2WD Titel und freuen uns schon auf die kommende Saison. Danke an unser gesamtes Team und unsere Sponsoren.“

Endstand in der 2WD-Wertung (nach 8 von 8 Läufen, 2 Streichresultate):
1. Hannes Danzinger, Ford Fiesta R2B          110 Punkte
2. Hermann Neubauer, Suzuki Swift S1600  100 Punkte
3. Michael Böhm, Abarth 500 R3T                     86 Punkte
4. Michael Kogler, VW TDI, Clio R3T                 83 Punkte
5. Daniel Wollinger, Citroen DS3 R3 ऀ              68 Punkte

Scuderia Abarth Austria
Sieg in Bayern!

Auch beim zweiten  Antreten in Bayern nach 2008, bei der zum Mitropa Cup zählenden 3-Städte Rallye, blieb die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm / Katrin Becker wieder erfolgreich. Mit dreizehn SP-Bestzeiten (von 14 SP´s) in der Dieselklasse stellte Michael Böhm nicht nur sein fahrerisches Talent, sondern auch die Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth R3D wieder deutlich unter Beweis. Obwohl Michi Böhm bereits seit zwei Saisonen recht erfolgreich auf dem Abarth 500 R3T mit Benzinmotor unterwegs ist, hat er das „Dieselfahren“ nicht verlernt.

Er konnte sich mit seiner neuen Beifahrerin, der Deutschen Katrin Becker gegen starke Dieselkonkurrenz durchsetzten und mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute auf den Zweitplatzierten die Wertung gewinnen. So nebenbei reichte es auch noch für den 13. Gesamtplatz (2008 war es ein 16. Rang) und den sensationellen dritten Platz in der Mitropacup Wertung (Europameisterschaft für Amateure) einfahren.
 Michael Böhm: "Ich hab bereits 2008 die Dieselwertung der 3-Städte Rallye gewinnen können und wollte vor der Waldviertel Rallye noch eine Veranstaltung als Training absolvieren. Dass wir mit unserem Abarth Grande Punto wieder gewinnen ist eine tolle Sache. Noch dazu, wo ich seit zwei Jahren keinen Diesel mehr gefahren bin und unser Punto die gesamte Saison kein Rennen bestritten hat. Eigentlich schade, denn er ist noch immer für einen Sieg in der Dieselwertung gut.
Wir haben etwas verhalten begonnen und konnten gleich auf den ersten drei SP´s die Dieselbestzeit fixieren. In dieser Tonart ging es weiter und unser Punto machte keinerlei Probleme. Ein großer Dank an meine neue Beifahrerin Katrin, sie ist ein absoluter Profimund es macht Spaß mit ihr zu fahre. Danke auch an das gesamte Team, die mir einen top-vorbereiteten Wagen nach Bayern gebracht haben. Jetzt geht’s gleich zur Waldviertel Rallye, wo wir höchst motiviert mit unserem Abarth 500 in der 2WD Staatsmeisterschaft an den Start gehen “
„ Ich freu mich riesig, dass wir beim zweiten Antreten in Bayern wieder zeigen konnten, dass unser Grande Punto Abarth immer noch konkurrenzfähig ist und Michael auch gegen eine starke Dieselkonkurrenz im Ausland bestehen kann.  Dreizehn von vierzehn SP-Bestzeiten zeigen deutlich, dass Michael und Katrin ein super Duo sind. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das sich diesen Erfolg verdient hat. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Waldviertel Rallye und ich hoffe, dass wir dort die Saison ebenso positiv abschließen werden." erklärt Teamchef Christian Böhm.

Scuderia Abarth Austria
Angriff im Waldviertel!

In der zweiten Saison mit dem Abarth 500 R3T kann das Waldviertler Rallye-Team die Scuderia Abarth Austria  recht zufrieden sein. Michael Böhm führte mit dem kleinen Abarth bis zur Saisonmitte die 2WD Wertung an und liegt vor dem letzten Lauf zur Rallye Staatsmeisterschaft an der dritten Stelle. PVermehrte Platzierungen unter den ersten Zehn zeigt das Potential von Auto und Fahrer, ein sechste Platz bei der Schneeberglandrallye auf Schotter war eine eindrucksvolle Bestätigung.
 
Der putzige Abarth, der ganz schön fauchen kann, hat sich im Feld der wesentlich stärkeren 2WD-Bolidenauch 2011 mehr als  behaupten können und für die Waldviertel Rallye hat sich das gesamte Team einiges vorgenommen.
Rein theoretisch gibt es für den AUTO-aktuell Piloten Michi Böhm noch die Chance auf den Staatsmeistertitel der 2WD Wertung, allerdings nur dann, wenn Hannes Danzinger und Hermann Neubauer ausfallen sollten und Böhm gewinnt. Realistischer scheint dagegen noch der dritte Platz in der Division II zu sein.  Da aber die Konkurrenz recht groß und deren Fahrzeuge leistungsstärker als der Abarth sind heißt die Devise „angreifen“.
 
Michael Böhm: “Wir werden von beginn an voll fahren um uns für den Samstag auf den 28 Kilometer langen SP´s eine gute Ausgangbasis zu schaffen. Auf Schotter fühl ich mich in diesem Jahr recht wohl und unser Abarth ist in puncto Fahrwerksabstimmung top. Leider fehlen uns an die 40 PS auf unsere unmittelbare Mitbewerber, was bei den langen Asphaltstücken von Nachteil ist. Trockenes Wetter wäre mir lieber, aber wir nehmen einfach was kommt und rechnen zum Schluss zusammen.“
 
Teamchef Christian Böhm: „Ich hoffe auf einen positiven Saisonabschluss mit Platz drei in der 2WD-Wertung, denn das wäre schon eine kleine Sensation. Obwohl die schnellen SP´s im Waldviertel für unseren Abarth  nicht gerade optimal sind, werden wir versuchen vorne mitzufahren. Michael fährt sozusagen zum Aufwärmen noch die 3-Städte Rallye in Bayern (21. bis 22.10.2011) um in Übung zu bleiben.“

Scuderia Abarth Austria
Ab nach Bayern!

Mit einem dichten Programm setzt die Scuderia Abartt Austria den Rallyeherbst fort.  Michael Böhm fuhr Anfang Oktober die Leiben-Rallye im Vorauswagen, testete den Grande Punto Diesel in Greinbach für das österreichische Race of Champions im November und macht vor der Waldviertel Rallye noch einen Abstecher nach Bayern zur 3-Städte Rallye (22.Oktober2011) . Bekanntlich konnte Michael Böhm im Jahr 2008 die Dieselwertung der 3-Städte Rallye gewinnen und  möchte auch 2011 ganz vorne mitmischen. 
 
Michael Böhm:” Wir haben heuer ein sehr dichtes Rallyeprogramm mit der 2WD Staatsmeisterschaft, wo es in Admont leider nicht gut lief, der Rallye Challenge, wo wir mit dem Fiat Stilo als Vorauswagen starten und  dem Mitropacup zu dem die 3-Städte Rallye zählt. Ich werde in Bayern erstmals mit Katrin Becker als Copilotin starten und freue mich schon auf diese kompakte Veranstaltung. Für mich ist es ein Test vor der Waldviertel Rallye, wo wir hoffentlich unseren Abarth 500 wieder einsetzen können. Außerdem sind wir wieder auf den  Vergleich mit unseren Deutsche Mitbewerbern in der Dieselklasse gespannt.”

Teamchef Christian Böhm: “Wir haben 2011 ein umfangreiches Rallyeprogramm mit insgesamt 14 Veranstaltungen damit Michael in Übung bleibt. Die 3-Städte Rallye als Mitropacuplauf war schon zu Saisonbeginn geplant. Die Veranstaltung ist sehr kompakt, besitzt anspruchvolle Asphalt Sonderprüfungen und findet nahe der Grenze statt. So belastet es unser Budget nicht allzu sehr und wir haben nach 2008, wo wie die Dieselwertung gewinnen konnten, einen Vergleich mit unseren deutschen Dieselkollegen. Diesmal wird allerdings Katrin Becker für die richtige Ansage im Grande Punto Abarth sorgen. Sie kennt die 3-Städte Rallye genau uns ist ein absoluter Rallye-Profi. Wir werden uns aber keinen Stress machen und die Sacher recht locker angehen. Vielleicht läuft es gut und wir können vorne mitfahren.“

Scuderia Abarth Austria
Top Leistung leider nicht belohnt.

Nachdem Michael Böhm seinen Abarth 500 beim Shakedown zur ARBÖ Rallye am Donnerstag Nachmittag an einem absolut nicht nachgiebigen Brückengeländer massiv verformt hat konnten die Mechaniker-Crew der Scuderia Abarth Austria das Unmögliche möglich machen. In einer Teamaktion par excellence reparierten sie den Abarth die ganze Nacht durch und konnten am Freitag Morgen mit dem rennfertigen Abarth 500 zur technischen Abnahme in Admont bringen

Teamchef Christian Böhm: “Als ich das Autos nach dem Shakedown sah dachte ich nicht , dass wir mit dem Abarth starten können Die Verformungen waren massiv und die Technik im Vorderbau des Wagens stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Leistung unseres Teams  ist einmalig. Sie haben das Unmögliche geschafft und den Abarth wieder hinbekommen.” 

Leider währte die Freude nicht lange. Bereits in SP eins verloren Böhm /Schmirl drei Minuten durch einen Reifenschaden. Michael Böhm machte am Rundkurs einem nachfolgendem Auto Platz und traf mit dem rechten Vorderreifen dabei einen im Gras versteckten Kanaldeckel der den Reifenschaden verursachte. Dabei wurde auch der rechte Querlenker verbogen, was aber die Absolvierung der zweiten Sonderprüfung erlaubte, und auch der Zeitrückstand hielt sich in Grenzen.  In SP drei, stand wieder der Rundkurs Oberweng am Programm. Der Abarth lief wieder  und Michi Böhm war zuversichtlich. Leider überhitzte  nach zwei Drittel der Distanz der Motor und Böhm musste den Abarth schweren Herzens abstellen. Diesmal gab es für die Scuderia Abarth leider keine Punkte, und  auch wenn Neubauer mit Platz zwei wertvolle Punkte eingefahren  hat, wird wohl die Entscheidung erst im Waldviertel fallen, wo die Scuderia Abarth rein rechnerisch noch Chancen auf den Sieg oder den Vizemeistertitel hat.

Michael Böhm: "Der Ausrutscher beim Shakedown geht auf mein Konto. Ich wollte von Beginn  an pushen, um das Fahrwerk zu testen und hab ganz übersehen dass die Reifen noch kalt waren.  Im Moment des Aufpralls dachte ich- jetzt ist der Start zur Rallye mehr als fraglich. Wir haben die ganze Nacht durchgearbeitet und unsere Mechaniker haben einen tollen Job geleistet, Hut ab und ein großes DANKE. Es ist schön in so einem Team zu fahren. Wer so ein Team hat, der ist  ein Gewinner, auch wenn wir in Admont leider nicht ins Ziel gekommen sind. Jetzt werden wir versuchen  den Abarth bis zum Wochenende wieder fit zu bekommen, um bei der Leiben Rallye einen Funktionstest zu fahren.” 

Scuderia Abarth Austria
Spannung in Admont.

Mit dem Verlauf der Saison 2011 ist die Scuderia Abarth Austria mehr als zufrieden. Seit mehr als einem Jahr keinen Ausfall spricht für Fahrer, Team und die Qualität des Autos.

Obwohl man mit dem Abarth 500 R3T nicht gerade das stärkste Auto im heiß umkämpften Feld der 2WD Klasse hat gelang es Michael Böhm bis zum Sommer die Staatsmeisterschaftswertung der zweiradgetriebenen Fahrzeuge anzuführen. Auch nach dem sechsten Rennen der Saison, der Schneebergland Rallye, liegt der bei den Zuschauern sehr beliebte Abarth 500 R3T noch immer auf Platz zwei und das vor wesentlich stärkeren Konkurrenten.

Mit einer engagierten Fahrweise  hat Michael Böhm bis dato das Potential von Fahrer, Auto und Team eindrucksvoll unter Beweis gestellt und in jedem Rennen Punkte geholt. Das  will er auch bei seiner Lieblingsrallye in Admont, so wie im Vorjahr, fortsetzen.  2010 ließ Michael Böhm bereits in SP eins mit einer zehnten Gesamtzeit noch vor Hannes Danzinger und Hermann Neubauer aufhorchen. In der Folge schaffte Böhm ausgezeichnete 2WD-Zeiten und nach 13 Sonderprüfungen reichte es für den ausgezeichneten dritten Platz in der 2WD Wertung und für den 15. Gesamtrang. Ob dieses Ergebnis auch 2011 realisierbar ist bleibt abzuwarten, denn die Liste der Mitbewerber ist lang und die Autos sind durchwegs stärker als der kleine Rallye-Floh.
 
Michael Böhm: „ Ich hab in  dieser Rallye-Saison viel gelernt und unser Team hat den Abarth perfekt eingestellt. Speziell in puncto Fahrwerk sind wir einen großen Schritt weiter gekommen. Leider fehlt es uns noch immer an Leistung und  der kurze Radstand und die schmale Spurweite sind auch kein Vorteil. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich die 2WD-Riege  in Admont wieder ein spannendes Rennen liefern wird.  Für uns wird es extrem schwer, denn es sind wieder alle top 2WD-Piloten am Start.
Ich freue ich mich schon auf die selektiven Prüfungen in Admont und auf die neuen SP´s im Raum Rosenau. Auch wenn die Papierform gegen uns spricht werden wir versuchen, wertvolle Punkte zu erringen um in der Gesamtwertung auf Platz zwei zu bleiben.”

Scuderia Abarth Austria
Platz Zwei verteidigt !

Mit einer sensationellen Leistung des gesamten Teams konnte die Scuderia Abarth Austria bei einer der schwersten Rallyes dieser Saison, der Schneebergland Rallye,  den zweiten Platz in der 2WD Wertung behaupten und mit einigen zweiten Zeiten auch zeigen, dass der kleine Abarth 500 obwohl es werksseitig keine Erfahrungen auf Schotter und somit auch kein set-up für Schotter gibt mit  den stärkeren Konkurrenten mithalten kann. Das  Techniker-Team der Scuderia Abarth Austria hat das Set-up perfekt getroffen und Erfahrungen vom Rallye-Sprint, der zwei Wochen vorher stattfand umgesetzt.

Bei den ersten vier Sonderprüfungen am Freitag gab es keinerlei technische Probleme, der Abarth lief perfekt und die Zeiten waren ausgezeichnet. Durchwegs siebente Gesamtzeiten und nur drei, vier und sieben Sekunden hinter Neubauer  oder Danzinger.  Nach DSP vier lag Michael Böhm am ausgezeichneten siebenten  Gesamtrang und an der dritten Stelle in der 2WD Wertung, also auf Kurs. Berist seit der dreitnen SP klagte Böhm über Probleme mit der Kupplung und verlor beim Start jeweils wertvolle Sekunden. Im Service nach SP 4 konnte das Mechanikerteam das Problem orten und provisorisch reparieren. So konnten die letzten Sonderprüfungen am Freitag noch absolviert werden und der Zeitverlust hielt sich in Grenzen. Platz acht gesamt war eine gute Ausgangsbasis für den Samstag auf Schotter.

Bereits bei der ersten Sonderprüfung das Samstags zeigte sich, dass der kleine Abarth auf Schotter sehr schwer zu fahren war und der kurze Radstand ein absoluter Nachteil ist. Die Kupplung funktionierte zwar, aber Vorsicht war angesagt.  So mussten rutschten Böhm /Tomasini die Allradboliden von Waldherr und Mayer ziehen lassen und rutschten auf den zehnten Gesamtplatz, konnten aber den dritten 2WD-Platz festigen. In SP acht gelang die zweitschnellste 2WD Zeit noch vor Neubauer  und der Abstand zu Fritz Waldherr schrumpfte auf 1,5 Sekunden. Nasch SP neun war das Scuderia Abarth Team bereits wieder auf Platz neun  und war guter Dinge. In SP zehn  dann plötzlich eigenartige Geräusche aus dem Getriebe und ein vierter Gang, der ganz einfach den Dienst versagte. Im Service wurde beraten und das Team entschied weiter zu fahren, auch wenn das Risiko einen Getriebeschadens angesichts der brutalen Schotterpassagen sehr hoch war. Mit dem nötigen Feingefühl und ohne vierten Gang schaffte Michi Böhm in SP  12 eine tolle 2WD Zeit, nur 2,6 Sekunden hinter Neubauer. An Angriff war nun nicht mehr zu denken, galt es eine gute Platzierung und ein halbwegs funktionierendes Getriebe  ins Ziel zu bringen. Man schaffte noch aus eigener Kraft Fritz Waldherr zu überholen und profitierte, wie die anderen Teilnehmer auch,  von den Ausfällen von Harrach und Lietz.

Platz sechs nach der allerletzten, der 18ten Sonderprüfung war der Lohn der Arbeit für das gesamte Team, das sich bei Hitze und zuletzt starkem Regen für dieses Ergebnis einsetzte. Leider gab es bei der Anfahrt zur letzten Zeitkontrolle ein Problem und man stempelte um eine Minute zu spät, was zehn Strafsekunden bedeutete. Das bedeutete Platz sieben, 4,8 Sekunden hinter Waldherr, der sich über das “Geschenk” freute.
Somit war aber mit Platz drei in der 2WD Meisterschaft das Plansoll erfüllt in der zweite Gesamtrang abgesichert.

Michael Böhm:  “Wir haben von beginn an das Tempo mitgehen können, allerdings haben uns auf die Spitze einige Sekunden gefehlt. Trotz der Probleme mit der Kupplung am Freitag und am Samstag mit dem Getriebe haben wir den angestrebten Podestplatz erreichen und eine tolle Gesamtplatzierung erzielt. Damit bleibt die 2WD Meisterschaft spannend und wir werden weiterhin alles geben und ganz vorn zu landen. Jetzt konzentrieren wir uns auf  Admont.”

Teamchef Christian Böhm:” Die Leistung des gesamten Teams war einfach fantastisch. Wir konnten anfangs vorne mitfahren und hatten dann durch einige technische Probleme das tempo rausgenommen, um wichtige Punkte ins Ziel zu bringen, was auch gelungen ist. Dass nebenbei auch noch eine ausgezeichnete Gesamtplatzierung herausgekommen ist zeigt das Potential von Auto und Fahrer.”

2WD Wertung nach sechs Rennen
Danzinger  92
Böhm         86
Neubauer  82

Scuderia Abarth Austria
Mit dem Abarth ins Schneebergland

Der sechste Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2011 am 26. und 27. August  wird eine besondere Herausforderung für Teams und Material. Die Schneebergland Rallye ist eine anspruchvolle Schotterrallye mit selektiven Sonderprüfungen, die keine Fehler verzeihen. Das Rallyezentrum befindet sich in Rohr am Gebirge, ebenso die permanente Servicezone, wo man den Teams hautnah zusehen kann.
 
Das Scuderia Abarth Austria Team mit Michael Böhm und Martin Tomasini freuen sich auf die nicht gerade leichte Aufgabe. Michi Böhm, der momentan in der 2WD-Wertung an der sensationellen zweiten Stelle rangiert , ist 2011 als permanentes Vorausauto in der Rallye Challenge unterwegs und hat vorige Woche beim Rallyesprint wichtige Testkilometer auf Schotter angespult.
 
Michael Böhm: „ Ich hab wenig Erfahrung mit dem Abarth 500 auf Schotter, aber ich denke dass der Rallyesprint ein guter Test war ,und ich bin gespannt wie wir uns diesmal schlagen werden. Im Vorjahr mussten wir in SP zwei wegen einer gebrochenen Antriebwelle aufgeben. Die Traktion unseres Abarth ist recht gut  und die Kompaktheit sollte auch kein Nachteil sein. Leicht wird es auf keinen Fall, denn die 2-WD Klasse ist mit Danzinger, Neubauer und Kogler mit sehr schnellen Fahrern besetzt. Auf jeden Fall werden wir versuchen wieder wertvolle Punkte zu holen und aufs Podest zu fahren.“
 
Hannes Danzinger führt in der Gesamtwertung der 2WD-Wertung, Michael Böhm belegt nach fünf Rennen den ausgezeichneten zweiten Platz und brilliert im Abarth 500 R3T durch Beständigkeit und schnelle Zeiten.
 
„Für uns ist es, da wir im Vorjahr nicht weit gekommen sind, die erste echte Standortbestimmung auf Schotter mit dem Abarth 500, und ich bin gespannt wie sich Michael schlagen wird. Wir haben das Fahrwerk für Schotter umgerüstet und sind mit unseren Michelin Reifen für die Schotter Sonderprüfungen bestens bestückt. Traktion und Abstimmung sollten passen, lediglich an Leistung fehlt es und zu unseren Konkurrenten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir wieder wertvolle Punkte mitnehmen.“ so Teamchef Christian Böhm.

2WD Wertung nach 5 Rennen
Danzinger  72
Böhm         70
Neubauer 64



Scuderia Abarth Austria

Freunde und Rivalen

Die Österreichische 2WD Rallye Staatsmeisterschaft ist in dieser Saison so spannend wie noch nie. Packende Kämpfe um Sekunden und Meter sorgen für Spannung auf den heimischen  Rallyepisten. Si stark die Rivalität auch während der Rallye Staatsmeisterschaftsläufe auch ist, so stark sind auch die Freundschaften zwischen den vier Top Fahrern der 2WD Meisterschaft. Michael Böhm und Hannes Danzinger begaben sich Ende Juli mit ihren Motorrädern auf die Spuren der Monte Carlo Rallye und fuhren von Wien über die Schweiz in die französischen Seealpen und machten in Nizza und Monte Carlo Station. Nicht ohne legendäre Rallye Sonderprüfungen wie den Cole de Turini zu befahren. Nachdem Michael Böhm und Andreas Aigner (P-WRC Rallye Weltmeister 2008) mit Vorausautos beim Rallyesprint pilotiert hatten  trafen sich die vier Top 2WD-Protagonisten, Hannes Danzinger, Andreas Aigner, Michael Böhm und Hermann Neubauer am Red Bull Ring um sich auf der  selektiven Endurostrecke von Enduro Staatsmeister Peter Bachler auszutoben.
Der einhellige Tenor: “So etwas machen wir bald wieder.”

Scuderia Abarth Austria
Mit Performance zufrieden

Mit einem top vorbereiteten Abarth 500 startete Das Team Scuderia Abarth Austria bei der zur Österr. Rallye Staatsmeisterschaft zählenden Maribor Rallye. Die Konkurrenz, angeführt von Ex-Weltmeister Andreas Aigner,  war groß.  Top-Piloten der 2WD Meute wie Aigner, Danzinger & Co jagten die den kleinen Abarth, um ihm die Führung in der heißumkämpften 2WD Meisterschaft abzujagen. Die Aufgabe für Michael Böhm und Martin Tomasini war nicht einfach, hat man doch eines den schwächsten Autos im Feld, allerdings war das gesamte Team hoich motiviert. Schon bei den ersten beiden Sonderprüfungen fand Michael Böhm keinen Rhytmus und  fand sich nach SP drei, dem Stadtkurs von Maribor , an der nicht gerade aussichtsreichen siebenten Stelle in der 2WD Wertung (18.Gesamt) , zwar noch vor Danzinger und Kogler, aber die Chancen auf den angepeilten Podestplatz waren gering.

Nach einer nächtlichen Analyse ging Böhm den zweiten tag beherzt an und meldete sich mit einer viertel 2WD zeit zurück. In SP sechs trug sich das Abarth Team mit einer achten Gesamtzeit  (3. 2WD Zeit) in die Zeitenliste ein  und verbesserte sich im Gesamtklassement vom achtzehnten auf den zehnten Platz. Dem vor Böhm platzierten Daniel Wollinger nahm der Abarth Pilot 23 Sekunden ab und die Chance auf den Podestplatz lebte wieder auf denn den der Abstand betrug weniger als Böhm am Vortag gegenüber Wollinger verloren hatte. Realistisch gesehen war dies ein unmögliches Unterfangen, aber  Böhm / Tomasini versuchten ihr Bestes. Auf den beiden SP´s 9 und 11,  Rundkurs Eichberg in Leutschach (Steiermark),  war Böhm um insgesamt 35 Sekunden schneller als Wollinger, trotzdem reichte es nicht um am Citroen-Piloten vorbei zu gehen. Somit blieb ein vierter Platz in der 2WD Wertung und ein respektabler zehnter Gesamtplatz.  Da Danzinger vor Wollinger blieb machte er vier Punkte mehr als Böhm und übernahm somit die Führung in der 2WD Wertung.

Michael Böhm:  “ Am Samstag haben wir mit top-Zeiten eine tolle Performance hingelegt, leider hatten wir vom Freitag einen enormen Rückstand den wir nicht mehr aufholen konnten. Am Freitag hab ich ganz einfach keinen Rhytmus gefunden, hab zu früh gebremst und  bin einfach nicht rund gefahren. Trotzdem bin ich zufrieden, denn der Samstag hat und gezeigt, dass wir in puncto Fahrwerksentwicklung  und Leistung einen Schritt nach vorn gemacht haben. Zudem haben wir am Rundkurs wertvolle Zeit verloren, da uns ein Rallyeteilnehmer  nicht gesehen hat und wir nicht überholen konnten. Obwohl wir die Führung verloren haben liegen wir noch an der zweiten Stelle und das ist mehr, als wir uns ( und viele andere auch) am Beginn  der Saison erwartet hatten. Jetzt setzen wir alles daran bei der Schneebergland Rallye ganz vorn dabei zu sein , auch wenn unserem Abarth diese Rallye überhaupt nicht entgegen kommt, um unsere Chancen auf die 2WD Meisterschaft zu wahren”

Teamchef Christian Böhm: “Ich hab mir vom Freitag etwas mehr erwartet, bin aber mit der Performance vom Samstag voll zufrieden. Michael hat mit den kleinen Abarth gezeigt, dass man Top-Acht und Top-Zehn Zeiten fahren kann und dass bei trockenem Asphalt. Die Entwicklung lässt mich positiv in die Zukunft sehen und  wir werden alles daran setzen, die Meisterschaft so spannend wie möglich zu gestalten. “

Scuderia Abarth Austria
Motiviert nach Maribor

Das Scuderia Abarth Austria Rallye Team wird auch bei der zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft zählenden Rallye Maribor mit dem putzigen aber bissigen Abarth 500 R3T an den Start gehen. Michael Böhm und Martin Tomasini, die mit dem Abarth 500 in den ersten vier Rallyes  der Österreichischen  2WD Staatsmeisterschaft eine ansteigende Formkurve verzeichnen, und diese heißumkämpfte Division noch immer anführen, haben diesmal ihre Ziele hoch gesteckt. Hat man sich zu Beginn  der Saison von der Papierform Plätze unter den ersten Fünf bis Sechs ausgerechnet, so will das Abarth-Duo diesmal aufs Podest . Ein ambitioniertes Ziel, das sicher nicht einfach zu realisieren sein wird, aber die letzten SP Zeiten haben gezeigt, dass wir bei der Verteilung der vordersten Plätze ein Wort mitreden können.
 
„Die Maribor-Rallye bietet mit 144 Sonderprüfungskilometern und elf Sonderprüfungen die alle ehr kurz sind, davon vier in Österreich, kaum eine Möglichkeit zu taktieren. Um wieder ein ähnlich gutes Resultat in der 2WD Wertung zu erzielen wie bei den letzten beiden Rallyes in Österreich, heißt es daher auf Angriff fahren, dabei aber kein allzu großes Risiko zu nehmen, denn wie man gesehen hat sind in dieser Saison Punkte sehr wichtig. Den Leistungsnachteil konnten wir etwas kompensieren, es bleibt aber die extrem schmale Spur und der kurze Radstand (der Abarth 500 ist das kleinste Auto in der 2WD Meisterschaft), aber wir werden versuchen, diesen Nachteil durch fahrerischen Einsatz wett zu machen. “ erklärt Teamchef Christian Böhm.
 
"Ich kenne die Maribor-Rallye aus dem Jahr 2007, 2009 und 2010, und weiß dass die Sonderprüfungen sehr anspruchsvoll sind. Da nur auf Asphalt gefahren wird, wird es sicher ein sehr schnelles Rennen, bei dem wir uns keinen Fehler erlauben dürfen. Allein von der Papierform her wird es schwer, unter die ersten drei der Zweirad Wertung zu fahren. Wir werden aber wieder unser Bestes geben und eine gute Show bieten, aber ohne Spezialeinlage am Maribor Rundkurs. Unser Abarth hat in diesem Jahr seine Zuverlässigkeit bewiesen und ist von unserer Servicecrew immer bestens vorbereitet. Wir haben in puncto Fahrwerksabstimmung einige Verbesserungen durchgeführt, was sich bereits bei der Castrol Rallye gezeigt hat.  “ gibt sich Michael Böhm optimistisch.
 
 
2WD Wertung nach vier Rallyes
1. Böhm / Tomasini Abarth 500 R3T                56 Pkt.
2. Danzinger / Schirnhofer Ford  Fieste R2B  54 Pkt.
3. Neubauer / Kachel Suzuki S1600                54 Pkt
4. Kogler / Heigl VW Scirocco D                       40 Pkt.

Scuderia Abarth Austria
Top Leistung bei Castrol Rallye

Als Führendes Team der 2WD-Wertung nach bereits drei Rallyes konnten Michael Böhm und Martin Tomasini ohne Druck die Castrol Rallye in Angriff nehmen. Der Kleine Abarth 500 war perfekt vorbereitet und die Motivation im gesamten Team hervorragend. Auch die Wetterprognose mit starken Regenfällen konnte dem Optimismus keinen Abbruch tun.  Zum einen hatte man entsprechendes Reifenmaterial von Michelin dabei und zum anderen hat sich Michael Böhm auf wechselnde Fahrbahnbeschaffenheiten eingestellt.  Die Rallye startete bei sommerlichen Temperaturen und trockener Strasse, was dem in puncto Leistung etwas benachteiligten Abarth nicht gerade entgegen kam. Vorne weg stürmte Andreas Aigner, der erstmals in einem 2WD Auto startete. Böhm/Tomasini lagen nach SP eins auf dem achten Platz in der 2WD-Wertung, das was nach der Papierform möglich war. In SP zwei schaffte der Abarth-Duo eine drittschnellste 2WD Zeit und schob sich um vier Plätze auf den viertel Platz in der Zweiradwertung nach vorn.  In dieser Tonart ging es am Freitag weiter, egal ob bei nasser oder trockener Strecke. Böhm kontrollierte Zellhofer und Danzinger und schaffte in SP sechs sogar eine zehntschnellste Zeit im Gesamtklassement  und konnte den viertel Platz in der 2WD-Wertung, nach der drittschnellsten 2WD-Zeit am Rundkurs in Judenburg – übrigens bei strömendem Regen -  auch ins Ziel der ersten Etappe bringen. Hoch motiviert ging das Abarth-Team den Samstag an, der mit Dauerregen begann. Nachdem Wollinger aus der Wertung genommen wurde – das Auto war zu leicht – war der Abarth 500 plötzlich an der dritten Stelle der 2WD Wertung und am zehnten Gesamtrang platziert.

  
Mit fahrerischem Talent und dem bestens abgestimmten Abarth schaffte Böhm  gleich in der ersten SP des zweiten Tages eine dritte Zeit  und festigte den zehnten Gesamtplatz respektive den dritten Platz in der Zweiradwertung, was angesichts der viel stärkeren Mitbewerber eine kleine Sensation war.  Böhm, der 2011 auch wieder im Mitropa Cup genannt hat  (Europameisterschaft der Amateure) lag in der Mitropacup-Wertung der Castrol Rallye auch bereits an der dritten Stelle.  Mit konstanten SP-Zeiten um den zehnten Gesamtplatz und dritten 2WD-Zeiten hielt Böhm Hannes Danzinger auf Distanz und  es sah nach einer sensationellen Platzierung aus.  Da in der Gesamtwertung die Plätze bereits am Freitag bezogen waren, war es die 2WD-Wertung, die die Spannung bei der Castrol Rallye ausmachte. Böhm und Danzinger kämpften um Sekunden und Zehntelsekunden und Böhm konnte bis zur drittletzten Sonderprüfung Danzinger  auch mit 3,2 Sekunden auf Distanz halten. In der vorletzten SP verschenkte Böhm den dritten Platz, da der Motor des Abarth in einer engen Linkskurve abgestorben ist und es einige Sekunden dauerte, bis der Wagen wieder Fahrt aufnahm. Mit einem Rückstand von neuen Sekunden startete das Abarth Duo in die letzte SP, die mit voller Motivation in Angriff genommen wurde. Eine zwölfte Gesamtzeit reichte zwar um Zeit gut zu machen, aber Böhm/Tomasini verpassten den dritten Platz in der Zweiradwertung um lediglich fünf Sekunden, und das bei 152 Sonderprüfungskilometern.
Trotzdem war der vierte Platz und der elfte Gesamtrang eine kleine Sensation und vor allem konnte die Führung in der 2WD-Wertung behalten werden.

Michael Böhm: „Wir sind ohne Druck nach Judenburg gekommen und haben uns bestens präsentiert. Unser Ziel war es, an die Zeiten von Hannes Danzinger und Hermann Neubauer heranzukommen, was absolut gelungen ist. Ohne den kleinen Fehler in der vorletzten SP wäre uns der dritte Platz sicher gewesen. Wir haben unsere Hausaufgaben gut gemacht und ich denke, dass man von nun an etwas mehr auf uns schauen wird. War unser Ziel zu Jahresbeginn ein Platz unter den ersten Fünf der 2WD-Wertung, so ist das Ziel nun ein Platz unter den ersten Drei.”
 
Auch Teamchef Christian Böhm ist mit der Platzierung mehr als zufrieden: „Michael hat sich seit der letzten Rallye enorm gesteigert, fahrerisch wie emotional und auch unser Abarth ist in puncto Fahrwerk nun beinahe perfekt. Michael war durchwegs schneller, oder zumindest gleich schnell mit Danzinger und hat den Abstand zu Neubauer enorm verringert. 35 Sekunden nach mehr als 150 SP-Kilometer stimmen uns für die Zukunft optimistisch. Das gesteckte Ziel wurde erreicht und wir haben die Führung in der 2WD-Wertung behalten. Das Team hat perfekt gearbeitet und die Stimmung ist  einmalig. Ich denke, dass man mit uns auch in Marburg rechnen muss.”

2WD Wertung nach vier Rallyes
1. Böhm / Tomasini                     Abarth  56 Pkt.
2. Danzinger / Schirnhofer        Ford      54 Pkt.
3. Neubauer / Kachel                 Suzuki  54 Pkt
4. Kogler / Heigl                          VW        40 Pkti

Scuderia Abarth Austria
Positiv gestimmt und motiviert

Nach den ersten drei Rallyes des Jahres kommen Michael Böhm und Martin Tomasini als Führende in der 2WD-Staatsmeisterschaft nach Judenburg. Etwas überraschend für die Mitbewerber, aber dennoch verdient.
 
Von der Papierform her hat man auch rund um Judenburg keine Chance auf die vordersten Plätze, trotzdem ist das Team zuversichtlich, die Führung in der 2WD-Wertung vielleicht auch nach der Castrol Rallye zu behalten. Obwohl die Bosch Rallye in Pinggau mit den vielen Highspeed-Passagen dem Auto absolut nicht entgegen kam konnte die Scuderia Abarth Austria mit einem vierten Platz und einem elften Gesamtplatz wertvolle Punkte sammeln und einen Achtungserfolg im Gesamtklassement einfahren. In Judenburg wird die Aufgabe aber ungleich schwieriger ,denn  kein geringerer als  ex-PWRC Weltmeister Andreas Aigner will im Renault Clio R3 von Eddy Schlager nach eigenen Worten die 2D-Meute aufmischen.  Da kann man schon gespannt sein, denn diesmal wird die 2WD-Meisterschaft mindestens so spannend wie der Kampf um den Gesamtsieg. 
 
Michael Böhm: „Wir sind mit geringen Erwartungen nach Pinggau zur Bosch Rallye gekommen und haben uns ganz gut geschlagen. Die Stimmung im Team ist perfekt und der Abarth ist zuverlässig und immer bestens vorbereitet. Mit dem Umstand, dass uns zwischen 30 und 50 PS auf unsere Mitbewerber fehlen  können wir schon ganz gut umgehen. Wichtig ist, dass wir positiv denken und ganz locker fahren, der Rest ergibt sich. Die Castrol Rallye ist vom Charakter her für unseren kleinen Abarth etwas besser. Die Sonderprüfungen sind enger, mehr Kurven und Passagen bei denen es auf den Fahrer ankommt. Ein Platz unter den ersten Fünf der 2WD-Wertung wäre sicher wieder ein Erfolg.“
 
Auch Teamchef Christian Böhm ist mit der momentanen Führung mehr als zufrieden: „Ich bin von der Qualität das Abarth 500 R3T noch immer begeistert, auch wenn wir uns etwas mehr Leistung wünschen würden. Wir hatten bis dato nicht das kleinste Problem – ich hoffe es bleibt so. Für die Castrol Rallye bin ich optimistisch. Speziell der Samstag mit fahrerisch anspruchvollen Sonderprüfungen liegt Michael. Wir werden auf jeden Fall versuchen bei der Rallye unseres Sponsors Castrol eine gute Performance abzuliefern, die Zuschauer zu begeistern und wichtig Punkte zu sammeln.“

Die Scuderia Abarth Austria startet  2011 auch wieder im  Mitropacup.

Scuderia Abarth Austria
Böhm weiter in Führung

Dass die Bosch Rallye nicht gerade ideal für den kleinen Abarth 500 ist, wusste das Team der Scuderia Abarth Austria schon vor dem Antreten. Trotzdem wollte man auf den den schnellen Sonderprüfungen Erfahrung sammeln und hoffte auf Regen. Was kam war ein Roulettespiel par excellence, denn Sonnenschein wechselte mit Starkregen und die Reifenwahl war unter anderem ausschlaggebend. Auf den ersten beiden SP´s entscheid sich Michael Böhm für Sliks, und war in Sonderprüfung eins damit recht gut bedient. Allerdings wurde diese SP auf Grund eines Unfalles abgebrochen. In der folgenden SP, dem Rundkurs Pinggau, waren die profillosen Reifen leider völlig falsch. Starker Regen machte die Strasse extrem rutschig.  Trotzdem reichte es für eine dritte 2WD-Zeit, zeitgleich mit Hannes Danzinger. In der Folge kamen Böhm / Tomasini immer besser mit den rutschigern Bedingungen zurecht und behaupteten sich auf Platz vier in der 2WD-Wertuzng. Mehr als man von der Papierform erwarten durfte. Böhm konnte den ps-stärkeren Clio des Italieners Fornasiero hinter sich halten und beendete den ersten Tag auf Gesamtplatz 14 und am vierten Rang in der 2WD-Wertung.
Zufrieden mit diesem Ergebnis machte man sich hoch motiviert am zweiten Tag ans Werk um den vierten Platz ins Ziel zu bringen. Der Abarth lief ohne das kleinste Problem, lediglich Tanken und Reifenwechseln war von der Mechanikercrew zu erledigen.
 
Michael Böhm konnte am Samstag die Zeiten seiner Kontrahenten mitgehen und lag pro Sonderprüfung nur einige Sekunden dahinter. Böhm spielte all seine Routine aus und bewegte den Abarth absolut am Limit, ohne dabei zu viel Risiko zu nehmen, denn das erklärte Ziel war Punkte zu sammeln um in der 2-WD Wertung auch nach der Bosch Rallye in Führung zu bleiben. In SP elf war der Abarth-Pilot  zeitgleich mit dem späteren Sieger Wollinger. Mit dem ausgezeichneten elften Gesamtrang und Platz vier in der 2WD-Wertung zeigte das Abarth-Team, dass man auch mit einem leistungsmäßig unterlegen Auto ps-stärkere Boliden hinter sich lassen kann und  man mit der 2WD-Spitze mitfahren kann.
 
Michael Böhm: "Ich hab zügig begonnen, aber angesichts der extrem schwierigen Verhältnisse nicht zu viel riskiert, denn Punkte sind für uns in diesem Jahr besonderes wichtig. Wir haben wieder einiges am Fahrwerk ausprobiert und ich war damit sehr zufrieden. Leider fehlt uns Leistung, um mit der Spitze mithalten zu können, aber damit müssen wir leben. Trotzdem konnten wir nach der dritten Rallye dieser Saison unsere Führung in der 2WD-Wertung behaupten.“
 
Teamchef Christian Böhm: "Michael und das gesamte Team haben wieder einen tollen Job, gemacht. Ich wusste, dass es schwierig wird, aber das Wetter machte es extrem schwierig. Ich denke, wir haben mehr rausgeholt, als nach der Papierform her möglich gewesen wäre.  Gratulation an das Team und an Michael und Martin, die mit dem kleinen Abarth knapp an die Spitzenzeiten herangekommen sind. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Castrol-Rallye, da sollte ein ähnlich gutes Ergebnis möglich sein.“
 
Stand nach drei Rallyes in der 2WD-Wertung
1.     Böhm          42 Punkte
2.     Danzinger  38
3.     Neubauer  36
4.     Kogler        30

Scuderia Abarth Austria
Voll motiviert nach Pinggau
 
Für die Scuderia Abarth Austria war die BP ultimate Rallye eine beinahe perfekte Rallye. Obwohl  Michel Böhm und Martin Tomasini  mehr als drei Minuten durch eine defekte Zündkerze und damit verbundene Motoraussetzer verloren, reichte es in der 2WD Wertung noch für Platz fünf und wichtige Punkte und hat dadurch. Mit dem dritten Platz bei der Jänner Rallye ergibt das in Summe 28 Punkte und die etwas überraschende Führung in der heiß umkämpften 2WD Wertung.   Michi Böhm, der lange Zeit in der Nähe von Pinggau gelebt hat, kennt die Bosch Rallye sehr gut und wird vom gesamten Zweiradfeld gejagt. Eines steht aber jetzt schon fest, der kleine sympathische Abarth wird wieder einer der Publikumslieblinge auf den SP´s rund um Pinggau sein.

Wie sich nach der Rallye  herausgestellt hat war ein Kolbenring gebrochen, ein Umstand, der normalerweise einen Motorschaden bewirkt. Teamchef Christian Böhm: “ Wir hatten im Lavanttal sehr viel Glück, denn mit einem gebrochenen Kolbenring zu fahren geht normalerweise nicht gut. Umso glücklicher sind wir, dass der Motor das ohne größere  Probleme weggesteckt hat. Jetzt müssen wir den Motor für die Bosch Rallye natürlich reparieren und es wird sehr, sehr knapp werden um in Pinggau überhaupt starten zu können.  Ich denke aber, dass unsere Mechaniker das schaffen.”

Michael Böhm: „ Wir haben schon zu Beginn der Saison gewusst, dass wir gegen unsere Mitbewerber um den 2WD Staatsmeistertitel von der Papierform her weit unterlegen sind. Trotzdem haben wir versucht , den Abarth immer am Limit zu bewegen und vor allem Punkte zu sammeln. Wie man sieht, ist es wichtig ein gutes Mechanikerteam und einen verlässlichen Wagen zu haben, dem auch einen defekter Kolben nicht stoppen kann. Auch wenn wir es gegen die übermächtige und PS-starke Konkurrenz auf den schnellen SP´s rund um Pinggau sehr schwer haben werden, werden wir wieder alles versuchen  ein gutes Resultat einzufahren und wertvolle Punkte zu sammeln denn die Bosch-Rallye ist eine meiner Lieblings-Rallyes. Ich freue mich auch auf die vielen Zuschauer, die uns in der Servicezone  besuchen.”

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Scuderia Abarth Austria
Abarth bei der BP ultimate Rallye
 
Für die Scuderia Abarth Austria war die BP ultimate Rallye auf jeden Fall eine Reise wert. Hatte man von der Papierform eigentlich kaum eine Chance vorne mitzuhalten, sah die Situation dann auf den Sonderprüfungen etwas anders aus. Michael Böhm quetschte seinen Abarth 500 förmlich aus n schaffte belegte am Freitag Abend zum Ende der ersten Etappe den sechsten Platz in der 2WD Wertung. Am Samstag wurde das Fahrwerk leicht verändert und Böhm/Tomasini gingen zuversichtlich in die erste Sonderprüfung des strahlend schönen Samstags. Aber bereits nach zwei Kilometern kam das Ende der flotten Fahrt. Der Motor lief nur mehr auf drei Zylinder und versagte dann plötzlich komplett den Dienst. Der Versuche, den Motor wieder in Gang zu setzen gelang und die Scuderia Abarth Besatzung konnte die SP mit vermindertem Tempo und einem satten Zeitverlust fortsetzten. In Summe waren es knapp drei Minuten. Die folgende SP musste ebenfalls noch absolviert werden, denn erst danach gab es 20 Minuten Servicezeit, wo die Mechaniker-Crew den Fehler, eine defekte Zündkerze, beheben konnte. Auf Platz 33 im Gesamtklassement abgerutscht blieb Michael Böhm trotz alledem gelassen und motiviert. Auf den folgenden sechs Sonderprüfungen des Tages ließ er den Abarth so richtig fliegen und schaffet noch den Sprung auf Platz 18 und den fünften Platz in der 2WD Wertung. Am Rundkurs Eitweg (SP 9, SP11) und auf SP 12, der letzten Sonderprüfung der Rallye markierte Böhm jeweils eine zweite 2WD-Zeit und zeigte, dass mit ihm zu rechnen ist. Leider war der Zeitverlust durch den Motoraussetzer zu groß, um noch viel Boden gut zu machen. In Summe reichte es für den 18.Gesamtplatz und Platz fünf in der heißumkämpften 2WD Wertung, Was aber noch erfreulicher ist, ist die Führung in der 2WD Wertung mit 28 Punkten.

Michael Böhm: „Ich hab mich schon auf diese selektive Rallye gefreut und war gespannt, wie wir und gegen die Konkurrenz  schlagen werde. Wir haben gewusst, dass wir von der Papierform unterlegen sind, trotzdem hab ich versucht zu forcieren. Leider hat und die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber am Samstag hat´s dann perfekt funktioniert. Wir haben Top-Zeiten hingelegt und gezeigt, dass man mit uns rechnen muss.
Unser Team hat mir ein perfektes Auto ins Lavanttal gebracht und ich war vor allem mit dem Fahrwerk mehr als zufrieden. Auf dieses Ergebnis können wir aufbauen. Das wir die Führung in der 2WD Wertung übernehmen konnten ist natürlich super, auch wenn wir realistisch bleiben müssen, denn die Konkurrenz wird schon bei der BOSCH Rallye zurückschlagen, und die schnellen Sonderprüfungen kommen unserem Abarth leider nicht entgegen.“

Auch Teamchef Christian Böhm war zufrieden: “Ich bin beeindruckt, was Michael und Martin mit dem kleinen Abarth gezeigt haben. Dass wir trotz des Zeitverlustes von mehr als drei Minuten noch Platz fünf geschafft haben hing auch etwas am Glück. Jetzt kommen wir als Führende in der 2WD Wertung nach Pinggau und werden versuchen noch etwas zuzulegen.“

Scuderia Abarth Austria
Abarth bei der BP ultimate Rallye
 
125 Teams  aus sieben Ländern, wie Russland, Italien, Slowenien, Deutschland, Tschechien, Polen und Österreich werden bei dieser Traditionsveranstaltung im Lavanttal dabei sein. Spannung pur verspricht auch wieder die Klasse der frontgetriebenen Autos.  Der Popularität entsprechend hat die OSK in der 2WD-Wertung ja einen Staatsmeistertitel ausgeschrieben, der sicher heiß umkämpft wird.
 
Für das Scuderia Abarth Austria Rallye Team mit Michael Böhm und Martin Tomasini wird dieses Jahr eine echte Herausforderung.  Leider wurde die beabsichtigte Weiterentwicklung des Abarth in Turin verschoben, so dass man weiter mit dem schmalsten und kleinsten Auto im Feld um Punkte kämpfen muss. Die Mitbewerber wie Neubauer und Zellhofer auf Suzuki, Danzinger auf Ford, Benedict auf Renault und  Wollinger auf einem neuen Citroen haben allesamt eine viel breitere Spur, die weit höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Noch dazu haben viele dieser Mitstreiter um 40 bis 50 PS mehr unter der Motorhaube. Dazu kommen noch einige andere Protagonisten, sowie die Dieselboliden, die weit mehr als 200 PS zur Verfügung haben.
 
Michael Böhm: „Wir haben auf die werkseitige Weiterentwicklung unseres Abarth gesetzt, aber leider wurde daraus nichts. Damit müssen wir mit unserem Abarth, der knapp 190 PS leistet, gegen eine übermächtige Konkurrenz antreten, was die Sache nicht einfacher macht.  Trotzdem werden wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu „verkaufen“ und spektakulären Motorsport bieten. Ein Platz unter den ersten Fünf der 2WD-Wertung wäre auf jeden Fall eine Sensation. Um unser Leistungsmanko etwas auszugleichen werde ich in dieser Saison etwas mehr „trainieren“ das heißt ich bestreite mit unserem Fiat Stilo JTD fünf Läufe zur Austrian Rallye Challenge als Vorauswagen um in Übung zu bleiben.“
 
„Schade, dass es mit einem Leistungs-Update seitens Abarth nichts geworden ist, denn wir hätten gegen unsere Mitbewerber das ein oder andere PS schon gut brauchen können. So bleibt uns die Aussenseiterrolle und die Sympathie der Zuschauer, die unseren Abarth 500 lieb gewonnen haben. Wir können nur mit viel Einsatz und Konstanz versuchen, eine gute Platzierung einzufahren  und so wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln. Auf jeden Fall heißt die Devise schnell fahren und ankommen.“ so Teamchef Christian Böhm
 
Auch wenn die Teams der 2 WD-Klasse nicht um den Gesamtsieg mitkämpfen werden, so ist eines gewiss: Diese Klasse ist mit mehr als 50 Startern nicht nur eine Bereicherung für die BP Ultimate Rallye am 8. und 9. April im Lavanttal, sondern für die gesamte Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft.

Scuderia Abarth Austria
Kampfgeist und Talent bei der Jänner Rallye 2011


Das Team Scuderaia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini haben bei der Jänner Rallye trotz zweimaligem enormen Zeitverlust gezeigt, dass sie Kampfgeist und Talent haben.
In SP eins  gab´s gleich die erste kalte Dusche für das Abarth-Duo. Ein Ausrutscher kostete  mehr als eine Minute und in der Zeitenliste der 2-WD Fahrzeuge lag Michi Böhm an der nicht gerade aussichtsreichen 10. Stelle, im Gesamtklassement bedeutete dies Platz 81.!!  Was folgte war eine tadellose Aufholjagd ohne allzu großes Risiko. Nach der sechsten Sonder Prüfung lag der kleine Abarth 500 bereits wieder an der vierten Stelle in der 2WD-Wertung und im Gesamtklassement hatten Böhm  /Tomasini sage und schreibe 40. Plätze gut gemacht.
In SP sieben folgte dann eine weitere, sehr bittere Enttäuschung. In einer Linkskehre brach das Heck auf Eis aus und der Abarth kam auf einem Schneehaufen zu stehen, bewegte sich weder nach vor  noch zurück. Nur mit Mithilfe von Zuschauern gelang es den Abarth nach unendlichen fünfeinhalb Minuten wieder  auf die Strasse zu heben. Die Folge: Platz 14 ! In der 2WD Wertung und Platz 83. Im Gesamtklassement.  Trotz dieser aussichtslosen Situation ließ sich Michael Böhm seine positive Einstellung und den Kampfgeist nicht nehmen und legte durchwegs dritte 2WD-Zeiten auf das blanke Eis, und arbeitete sich Platz um Platz nach vorn. Am Ende des ersten Tages bedeutete dies Platz sieben in der 2WD-Wertung. Die Chance auf einen Podestplatz schien angesichts der harten und  mit 14 Mitbewerbern gut besetzten 2WD Klasse eher gering.
Mit einer fehlerfreien Vorstellung am zweiten Rallyetag  und  konstanten schnellen Zeiten unter den ersten Drei schoben sich Böhm/Tomasini wieder nach vorne.
Schlussendlich wurde die heroische Vorstellung mit dem vierten Platz in der 2WD-Wertung  und dem 27  !! Gesamtrang belohnt. Da Raphael Sulzinger, der Zweitplatzierte mit deutscher Lizenz startete, gab es für die Punktevergabe in der 2WD Staatsmeisterschaft doch noch den sensationellen Podestplatz für das Abarth-Team Böhm/Tomasini und wertvolle Punkte.

Michael Böhm: “Wir hatten mit unserm Abarth 500 absolut keine Erfahrung auf Eis und Schnee was die Fahrwerksabstimmung angeht.  In SP eins haben wir wahrscheinlich Reifen mit alten Spikes erwischt, die nach kurzer Zeit abgebrochen sind und waren in der Folge verunsichert. Einige kleine Fehler, einer davon kostete mehr als fünf Minuten, haben und dann enorm zurück geworfen . So haben wir den ersten Tag nicht gerade  perfekt abgeschlossen. Der zweite Rallyetag hingegen war perfekt und wir haben gesehen, dass wir von den Zeiten mit den beiden schnellsten 2WD-Piloten durchaus mithalten konnten. Wir haben enorm viel gelernt und bewiesen, dass man nicht aufgeben soll, denn abgerechnet wird zum Schluss.  Auf der letzten SP war es absolut extrem: die Sicht wurde immer schlechter und wir hatten beinahe null Sicht durch unsere hohe Startnummer. Für die weitere Saison bin ich recht zuversichtlich, dass wir weitere Podestplätze einfahren und für die ein oder andere Top-Platzierung gut sind.”  
 
Teamchef Christian Böhm: “ Der erste Tag war nicht gerade nach unseren Vorstellungen, aber bei dieser Rallye gab es kaum Fahrer die keine Fehler gemacht haben. Selbst arrivierte Piloten sind im Schnee stecken geblieben und leider ausgefallen. Michael hat gezeigt, dass er trotz enormer Zeitrückstände immer wieder zugelegt hat und sich wieder bis an die Spitze vorgekämpft hat . Am Samstag hat unser gesamtes Team eine tolle Leistung beboten und Michael und Martin haben das Unmögliche möglich gemacht und zehn Plätze in der 2WD-Wertung aufgeholt. Ich bin echt stolz auf diese Leistung.” 


Scuderia Abarth Austria
Auf zur Jänner Rallye 2011


Mit der Weltpremiere des neuen Abarth 500 R3T bei der BP Lavanttal-Rallye begann für die Scuderia Abarth Austria nach sieben „Diesel-Jahren“,  zwei Meistertitel und zwei Vizemesiertitel die Benzin-Ära im Jahr 2010.  Der neue Abarth, ein Werksauto von Abarth Motorsport ist zwar nicht das stärkste, sicher aber das symphatischste Fahrzeug in der neu geschaffnen 2-WD Wertung in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, die 2011 mit einem Staatsmeistertitel gekrönt wird.

Teamchef Christian Böhm: „Angesichts der starken Konkurrenz und dass wir die erste Saison mit einem neuen Auto gefahren sind, können wir mit der Saison 2010 sehr zufrieden sein. Der Abarth hat enormes Potential, ist sicher schwer zu fahren und durch den kurzen Radstand und die enge Spur  gegenüber unseren Mitbewerbern technisch etwas benachteiligt. Beim direkten Vergleich in Italien haben wir gesehen, dass wir durchaus auch mit den schnellsten Piloten aus Italien mithalten können.  Ich freue mich schon auf die Jänner-Rallye in Freistadt, woe wir hoffentlich b ei Eis und Schnee gegen unsere Mitbewerber eine gute Figur machen.“
 
Michi Böhm: „Ich habe mich von Beginn an sehr auf dieses interessante Projekt gefreut, wusste aber auch dass es eine schwere Aufgabe wird. Es gab keine Erfahrungswerte und viele der Sonderprüfungen in Österreich kommen dem 500er nicht gerade entgegen. Allerdings war ich von Anfang an sehr beeindruckt vom Gesamtpaket des Autos. Motor, Getriebe und Fahrwerk harmonieren perfekt und die technische Ausführung des Autos ist brillant. Allerdings ist das Fahrverhalten dieses kleinen Autos nervös und ich brauchte einige Zeit um meinen Fahrstil anzupassen. Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, das Projekt auf die Beine zu stellen. Somit können wir 2011 auf den gewonnene Erfahrung aufbauen, denn gerade im Bereich Fahrwerksabstimmung sehe ich noch viel Potential beim Abarth 500.”

Die Scuderia Abarth Ausrtia wird mit Startnummer 42 bei der Jännner-Rallye am 7.Jänner 2011 an den Start gehen und wieder um Punkte in der 2WD-Wertung kämpfen. Die stärksten Konkurrenten sind sicher Hannes Danzinger im Ford Fiesta. Hermann Neubauer startet mit einem Mitsubishi Evo IX. Auch der Tscheche Jan Slehofer im Fiat S1600 und zwei Italienische Clio-Piloten werden es dem Waldviertler Abarth-Team nicht leicht machen in der 2WD-Wertung Punkte zu holen. Auf jeden Fall wird von Böhm/Tomasini ein Platz unte den ersten Vier in der 2WD-Wertung anvisiert.

Michael Böhm: “Die Jänner Rallye ist sicher die schwierigste Rallye des Jahres, nicht nur wegen der richtigen Reifenwahl. Für uns ist eine Zielankunft sehr wichtig um Punkte in der 2WD-Staatsmeisterschaft zu holen. Einfach wird es angesichts der Konkurrenz nicht. Danzinger und Slehofer sind sicher sehr stark. Wir werden von Beginn an zügig fahren, aber nicht allzu viel riskieren. Die Testfahrten auf Schnee waren durchaus positiv und wir werden versuchen, den Zuschauern eine tolle Show zu bieten.”

Scuderia Abarth Austria
Nach erfolgreiche Premierensaison - auf zur Jänner Rallye 2011

Acht Rallyes, zwei technisch bedingte Ausfälle, vier Klassensiege und in der Endabrechnung Platz zwei und vier in der neu geschaffenen 2WD-Wertung sind eine positive Bilanz für die Scuderia Abarth Austria.
 
Mit der Weltpremiere des neuen Abarth 500 R3T bei der BP Lavanttal-Rallye begann für die Scuderia Abarth Austria nach sieben „Diesel-Jahren“,  zwei Meistertitel und zwei Vizemesiertitel die Benzin-Ära.  Der neue Abarth, ein Werksauto von Abarth Motorsport ist zwar nicht das stärkste, sicher aber das symphatischste Fahrzeug in der neu geschaffnen 2-WD Wertung in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft. Der kleine Abarth trat gegen weit stärkere Konkurrenten wie zwei Suzuki S1600, Renault Clio Maxi und Ford Fiesta R2 etc  an und überzeugte bereits bei der Premiere mit konstant schnellen Zeiten. Bereits bei der zweiten Rallye folgte der erste von vier Klassensiegen in der Klasse A7 in dieser Saison. Michael Böhm / Martin Tomasini gewöhnten sich immer besser an das nervöse Fahrverhalten des Abarth 500 und als zweitschnellster österreichischer 2WD-Pilot (14. Gesamtrang) zeigte das Abarth-Duo bei der Castrol Rallye, welches Potential in Auto und Team stecken.
Nach einem kleinen Hopplala bei der Maribor Rallye, wo der Abarth beim Stadtkurs auf der rechten Seitenwand zu liegen kam, beendete das Abarth-Team den vierten Lauf der Meisterschaft auf Platz vier in der 2WD-Wertung und auf Rang zwei in der Zwischenabrechnung  der 2WD-Meisterschaft. Bei der Schneebergland-Rallye kam bereits in SP 2 das Aus in Form eines Antriebwellenbruchs. Damit war zwar der zweite Zwischenrang dahin aber die Aussicht auf einen Podestplatz in der 2WD-Wertung  bestand weiter.
 
In der Sommerpause stand der Mitropa-Cuplauf Alpi-Orientali Rallye am Programm, eine Kurvenorgie rund um Udine, bei der 10 Abarth 500 R3T aus Italien am Start waren. Michi Böhm behauptete  sich von Beginn an auf Platz zwei unter den  Abarths und lag zwischenzeitlich sogar auf dem 15. Gesamtrang. Leide verhinderte ein Bremsdefekt in der vorletzten SP eine Zielankunft und so ein ausgesprochen positives Ergebnis.
Zurück in Österreich bereitete man sich auf die Admont-Rallye vor, bei der nach einer Strohballenberührung der Abarth zwar optisch etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber trotzdem der Sieg in der Klasse A7 eingefahren werden konnte.
Bei der Waldviertel-Rallye gab es noch die theoretischen Chancen, in der 2WD Wertung auf Platz zwei zu landen, realistisch war aber ein dritter Platz, denn dafür sollte man lediglich vor Willi Rabl ins Ziel kommen.
Diese Chance wurde bereits in SP zwei zunichte gemacht. In einer breiten Bergaufkehre kippte der Abarth ohne „Feindberührung“ einfach um und blieb am Dach liegen. Bis fremde Hilfe kam, um den Abarth wieder auf die Räder zu stellen, vergingen unendlich lange sechs Minuten, zuviel um gegen Rabl noch eine Chance zu haben. Michael Böhm startet vom Gesamtplatz 72 eine tolle Aufholjagd und landete schließlich auf Platz 32 in der Gesamtwertung . In der 2WD-Wertung rutschten Böhm/Tomasini nach dem Umfaller auf Platz 32 zurück, kämpften sich aber noch bis auf Platz sechs vor. Damit hatte man in der Gesamtabrechnung einen Punkt weniger als Rabl. Trotzdem konnte sich die Scuderia Abarth Austria über den Vizemeistertitel für Co-Pilot Martin Tomasini freuen, der in der 2WD-Wertung 2010 Platz zwei belegt.
 
Teamchef Christian Böhm: „Angesichts der starken Konkurrenz und dass wir die erste Saison mit einem neuen Auto gefahren sind, können wir mit der Saison 2010 sehr zufrieden sein. Der Abarth hat enormes Potential, ist sicher schwer zu fahren und durch den kurzen Radstand und die enge Spur  gegenüber unseren Mitbewerbern technisch etwas benachteiligt. Beim direkten Vergleich in Italien haben wir gesehen, dass wir durchaus auch mit den schnellsten Piloten aus Italien mithalten können.  Ich bedanke mich bei all unsern Sponsoren und dem gesamten Team für den tollen Einsatz und freue mich schon auf die Jänner-Rallye in Freistadt“.
 
Michi Böhm: „Ich habe mich von Beginn an sehr auf dieses interessante Projekt gefreut, wusste aber auch dass es eine sehr schwere Aufgabe wird. Es gab keine Erfahrungswerte und viele der Sonderprüfungen in Österreich kommen dem 500er nicht gerade entgegen. Allerdings war ich von Anfang an sehr beeindruckt vom Gesamtpaket des Autos. Motor, Getriebe und Fahrwerk harmonieren perfekt und die technische Ausführung des Autos ist brillant. Allerdings ist das Fahrverhalten dieses kleinen Autos nervös und ich brauchte einige Zeit um meinen Fahrstil anzupassen. Gerade in Kehren und auf welligen Strassenabschnitten ist  die schmale Spur und der kurzen Radstand ein Nachteil, was leider auch  Folgen hatte und uns zwei Hoppalas arbeitsintensive bescherte. Ich möchte mich bei meinem Team und meinem Co Martin vielmals bedanken, die das ganze Jahr einen Super Job gemacht haben.
Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, das Projekt auf die Beine zu stellen. Somit können wir 2011 auf den gewonnenen Erfahrungen aufbauen, denn gerade im Bereich Fahrwerksabstimmung sehe ich noch viel Potential beim Abarth 500. Bedanken möchte ich mich auch bei den vielen Fans die uns begeisternd unterstützen und bei jeder Rallye live dabei waren.”

Die Scuderia Abarth Ausrtia wird mit Startnummer 42 bei der Jännner-Rallye am 7.1.2011 an den Start gehen und wieder um Punkte in der 2WD-Wertung kämpfen. Die stärksten Konkurrenten sind sicher Hannes Danzinger im Ford Fiesta und Michael Kogler, Hermann Neubauer startet mit einem Mitsubishi Evo IX. Auch der Tscheche Jab Slehofer im Fiat S1600 und zwei Italienische Clio-Piloten werden es dem Waldviertler Abarth-Team nicht leicht machen in der 2WD-Wertung viele Punkte zu holen. Auf jeden Fall wird von Böhm/Tomasini ein Platz unte den ersten Vier in der 2WD-Wertung anvisiert.
Michael Böhm: “Die Jänner Rallye ist sicher die schwierigste Rallye des Jahres, nicht nur wegen der richtigen Reifenwahl. Für uns ist eine Zielankunft sehr wichtig um Punkte in der 2WD-Staatsmeisterschaft zu holen. Einfach wird es angesichts der Konkurrenz nicht. Danzinger und Slehofer sind sicher sehr stark. Wir werden von Beginn an zügig fahren, aber nicht allzu viel riskieren. Über Weihnachten stehen noch Testfahrten auf Schnee aus, denn ich hab noch keine Erfahrung mit dem Abatrh 500 auf Schnee und Eis. Auf jeden Fall werden wir versuchen den Zuschauern eine tolle Show zu bieten.”

Scuderia Abarth Austria
Sensationelle Aufholjagd im Waldviertel

Dass die Waldviertelrallye kein Spaziergang werden würde war dem Abarth Rallye Team um Michael Böhm und Martin Tomasini klar. Man musste vor Willi Rabl bleiben und ins Ziel kommen, um noch die Chance auf den dritten Platz in der 2WD-Meisterschaft zu wahren.  Die Voraussetzungen waren denkbar gut: der Abarth 500 war perfekt vorbereitet, das Wetter sonnig und trocken und das gesamte Team  bestens bester Laune. In SP eins chauffierte Michael Böhm seinen Abarth 500 auf Rang drei in der 2WD Wertung (Gesamt Platz 19) , nur 2,8 Sekunden hinter Neubauer und 10 Sekunden vor Willi Rabl. Die Marschrichtung war vorgegeben und  man war positiv eingestellt, dass das Vorhaben  „Platz drei“ gelingen würde.  In Sonderprüfung zwei, dem Rundkurs St. Leohnard-Fuglau, wurden alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatz buchstäblich begraben. Bei der Ausfahrt  aus dem Rundkurs neigte sich der Abarth in einer engen Bergaufkehre zur Seite, kippte um und blieb auf dem Dach liegen. Alles noch kein so großes Malheur, wären an dieser Stelle Zuschauer gestanden,  die den kleinen Abarth auf die „Beine“ gestellt hätten. Leider dauerte es eine kleine Ewigkeit bis zwei Zuschauer zur Stelle waren, die beim Aufrichten geholfen haben. Mit einem Zeitverlust von 5:30 Minuten auf Willi Rabl und auf dem nicht gerade aussichtsreichen 72sten Gesamtplatz fand sich das Abarth Team nach SP zwei im Gesamtklassement. In der 2WD Wertung bedeutete dies Platz 32 !!

Das der Abarth bei dieser Aktion einiges abbekommen hatte war nicht zu übersehen, technisch steckte der Abarth diese Rolle allerdings ohne Plessuren weg. Nach einer kurzen Teambesprechung per Telefon wurde entschieden weiterzufahren und  nochmals alle Kräfte zu aktivieren, um das Unmögliche vielleicht doch noch zu schaffen, denn auch Willi Rabl musste ja ins Ziel kommen. Der Abarth bekam eine neue Windschutzscheibe, eine Seitenscheibe, und auch sonst waren jede Menge optische Korrekturen  anzubringen. In der folgenden SP drei waren Böhm / Tomasini nur acht Zehntel Sekunden hinter Hermann Neubauer im Suzuki S1600 und 14 Sekunden vor Willi Rabl, die  Motivation stimmte und der Abarth zeigte sich von seiner stärksten Seite. Den ersten Tag schloss das Abarth Team auf Platz  68 ab.
 
Der Samstag begann nicht nur mit Sonnenschein, sondern auch mit einer sehr passablen dritten 2WD-Zeit in SP sechs. 19 Sekunden vor  Rabl zeigte, dass Michael Böhm höchst motiviert war.   In dieser Tonart sollte es von SP zu SP weitergehen. In SP sieben waren es zehn Sekunden, in SP acht waren es sechs Sekunden, in SP neun 24 Sekunden und in SP zehn  10 Sekunden.  Nach der 14. Sonderprüfung lagen Böhm / Tomasini bereits an der 31. Stelle im Gesamtklassement, hatten also innerhalb von sechs Sonderprüfungen 41 !!! Plätze gut gemacht. In der 2WD-Wertung bedeutete dies bereits Rang sechs.  Nach SP 14 hatte das Abarth Team bereits zwei Minuten auf Willi Rabl gut gemacht und lag aber noch immer 3:48 Minuten  zurück. Aus eigener Kraft war  dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen. Ein Plattfuß  in SP 15 kostete nochmals 30 Sekunde, bedeutete aber Platz 31 im Gesamtklassement und Platz sechs in der 2WD.-Wertung, ein Ergebnis dem man durchaus etwas Positives abgewinnen kann. Eine sensationelle Aufholjagd und eine Top-Leistung des Abarth-Teams, die leider wenig Beachtung fand, sich aber im Ergebnis widerspiegelt. Von Platz 72 auf Platz 31 im Gesamtklassment und von Platz 32 auf Platz 6 in der 2WD-Wertung !
 
Michael Böhm: „Wir waren für die Waldviertelrallye bestens vorbereitet und wollten von Beginn an forcieren, was auch gelang.  Als sich in der Bergaufpassage, einer Linkskehre der SP zwei der Abarth ohne Vorwarnung zur Seite neigte und dann auch noch am Dach zu liegen kam dachte ich- jetzt ist es gelaufen. Leider standen in diesem Abschnitt der Sonderprüfung keine Zuschauer und es dauerte eine Ewigkeit bis zwei Passanten kamen und uns halfen, den Abarth aufzurichten.  Trotzdem haben wir nicht aufgegeben und weiter gekämpft, und die guten SP-Zeiten haben uns immer mehr motiviert. Aber ohne unser Mechanikerteam hätten wir das nicht geschafft.“
Teamchef Christian Böhm: „ Man hat wieder gesehen, dass es gar nicht so einfach ist nur ins Ziel zu kommen, und dazu noch vor einem Mitbewerber zu bleiben, wenn das Schicksal es nicht will. Ich bin aber trotzdem mit der Leistung sehr zufrieden, dann Michael trifft bei diesem Umfaller keine Schuld. Der Abarth hat bekanntlich eine sehr schmale Spurweite und ist ausgesprochen anfällig umzukippen, wie man bereits bei der Maribor Rallye gesehen hat. Der enorme Gripp der Reifen und die schmale Spur waren Auslöser, dass der Abarth einfach zur Seite gefallen ist.  Die anschließenden Top-Zeiten in der 2WD-Wertung haben gezeigt, dass der kleine Abarth technisch sehr robust ist und solche Blessuren einfach wegsteckt . Das spricht für die Qualität des Werksautos. Ich möchte Willi Rabl aber zu seinem dritten Platz gratulieren, denn auch diese konstante Leistung ist hervorragend. Und im Übrigen belegte Michaels Co-Pilot Martin Tomasini den dritten Platz in der 2WD-Wertung.“        
 
Endstand in der 2WD-Wertung (nach 7 von 7 Läufen):
1. Hermann Neubauer, Suzuki Swift S1600, 108 Punkte
2. Hannes Danzinger, Ford Fiesta R2B,        100
3. Willi Rabl, Renault Clio R3 Maxi,                 76
4. Michael Böhm, Abarth 500 R3T,                  72

Scuderia Abarth Austria
Taktik im Waldviertel
 
Mit der ersten Saison im neuen Abarth 500 R3T ist das Waldviertler Rallye-Team die Scuderia Abarth recht zufrieden. Der putzige Abarth , der ganz schön fauchen kann, wurde bekanntlich bei der Lavanttal-Rallye erstmals weltweit eingesetzt und hat sich im Feld der wesentlich stärkeren 2WD-Boliden behaupten können. Vier Klassensiege in der Klasse A7 bei fünf Zielankünften sprechen  für das Auto und die Besatzung. 
 
Obwohl die Dvision II, der 2 WD-Rallye Pokal, bereits entschieden ist wird es im Waldviertel noch sehr heiß zugehen. Rein theoretisch gibt es für Böhm/Tomasini noch die Chance auf den Vizemeistertitel, allerdings nur dann, wenn Böhm die 2WD-Wertung gewinnt und Hannes Danzinger ausfällt. Realistischer scheint dagegen noch der dritte Platz in der Division II zu sein. Nach Abzug der Streichresultate liegt die Scuderia Abarth drei Punkte vor Willi Rabl und muss vor oder maximal einen Platz  hinter Rabl ins Ziel kommen. Bekanntlich ist eine Zielankunft im Waldviertel aber nicht so einfach, wie man im Jahr 2008 gesehen hat.
 
Michael Böhm: “Wir werden versuchen am Freitag auf Asphalt etwas zu forcieren um uns für den Samstag auf Schotter eine gute Ausgangbasis zu schaffen. Auf Schotter fehlt mir heuer die Erfahrung da wir bei der Schneeberglandrallye leider früh ausgefallen sind, aber ich denke, dass wir auf losem Untergrund  gegen den Clio bessere Karten haben. Einfach wird es sicher nicht, aber ich vertraue auf unseren gut vorbereiteten Abarth und hoffe, dass ich den Mechanikern weniger Arbeit bereite als in Admont. Trockenes Wetter wäre mir lieber, aber wir nehmen einfach was kommt und rechnen zum Schluss zusammen.“
 
Teamchef Christian Böhm: „Ich hoffe auf einen positiven Saisonabschluss mit Platz drei in der 2WD-Wertung, das wäre schon eine kleine Sensation. Obwohl die schnellen SP´s im Waldviertel für unseren Abarth  nicht gerade optimal sind, werden wir versuchen vor Rabl zu bleiben und das bis ins Ziel.“

Scuderia Abarth Austria
Toller Erfolg in Admont
 
Mit einem top vorbereiteten Abarth 500 kam die Scuderia Abarth Austria nach Admont. Die Wettervorhersage war nicht gerade positiv, denn am Samstag sollte es regnen, was leider auch zutraf.
 
Am Freitag zeigte sich der Herbst allerdings noch von seiner schönsten Seite und bescherte 25 Grad. Entsprechend viele  Zuschauer säumten die 2,5 Kilometer lange Strecke des Auftakt-Prologs in Hall, der an Abend in Angriff genommen wurde. Und hier ließen Michael Böhm / Martin Tomasini keinen Zweifel daran, dass sie trotz motorischer Unterlegenheit in der 2WD Wertung ein Wort mitreden werden. Mit der  achtschnellsten Gesamtzeit und der zweischnellsten Zeit in der Zweiradwertung bestätigte die Scuderia Abarth den positiven Trend der Saison.
 
Der Samstag  begann für das Abarth-Duo nicht nach Wunsch. Am Rundkurs Treglwang verlor man eine Minute auf die Bestzeit von Danzinger und viel in der 2WD-Wertung auf Platz sieben zurück.
„Unsere Reifen hatten absolut keinen Grip und wir rutschten zweimal in die Wiese. Wahrscheinlich hatte ich noch den griffigen Asphalt von der Alpi Orientali im Kopf und kam mit den rutschigen Verhältnissen nicht zurecht“, erklärte Michi Böhm im Ziel der  SP zwei.
Auf der SP Kaiserau kam die Abarthbesatzung  mit dem nassen Belag schon wesentlich besser zu Recht und markierte ein vierte 2WD-Zeit. In Wenig und Hall folgten dritte Zeiten ( jeweils eine 13. Gesamtzeit)  und der Sprung nach vorn auf den 14. Gesamtrang und den vierten Platz in der Zweiradwertung nach SP sechs.
 
Michael Böhm: „Der Abarth lief wie ein Uhrwerk, ich gewöhnte mich an die rutschigen Verhältnisse und unseren direkten Konkurrenten in der 2WD Wertung, Willi Rabl, hatten wir bereits wieder überholt.“
 
Auf dem Rundkurs Hall, der zum zweiten Mal befahren wurde, gab es dann eine Schrecksekunde für die Scuderia Abarth. Beim Anbremsen einer aus Strohballen errichteten Schikane  kam der Abarth ins Rutschen, touchierte mit der rechten Seitenwand einen dieser riesigen Strohballen und schlug dann auch noch links vorne ein. So angeschlagen rettete sich Böhm  mit einem Zeitverlust von fast dreißig Sekunden ins Ziel, um den Abarth im Service einer Generalsanierung unterziehen zu lassen.
Böhm: „Ich dachte, jetzt ist die Rallye wieder vorbei, aber unser Abarth ist so massiv gebaut, dass er diesen Anprall überstanden hat. Jetzt bin ich glücklich, dass wir nach drei Ausfällen in den vergangenen Jahren wieder ins Ziel gekommen sind, und das mit Erfolg.“
 
Die Mechaniker-Crew hatte allerdings alle Hände voll zu tun. Die Hinterachse war verbogen, die Lenkung war abgerissen und die beiden vorderen Querlenker und Spurstangen  mussten getauscht werden, und das in maximal 20 Minuten, was auch gelang.
Mit dem arg ramponierten Abarth wollte man mit möglichst wenig Zeitverlust noch ein paar Punkte für die 2WD Wertung retten, standen ja noch vier Sonderprüfungen auf dem Programm. Wenig, Hall, Kaiserau und der Rundkurs in Treglwang.
Michael Böhm pilotierte den Abarth, dank der Kunst seiner Mechaniker, noch souverän über die letzten vier SP´s, und konnte den Vorsprung auf seinen  direkten Mitbewerber noch ausbauen. Am Ende reichte es für den Sieg in der Klasse A7  und den dritten Platz in der 2WD-Wertung.
 
Teamchef Christian Böhm: „Unser Team hat an diesem Wochenende ein sensationelle Leistung geboten. Ohne unsere Mechaniker wären wir nicht ins Ziel gekommen, und Michael hat den reparierten Abarth dann auch noch souverän über die letzten vier Sonderprüfungen getragen. In Admont hat man wieder gesehen, dass Rallyesport ein Teamsport ist. Sozusagen als Belohnung gab es von unserem neuen Sponsor CERTINA für jedes Teammitglied eine sportliche Armbanduhr, die von Brandmanager Franz Sturm persönlich überreicht wurde.“
 
2WD Wertung ARBÖ Rallye - Admont
1. Danzinger
2. Neubauer
2. Böhm
3. Wollinger
4. Rabl
5. Sulzinger
6. Leitner

Admont, wir kommen!
Nachdem die Scuderia Abarth Austria in der Saison 2010 erstmals den neuen Abarth 500 Rallye eingesetzt hat, ist man bis dato mit dem Verlauf  recht zufrieden.

Beim der “Weltpremiere” des Abarth 500 anlässlich der Lavanttal Rallye  konnte man in der 2-WD Wertung vorne mitfahren und war von der Performance des kleinen Abarth angetan.  Mittlerweile konnte man sich von Rallye zu Rallye steigern. Die Plätze fünf, vier und drei in der 2-WD Wertung und zwei Siege in der Klasse A7 zeigten das Potential des Autos und des Fahrers. Leider bremste ein Antriebwellenbruch in SP 2 bei der Schneebergland Rallye die positive Entwicklung des Projektes. Trotzdem wollte man sich mit den Abarth-Kollegen in Italien messen und  nannte bei der Rally Alpi Orientali, wo Böhm /Tomasini auf neun Abarth 500 Kollegen und die europäische Rallye-Elite trafen. 

Mit einer engagierten Vorstellung hat Michael Böhm bei der Rally Alpi Orientali in Udine seine “Visitkarte abgegeben. Begonnen hat alles am Donnerstag Abend mit einer Show-SP auf dem winkeligen Stadtkurs von Udine. Nur 1,3 Sekunden hinter dem schnellsten Abart 500 Piloten  R. Vescovi. Der Freitag begann mit Regen und mit einer vierzehntbesten !! Gesamtzeit auf SP zwei , der ersten Sonderprüfung am Freitag. Damit schoben sich Michael Böhm/Martin Tomasini mit Ihrem Abarth 500 auf den 17. Gesamtplatz vor, und behielten den zweiten Rang in der Abarth 500 Wertung. Diese sensationelle Zeit bedeutete auch die kurzzeitige Führung in der Mitropa Cup Wertung. Michael Böhm zur Frage warum diese Sensationszeit in SP 2 ?: “ Wir haben vor dem Start erfahren, dass es auf den ersten SP´s regnet und haben Intermed Reifen aufgezogen. Die S 2000 Piloten sind mit Slicks raus gefahren  und haben sich damit vergriffen.  Dadurch ist das Klassement ganz schön durcheinander gewürfelt worden.”  Nach dem ersten Rallyetag konnte das Team der Scuderia Abarth Austria auf einen gelungenen Einstand in Italien verweisen. 

Nach den ersten fünf Sonderprüfungen des zweiten Tages lagen  Michael Böhm / Martin Tomasini noch immer an der ausgezeichneten dritten Stelle in der Abarth 500 Wertung und im Gesamtklassement auf Rang 34 und war zweitbestes österreichisches Team . Böhm fühlte sich von Kilometer zu Kilometer sichtlich wohler auf den winkeligen Strecken rund um Udine , und es machte richtig Spaß, bis nach SP 12 die Bremsen des Abarth 500 versagten. Absolut keine Bremswirkung war der Grund, warum sich das Team entschieden hat, die letzen beiden SP´s nicht in Angriff zu nehmen.

Michael Böhm: "Ich fühlte mich am Samstag sehr gut und kam auch mit den winkeligen Abzweigen immer besser zu recht. Obwohl wir  unseren Schrieb nur ein Mal kontrollieren konnten war dieser  beinahe perfekt, unser Abarth lief wie ein Uhrwerk und die Slicks hatten Grip ohne Ende.  Einziges Problem: die Bremsen unseres Abarth waren bereits in den letzten Kehren der SP 10 verbraucht und wir hatten kaum noch Bremswirkung. Wir haben dann im Service nach SP 10 die gesamte Bremsanlage getauscht und  in SP 12 schien alles wieder ok. Wir konnten um 15 Sekunden schneller fahren als beim ersten Durchgang, ich merkten allerdings im Ziel der Sonderprüfung, dass das Bremspedal leer durchging. So kurz vor dem Ziel auszufallen ist bitter, aber ich hab bei dieser Rallye viel gelernt und sehe es als Training für die ARBÖ-Rallye. Jetzt freue ich mich schon auf die selektiven Prüfungen in Admont, und wir werden versuchen  in der 2-WD Wertung wieder ganz vorn zu landen und wertvolle Punkte zu erringen. ”

Teamchef Christian Böhm: “Bis jetzt bin ich mit dem neuen Projekt sehr zufrieden, obwohl wir uns bei der Schneebergland Rallye schon mehr erwartet haben und auch in Italien gerne ins Ziel gekommen wären. Ich hoffe, dass wir in Admont, eine von Michaels Lieblinsgrallyes diesmal mehr Glück habe und wir in der 2WD-Wertung vorn dabei sind. Als Sponsor der Rallye werden wir auch einen Abarth 500 vom Autohaus Schönbrunn als Vorauswagen einsetzen.”

Scuderia Abarth Austria
Trotz Ausfall positives Resümee

Begonnen hat alles am Donnerstag Abend mit einer fehlerlosen Fahrt auf dem winkeligen Stadtkurs von Udine. Nur 1,3 Sekunden hinter dem schnellsten Abart 500 Piloten R. Vescovi konnte Michi Böhm seinen Abarth auf den 40. Gesamtrang pilotieren und acht Abarth 500 hinter sich lassen. Mit einem Rückstand von nur 5 Zehntel Sekunden auf Mario Saibel im Evo X waren Böhm/Tomasini auch zweitbestes Österreichisches Team und in der Mitropa Cup Wertung auf Rang vier.

"Wir haben keinen Fehler gemacht, sind aber trotzdem etwas verhalten gefahren, denn der Umfaller beim Stadtkurs in Maribor hat mich etwas vorsichtig gemacht. So sind wir mit unserer Leistung sehr zufrieden, auch wenn diese kurze Sonderprüfung keine echte Aussage für die weiteren SP´s hat. Morgen geht´ s dann zur Sache, und da werden wir es sicher schwerer haben, denn unsere italienischen Abarth-Kollegen kennen die SP´s besonders gut. Wir konnten nur den Schrieb anfertigen und ein Mal drüberfahren um zu kontrollieren. Mehr war nicht erlaubt. Wir werden mal sehen wie es morgen aussieht" sagte Michael Böhm noch am Donnerstag Abend.

Der Freitag begann mit Regen und mit einer dreizehntbesten Gesamtzeit auf SP zwei , der ersten Sonderprüfung am Freitag. Damit schoben sich Michael Böhm/Martin Tomasini mit Ihrem Abarth 500 auf den 17. Gesamtplatz vor, und behielten den zweiten Rang in der Abarth 500 Wertung. Diese sensatioinelle Zeit bedeutete auch die kurzzeitige Führung in der Miotropa Cup Wertung.

Michael Böhm zur Frage warum diese Sensationszeit in SP 2 ?: “ Wir haben vor dem Start erfahren, dass es auf den ersten SP´s regnet und haben Intermed Reifen aufgezogen. Die S 2000 Piloten sind mit Slicks raus gefahren und haben sich damit vergriffen. Dadurch ist das Klassement ganz schön durcheinander gewürfelt, also recht spannend.”

Nach dem ersten harten Rallyetag konnte das Team der Scuderia Abarth Austria auf einen gelungenen Einstand in Italien verweisen. Nach den Wetterkapriolen am Vormittag, wo Michael Böhm bis auf den 17. Gesamtrang vorgekommen ist, hat sich der Nachmittag von einer schöneren Seite gezeigt . Die Rangordnung wurde wieder hergestellt und die S2000 Boliden belegten nach sieben Sonderprüfungen die ersten Plätze. Michael Böhm / Martin Tomasini rangierten nach der ersten Etappe auf dem 37. Gesamtrang, nachdem man sich am Nachmittag für die sichere Variante und Intermed Reifen entschieden hatte. Andere Teams, darunter auch die Abarth 500 Kollegen, haben Slicks aufgezogen und konnte dadurch etwas schneller fahren und den Abstand zu Böhm verringern.

Nach den ersten fünf Sonderprüfungen des zweiten Tages lagen Michael Böhm / Martin Tomasini noch immer an der ausgezeichneten dritten Stelle in der Abarth 500 Wertung und im Gesamtklassement auf Rang 34. Böhm fühlte sich von Kilometer zu Kilometer sichtlich wohler auf den winkeligen Strecken rund um Udine , und es machte richtig Spaß, bis nach SP 12 die Bremsen des Abarth 500 versagten. Absolut keine Bremswirkung war der Grund, warum sich das Team entschieden hat, die letzen beiden SP´s nicht in Angriff zu nehmen.

Michael Böhm nach SP 12: “ Die fünf Sonderprüfungen des heutigen Tages mit 17, 16 und 14 Kilometern und tausenden von Kurven waren ganz schön anstrengend, aber ich fühlte mich gut und kam auch mit den winkeligen Abzweigen immer besser zu recht. Obwohl wir unseren Schrieb nur ein Mal kontrollieren konnten war dieser beinahe perfekt, Martin las sensationell vor, unser Abarth lief wie ein Uhrwerk und die Slicks hatten Grip ohne Ende. Einziges Problem: die Bremsen unseres Abarth waren bereits in den letzten Kehren der SP 10 verbraucht und wir hatten kaum noch Bremswirkung. Wir haben dann im Service nach SP 10 die gesamte Bremsanlage getauscht und in SP 12 schien alles wieder ok. Wir konnten um 15 Sekunden schneller fahren als beim ersten Durchgang, ich merkten allerdings im Ziel der Sonderprüfung, dass das Bremspedal leer durchging. Wir haben noch versucht diem Bremsen mit Bordwerkzeug zu entlüften, aber leider konnten wir den Schaden nicht beheben. So kurz vor dem Ziel auszufallen ist bitter, aber ich hab bei dieser Rallye viel gelernt und gesehen, dass wir mit unsren italienischen Abarth 500 Kollegen mithalten können.”

Teamchef Christian Böhm etwas enttäuscht: “ Unser Team hat in Italien einen perfekten Job gemacht, leider hat es für die Zielankunft nicht gereicht. Michael hat sich mit den schnellsten Abarth 500 Piloten ein sehenswertes Duell geliefert und einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ich bin über den Ausgang der Rallye zwar nicht glücklich, aber trotzdem sehen ich es positiv. Michael hat viel gelernt, es war ein gutes Training für die Admont Rallye und wir haben gesehen, dass wir mit den schnellsten Abarth 500 mithalten können und haben uns “gut verkauft”.. Jetzt werden wir versuchen, das Versagen der Bremsen zu analysieren um heraus zu finden warum die Bremsflüssigkeit zu kochen begann. Auf jeden Fall freuen wir uns aber schon auf Admont.”

Scuderia Abarth Austria - gelungener Auftakt in Udine
Mit einer perfekten Vorstellung hat Michael Böhm beim Stadtkurs in Udine die zweitschnellste Zeit unter zehn Abarth 500 Rally  erreicht.

Mit einer fehlerlosen Fahrt auf dem winkeligen Stadtkurs von Udine haben
Michael Böhm / Martin Tomasini vom Team Scuderia Abarth Ausrtia eine gute "Visitenkarte" abgegeben. Nur 1,3 Sekunden hinter dem schnellsten Abart 500 Piloten R. Vescovi konnte Michi Böhm seinen Abarth auf den 40. Gesamtrang pilotieren und acht Abarth 500 hinter sich lassen. Mit einem Rückstand von nur 5 Zehntel Sekunden auf Mario Saibel im Evo X sind Böhm/Tomasini auch zweitbestes Österreichisches Team und in der Mitropa Cup Wertung auf Rang vier. "Wir haben keinen Fehler gemacht, sind aber trotzdem etwas verhalten gefahren, denn der Umfaller beim Stadtkurs in  Maribor hat mich etwas vorsichtig gemacht. So sind wir mit unserer Leistung sehr zufrieden, auch wenn diese kurze Sonderprüfung keine echte Aussage für die weiteren SP´s hat. Morgen geht´ s dann zur Sache, und da werden wir es sicher schwerer haben, denn unsere italienischen Abarth-Kollegen kennen die SP´s besonders gut. Wir konnten nur den Schrieb anfertigen und ein Mal  drüberfahren um zu
kontrollieren. Mehr war nicht erlaubt. Wir werden mal sehen wie es morgen aussieht denn unsere Devise ist  - das Zielist das Ziel. "

Teamchef Christian Böhm: " Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist. Eine
zweite Zeit in der Abarth 500 Wertung ist ganz ok, auch wenn der Stadtkurs mit 1,6 Kilometer sehr kurz war. Unser Nachteil war, dass wir als allerletztes Auto starten mussten und es um 22:12 Uhr schon dunkel war, und wir mit den Zusatzscheinwerfern fahren mussten. Die ersten Autos sind noch bei Tageslicht gestartet. Am Freitag wird es sicher schwer werden diese Position zu halten, aber warten wir mal ab."

Scuderia Abarth Austria
Österreich gegen Italien

Das Rallyeteam Scuderia Abarth Austria nützt die lange Sommerpause, um bei der Rally Alpi Orientali in  Udine eine Standortbestimmung durchzuführen, und sich für die Herbstrennen in Österreich vorzubereiten. Michael Böhm / Martin Tomasini haben sich 2010 im Mitropacup – der  Rallye Europameisterschaft für Amateure - eingeschriebnen und  werden beim italienischen Meisterschaftslauf rund um Udine, der auch zum Mitropacup zählt, auf eine Armada an Abarth 500 R3T treffen. Michael Böhm, der mit dem neuen Abarth in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft für ausgezeichnete Platzierungen in der 2WD-Wertung gesorgt hat  und momentan auf Platz vier liegt (leider gab es bei der Schneebergland Rallye einen technischen Ausfall)  sieht sich neun italienischen Abarth 500 gegenüber.

Michael Böhm: “Wir freuen uns schon auf die selektiven Asphaltprüfungen in den Bergen rund um Udine. Da wir bei der Schneebergland Rallye leider durch einen Antriebswellenbruch in SP 2 aufgeben mussten, haben wir in der Österr. Meisterschaft wertvolle Punkte verloren.  Aber es gibt ja noch zwei Rennen die unserem Abarth liegen sollten. Liegen sollten ihm auch die engen Kehren in Udine. Ich bin auch gespannt, wie wir uns gegen die neun italienischen  Abarth 500 schlagen werden. Für uns ist diese Art der Sonderprüfungen komplett neu, und ich denke, es wird sehr, sehr schwer werden. Aber vielleicht gelingt uns ja unter den Augen des Abarth Werksteams die ein oder andere Top-Zeit unter den Abarth-Teams. Auf jeden Fall wird es eine tolle Erfahrung und eine gute Vorbereitung für die ARBÖ-Rallye in Admont.”

Teamchef Christian Böhm: ”Michael hatte bei der Schneebergland Rallye leider Pech. Die neue Antriebswelle hatte anscheinend einen Materialfehler, das kann schon mal vorkommen.  Wir haben neue Antriebsteile von Abarth erhalten und gehen gut vorbereitet nach Udine, wo wir uns hoffentlich gut präsentieren. Ersten Recherchen zufolge sind die Abarth 500 Teams sehr schnell und kennen die Sonderprüfungen der Alpi Orientali bestens. Für uns ist es das erste Antreten und daher sind die Erwartungen nicht zu hoch. Es wäre natürlich schön, wenn wir Mitten im 500er Feld mitfahren könnten. Auf jeden Fall werden wir sehen, wo wir mit unserem Abarth im internationalen Vergleich liegen und obendrein ist es für Michael eine gute Vorbereitung für Admont, wo die Scuderia Abarth Austria mit AUTO-aktuell  wieder  als Sponsor auftritt.”

Die Rally Alpi Orientali beginnt am  Donnerstag den 2. September um 19:15 Uhr mit einer1,6 Kilometer langen  Spezial Stage in Udine  und endet am Samstag den 4. September wieder mit einer Stadt-Sonderprüfung um 16:45 in Udine.
www.rallyalpiorientali.it/en/

Scuderia Abarth Austria
Schneebergland Rallye 2010 - Kein Glück im Schneebergland

Nachdem sich das Team Scuderia Abarth Austria mit konstanten Leistungen in den ersten vier Rallyes bis auf den zweiten Gesamtrang in der 2WD-Wertung vorgearbeitet hatte, sollte es bei der ersten Schotter-Rallye der Saison nichts mit Punkten werden.
Nach einem guten Beginn in SP eins, zeitgleich mit dem Führenden in der 2WD Wertung Hermann Neubauer, positionierte sich Michael Böhm auf dem 15. Gesamtrang, einer guten Ausgangsbasis für die folgenden Sonderprüfungen. In SP zwei kam jedoch die Ernüchterung. Bei einer Bergaufpassage, kurz vor dem Ziel, brach die Antriebswelle und der Abarth 500 rollte ohne Antrieb aus.
Zwar hätte man nach dem Super-Rallye Reglement am Samstag starten können, fehlende Original-Ersatzteile aus Italien machten dieses Vorhaben jedoch zunichte. Eine provisorische Reparatur wurde zwar vom Team überlegt, aber angesichts der schwierigen Sonderprüfungen am Samstag auf Grund des Sicherheitsrisikos verworfen.
Einen Start gab es allerdings an diesem Wochenende noch: Am Sonntag chauffierte Michael Böhm bei Helmut Schindeleggers Kinderrallye behinderte Kinder am „Heißen Sitz“ am Rundkurs in Fuglau.
 
Teamchef Christian Böhm: „Unser Team war für die Schneebergland-Rallye bestens vorbereitet und Michael und Martin waren in SP zwei recht gut unterwegs, als es plötzlich keinen Vortrieb mehr gab. Die beiden haben versucht am Streckenrand zu reparieren, aber es war leider nichts zu machen. Der Antriebsstrang samt Halbachse war abgebrochen und man konnte nichts tun. Nach dem wir den Abarth abgeschleppt hatten, haben wir überlegt, ob wir nach dem Super Rallye Reglement am Samstag starten sollen, aber angesichts der fehlenden Originalteile, die nicht rechtzeitig aus Italien gekommen sind, hätten wir nur eine Reparatur versuchen können. Auf Grund der schwierigen und nicht gerade materialschonenden Sonderprüfungen am Samstag haben wir auf einen Restart verzichtet. Auch wäre der Zeitverlust durch die vier fehlenden Freitag-SP´s zu groß gewesen."

Scuderia Abarth Austria
Schneeberg-Land Rallye 2010 - Mit dem Abarth 500 auf Schotter

Der neue Lauf zur Österr. Rallye Staatsmeisterschaft im Schneebergland am 23. und 24. Juli 2010 wird eine besondere Herausforderung für Teams und Material. Das Rallyezentrum befindet sich in Rohr am Gebirge, ebenso die permanente Servicezone, wo man den Teams hautnah zusehen kann. Michael Böhm und Martin Tomasini von der Scuderia Abarth Austria freuen sich aber auf die nicht gerade leichte Aufgabe.
Michael Böhm: „Ich hab noch keine Erfahrung mit dem Abarth 500 auf Schotter und ich bin gespannt, wie wir uns schlagen werden. Die Traktion unseres Abarth ist eigentlich recht gut und die Kompaktheit des Abarth sollte auch kein Nachteil sein. Leicht wird es auf keinen Fall, denn die 2-WD Klasse ist mit Danzinger, Kogler, Neubauer und Rabl sehr stark besetzt. Trotzdem werden wir versuchen wieder wertvolle Punkte zu holen.“
 
Hermann Neubauer führt in der Gesamtwertung der 2WD-Wertung, Michael Böhm belegt nach vier Rennen den ausgezeichneten zweiten Platz und brilliert im neuen Abarth 500 R3T durch Beständigkeit und gute Zeiten. Hannes Danzinger ist immer für Bestzeiten gut, kämpft aber ab und zu mit der Technik und Willi Rabl hat es im bärenstarken Clio schwerer als erwartet.
 
„Für uns ist es die erste Standortbestimmung auf Schotter, und ich bin gespannt wie sich Michael schlagen wird. Wir haben das Fahrwerk für Schotter umgerüstet und sind mit unseren BF Goodrich Reifen für die Schotter Sonderprüfungen bestens bestückt. Traktion und Abstimmung sollten passen, lediglich an Leistung fehlt es und zu unseren Konkurrenten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir wieder wertvolle Punkte mitnehmen.“ so Teamchef Christian Böhm.

Scuderia Abarth Austria
Gefühlsdusche in Maribor

Nachdem das Team Scuderia Abarth Austria keine guten Erinnerungen an die Rally Maribor aus dem Vorjahr hatte - bekanntlich ist Michael Böhm in Führung liegend (Dieselwertung) in SP fünf ausgefallen – war man für die Neuauflage mit dem Abarth 500 recht zuversichtlich. Die ersten drei Rallyes in dieser Saison waren mit dem neuen Abarth sehr erfolgreich. Zwei Klassensiege (A7) und ein Podestplatz in der 2WD Wertung waren mehr, als man sich angesichts der weit stärkeren Konkurrenz erwarten durfte. Die erste Sonderprüfung am Freitag Abend in Maribor brachte gleich ein Schockerlebnis für das gesamte Team. Michael Böhm touchierte bei einem Links-Turn den Randstein, der Abarth stieg auf der Fahrerseite auf und kippte auf die Seite. Geistesgegenwärtig stellte Michi Böhm den Motor ab und animierte die Zuschauer den Wagen wieder auf die „Beine” zu stellen, was auch gelang. Elends lange zwanzig Sekunden dauerte die unbequeme Seitenlage, ehe der Abarth seine Fahrt fortsetzten konnte und sich noch an der 51. Stelle im Gesamtklassement einreihte.

Michael Böhm: „Ich hab bei diesem U-Turn - so wie alle anderen auch - mit der Handbremse das Heck gesteuert und bin dabei zu weit nach innen zum Randstein gekommen. Durch den Anprall mit dem Rad am Randstein hat der Wagen einen Stoß bekommen und hat sich zur Seite geneigt, und ist auf der Beifahrerseite zum Liegen gekommen. Ich hab noch im Umkippen den Motor ausgemacht und den Zuschauern mit Handzeichen zu verstehen gegeben, dass sie uns aufrichten, was auch gelungen ist. Danke an die vielen helfenden Hände. Danach haben wir die Sonderprüfung ohne Probleme fertig gefahren und zu unserer Überraschung nur knapp 20 Sekunden verloren.“.

Die Mechaniker-Crew hat den etwas ramponierten Abarth in nur 20 Minuten Servicezeit durchgecheckt, die Beifahrertür fixiert, eine Kunststoffseitenscheibe montiert und für die SP´s am Samstag vorbereitet. Technisch hatte der Abarth bei der publikumswirksamen Seitenlage nichts abbekommen. Am Samstag begann Michael Böhm gleich mit der zweitschnellsten Zeit der 2-Rad Meute und fühlte sich auf den schnellen und anspruchsvollen Sonderprüfungen rund um Maribor sichtlich wohl. Auch die tropische Hitze im Auto konnte ihm nichts anhaben. Obwohl Neubauer, Kogler , Rabl und der Slowene Turk im Peugeot weit mehr Leistung zur Verfügung haben holte Böhm von SP zu SP den Rückstand auf. Zwei zweite und drei dritte 2WD-Zeiten zeigten das Potential des Abarth und das fahrerische Talent von Michi Böhm. Am Samstag Mittag lag der Abarth Pilot bereits an der 20. Stelle im Gesamtklassement und hatte noch 21 Sekunden Rückstand Rabl im Clio. Auf den Slowenen Roc Turk hatte Böhm einen Vorsprung von 2 Sekunden herausgefahren.

Der Nachmittag war ganz nach dem Geschmack von Böhm. Er konnte mit weit stärkeren Kitcars mithalten, ja sogar schneller fahren und legte in der allerletzten SP mit einer zwölften Gesamtzeit eine Talentprobe ab und lies den kleinen Abarth so richtig fliegen. Letztendlich reichte es für den vierten Platz in der 2-WD Wertung, den zweiten Platz in der Klasse A7 und was noch positiver ist, den zweiten Zwischenrang in der 2WD-Gesamtwertung nach vier Rallyes.

Teamchef Christian Böhm: „Michael hat in Maribor gezeigt, dass er sich auch durch ein kleines Hoppala nicht aus der Ruhe bringen lässt, und den kleinen Abarth mittlerweile schon recht gut im Griff hat. Die SP-Zeiten sprechen für sich und ich bin zuversichtlich für den Rest der Saison. Der zweite Zwischenrang in der 2WD Wertung ist Bestätigung, dass man mit kontinuierlicher Leistung auch ein Leistungsmanko wettmachen kann. Der neue Abarth 500 ist technisch perfekt, und unser Team bereitet ihn auch immer perfekt vor. Jetzt werden wir uns mal die Beifahrerseite vornehmen um den Abarth 500 wieder salonfähig zu machen. Danach folgen Schotter-Tests um bei er Schneebergland Rallye auch wieder wertvolle Punkte zu machen.”

2WD Wertung Maribor Rally 2010
1.H.Neubauer   Suzuki                  1:11.00
2.H. Danzinger  Ford Fiesta          1:11.37,5
3.M. Kogler        VW Golf Kitcar   1:12:05
4.M. Böhm         Abarth 500        1:12:34,7   15. Gesamt
5.U. Petric          Citroen C2 R2     1:12:34,9
6. R. Turk            Peugeot 207 RC  1:12:51,7

Gesamtwertung 2WD nach 4 Rallyes
Neubauer   77 Punkte
Böhm          48
Rabl            46
Klammer    43
Danzinger 40
Kogler        26

Scuderia Abarth Austria
Auf nach Maribor
 
Das Scuderia Abarth Austria Rallye Team wird auch bei der zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft zählenden Rallye Maribor mit dem kleinen Abarth 500 R3T an den Start gehen. Michael Böhm und Martin Tomasini, die mit dem neuen Abarth in den ersten drei Rallyes  der Österreichische  Meisterschaft eine ansteigende Formkurve zu verzeichnen hatten,und bei der Castrol-Rallye mit einem dritten Platz in der 2-WD Wertung aufs Podest fuhren, haben in Maribor noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen.
 
Michael Böhm führte im Vorjahr die Dieselklasse der Maribior-Rallye 2009 überlegen an, ehe eine Unachtsamkeit zum Ausfall führte.
 
„Da die Rallye mit 108 Sonderprüfungskilometern und neun Sonderprüfungen kurz ist, kann man kaum taktieren. Um wieder ein ähnlich gutes Resultat in der 2WD Wertung zu erzielen wie bei den ersten drei Rallyes in Österreich, heißt es daher auf Angriff zu fahren, dabei aber kein allzu großes Risiko zu nehmen,“ erklärt Teamchef Chridtian Böhm
 
"Ich kenne die Maribor-Rallye aus dem Jahr 2007 und 2009, und weiß dass die Sonderprüfungen sehr schwierig und schnell sind. Da nur auf Asphalt gefahren wird, wird es sicher ein sehr schnelles Rennen, bei dem wir uns keinen Fehler erlauben dürfen. Allein von der Papierform her wird es schwer, unter die ersten vier oder fünf der Zweirad Wertung zu fahren. Wir werden aber wieder unser Bestes geben und sehen ob´s wieder für einen Platz unter den ersten Fünf reicht.“ gibt sich Michael Böhm optimistisch.
 
Teamchef Christian Böhm bringt es auf den Punkt: “Obwohl uns im Vergleich zu unseren Mitbewerbern etwas an Leistung fehlt ( zwischen 40 und 80 PS, Anm., d. Red.), werden wir versuchen, die Vorteile das Abarth 500 - das leichtere Gewicht und die Wendigkeit  - zu nützen. Von der Strecke her ist es auch nicht optimal für uns. Die langen, schnellen Passagen sind  nicht gerade das, was dem kleinen Abarth entgegen kommt. Wir müssen ganz einfach trachten, dass wir ins Ziel kommen und wertvolle Punkte für die 2-WD Wertung mitnehmen. Vielleicht ist auch wieder ein Podestplatz in der Klasse A7 möglich.“

Scuderia Abarth Austria
Klassensieg und Podest in der 2WD Wertung

Die Castrol Rallye war ein perfektes Wochenende. Strahlender Sonnenschein und ein strahlendes Scuderia Abarth Austria Team. Nach der Bosch Rallye, bei der Michael Böhm/Martin Tomasini den vierten Platz in der 2WD Wertung und den Sieg in der Klasse A7 verbuchen konnten war man hoch motiviert, ein ähnlich gutes Ergebnis auch bei der Castrol Rallye einzufahren. Die Konkurrenz in der 2WD.-Wertung und der Klasse A7 war diesmal, da die Castrol Rallye auch zum Mitropa Cup zählt, noch größer als in Pinggau.

Die äußeren Bedingungen waren angesichts des hochsommerlichen Wetters ausgezeichnet, die Stimmung und Motivation im Team ebenso. Obwohl der Abarth 500 R3T zwar eines der leistungsschwächsten Fahrzeuge im 2WD-Feld ist, den kürzesten Radstand und die engste Spurweite hat, konnte man bei den ersten beiden Rallyes nicht nur mit Sympathiewerten punkten. Platz sechs und vier in der Zweiradwertung, Platz zwei und eins in der Klasse A7 zeigten eine ansteigende Formkurve. Michael Böhm hatte die Zeit zwischen der Bosch- und der Castrol Rallye für Tests genutzt und Tuner RMS hat denn Feinschliff in puncto Elektronik vorgenommen.

Gleich von Beginn an rangierte der kleine Abarth unter den ersten Fünf der 2WD Wertung und setzte sich in der Klasse A7 an die Spitze. Michael Böhm ließ den Abarth so richtig fliegen und markierte dritte und vierte Zeiten in der 2WD-Division. Nach dem einige seiner Kontrahenten durch technische Probleme und Ausrutscher etwas Zeit einbüßten nutze Böhm seine Chance und kam bis auf Rang drei nach vorne. Auf der letzten SP des ersten Tages zeigte das Abarth-Duo mit einer zweiten Zeit, dass der kleine Abarth ein ernstzunehmender Gegner ist.
Nach der ersten SP des zweiten Tages rangierte der Abarth 500 sogar auf Rang zwei in der 2WD Wertung, allerdings hatte Neubauer am Stadtkurs Judenburg eine Mauer touchiert und wertvolle Zeit verloren, die er am zweiten Tag allerdings wieder aufholte.

Michael Böhm brillierte mit einer kontrollierten Fahrt, versuchte allerdings den vor ihm liegenden Tschechen Slehofer im Fiat Punto 1600 anzugreifen. Das Kunststück 28 Sekunden gegen den weit stärkeren Fiat aufzuholen gelang leider nicht. Böhm war auf den acht Sonderprüfungen des zweiten Tages zweimal gleich schnell und drei mal schneller als Slehofer, am Ende reichte es aber nicht um am Tschechen vorbeizugehen. Es reichte aber für den Sieg in der Klasse A7 und den ersten Podestplatz in der 2WD Wertung, und das schon im dritten Rennen.

Michael Böhm: „Ich bin sehr glücklich, dass es in dieser Saison so gut läuft. Unser neuer Abarth 500 R3T ist zwar nicht einfach zu fahren, aber er ist zuverlässig und wie man gesehen hat auch schnell. Unser Team harmonisiert perfekt und ich bekomm jedes Mal ein perfekt vorbereitetet Auto. In diesem Umfeld ist es noch leichter gute Leistungen zu bringen. Waren wir in den ersten beiden Rallyes noch hinter dem Clio von Rabl, so konnten wir aufschließen und sind momentan etwas schneller. Gegen die Suzukis haben wir schon von der Leistung her keine Chance, dazu kommt noch dass unser Abarth einen sehr kurzen Radstand hat. Ich bin aber voll zufrieden und freu mich bereits auf Maribor.”

Teamchef Christian Böhm: „Michael hat gezeigt das er bereits im dritten Rennen mit dem Abarth 500 R3T sehr schnell fahren kann, und trotzdem kein großes Risiko eingeht. Er hat den dritten Platz in der 2WD-Wertung, den er bereits am ersten tag inne hatte, taktisch nachhause gefahren und auf den vor ihm liegenden Jan Slehofer etwas Druck gemacht. Der Klassensieg zeigt das Potential des kleinen Abarth, der gegen größere und stärkere Autos bestehen kann. Wir sind drittbestes frontgetriebenes Auto und mit dem 14. Gesamtrang bei 90 gestarteten Fahrzeugen sehr zufrieden.“

Endergebnis 2WD-Wertung nach 13 Sonderprüfungen:
1. H. Neubauer/A. Kachel, Suzuki Swift S1600 1:22:54,8 Stunden
2. J. Slehofer/Z. Sobehart, Fiat Punto S1600 + 20,3 Sekunden
3. M. Böhm/M. Sztachovics-Tomasini, Abarth 500 R3T, + 54,8
4. M. Klammer/C. Dorfbauer, Suzuki Swift S1600, 2:13,7 Minuten
5. W. Rabl/U. Breinessl, Renault Clio R3, + 2:49,5


Scuderia Abarth Austria
Formkurve ansteigend

Nach den ersten beiden Rallyes mit dem neuen Abarth 500 R3T ist das Team um Michael Böhm und Martin Tomasini mit der Entwicklung recht zufrieden. Von der Papierform her hat man zwar eines der schwächsten und vor allem das kleinste Auto im riesigen Feld der zweiradgetriebenen Boliden, konnte aber mit einem fünften und einem vierten Rang das Potential des Abarth schon recht gut umsetzten.
Obwohl die Bosch Rallye in Pinggau mit den vielen Highspeed-Passagen dem Auto absolut nicht entgegen kam konnte auf den allerletzten Sonderprüfung der R3 Clio von Willi Rabl noch überholt werden, was den Sieg in der Klasse A7 (bis 2-Liter) bedeutete.
 
Michael Böhm: „Wir sind mit geringen Erwartungen nach Pinggau gekommen und haben uns ganz gut geschlagen. Ich komme immer besser mit dem nervösen Fahrverhalten des kleinen Abarth zurecht und der Regen in den letzten beiden SP´s war genau nach meinem Geschmack. Da kommt der Leistungsunterschied und die recht enge Spur und der kurze Radstand des Abarth nicht so zum Tragen. Der Sieg in der Klasse A7 und der vierte Platz in der 2WDF-Wertung stimmen uns zuversichtlich. Die Castrol Rallye ist vom Charakter her ganz anders. Die Sonderprüfungen sind enger, mehr Kurven und Passagen bei denen es auf den Fahrer ankommt. Ich denke, da werden wir es etwas leichter haben. Ein Platz unter den ersten Fünf der 2WD-Wertung wäre sicher wieder ein Erfolg.“
 
Auch Teamchef Christian Böhm ist mit den ersten beiden Einsätzen mehr als zufrieden: „Wir mussten und erst an das neue Auto gewöhnen, das Fahrwerk auf die österreichischen Bedürfnisse einstellen, und uns mit der Technik des Werksautos vertraut machen. Ich bin von der Qualität das Abarth 500 R3T begeistert. Wir hatten bis dato nicht das kleinste Problem – ich hoffe es bleibt so. Für die Castrol Rallye bin ich, ebenso wie Michael, recht optimistisch. Speziell der Samstag mit fahrerisch anspruchvollen Sonderprüfungen liegen Michael und kommen unserem kleinen Auto vielleicht sogar entgegen, auch wenn uns auf die Suzukis und Clios so an die 50 PS oder mehr fehlen. Wir werden auf jeden Fall wieder versuchen, bei der Rallye unseres Sponsors Castrol eine gute Performance abzuliefern und die Zuschauer zu begeistern -  und vor allem anzukommen, denn auch in der 2WD-Wertung ist es wichtig Punkte zu sammeln.“
 
Die Scuderia Abarth Austria wird in dieser Saison wahrscheinlich auch wieder den internationalen Vergleich suchen und  bei der Alpe Orientale antreten, denn dort werden auch die Teilnehmer des Abarth 500 Rallye Cups Italien am Start sein. Die 3-Städte-Rallye wird wahrscheinlich auch angepeilt, denn das Abarth Team hat sich 2010 im Mitropacup eingeschrieben.

Scuderia Abarth Austria
Klassensieg bei der Bosch Rallye

Die Premiere des neuen ABARTH 500 R3T bei der Lavanttal Rallye war Motivation und Ansporn für die Bosch Rallye rund um Pinggau., Konnte man im Vorjahr noch die Dieselwertung gewinnen und Elfter im Gesamtklassement werden, war die Ausgangssituation diesmal wesentlich schwerer.  In der neu geschaffenen 2WD-Wertung sind alle Fahrzeuge die zwei angetriebene Räder haben punkteberechtigt. Dieselfahrzeuge ebenso, wie Kitcars etc.
Auf den schnellen Sonderprüfungen war die Scuderia Abarth Austria schon von der Papierform her unterlegen. Der Abarth leistet 180 PS, hat den kürzesten Radstand und die schmälste Spurweite im 32 Fahrzeug starken 2WD-Feld der Bosch Rallye. Trotzdem ließ sich Michael Böhm seine positive Stimmung nicht nehmen und begann sehr zügig. Am End des ersten Tages lag das Duo Böhm-Tomasini im Abarth 500 nur eine Sekunde hinter dem Diesel-Scirocco von Wollinger.
 
Michael Böhm: "Ich hab zügig begonnen, aber nicht zu viel riskiert, denn Punkte sind für uns in diesem Jahr besonderes wichtig. Außerdem ist es erst die zweite Rallye mit dem neuen Auto, und ich muss mich erst an das etwas nervöse Fahrverhalten gewöhnen. Wir haben einiges am Fahrwerk ausprobiert und sind recht gut vorangekommen. Der sechste Platz am Ende der ersten Etappe ist ok.“
 
Am zweiten Tag konnten die Fahrwerksänderungen und Michaels Böhms forschere Fahrweise in gute SP-Zeiten umgesetzt werden, und der Abstand zu den Mitbewerbern verkürzt werden.  Zwei Prüfungen vor Schluss der Rallye lag Michi Böhm 30 Sekunden hinter Willi Rabl im  bärenstarken Clio Maxi auf dem zweiten Rang in der Klasse A7 und war Fünfter in der 2WD-Wertung. Als es zu regnen begann sah Michael Böhm seine Chance, denn jetzt war der PS-Unterschied nicht mehr so ausschlaggebend. Der Lohn des Risikos: auf der neun Kilometer langen Wertungsprüfung konnte Böhm 10 Sekunden auf seinen Vordermann Rabl gut gemacht. Vor der allerletzten Sonderprüfung galt es also 20 Sekunden aufzuholen.  Ein fast unmögliches Unterfangen, regnete es doch in Strömen und das Wasser stand regelrecht auf der Strasse. Michi Böhm sah aber seine Chance, auf dem 25 Kilometer langen Rundkurs Pinggau mit Können und Routine das Kunststück fertig zu bringen. Im Ziel war die Abarth-Besatzung 37 Sekunden schneller als Willi Rabl - Kunststück gelungen.
 
Michael Böhm: „Ich hab auf den beiden letzten Prüfungen etwas riskiert und konnte doch noch den Sieg in der Klasse A7 einfahren, obwohl es fast unmöglich schien 30 Sekunden auf 35 Kilometern aufzuholen. Ich bin glücklich, denn ich hab wieder viel Erfahrung mit dem neuen Abarth gesammelt und freu mich schon auf die Castrol Rallye. Ein  großes Lob an mein gesamtes Team und an Abarth in Turin. Wir haben mit dem neuen Auto absolut keine Probleme, alles läuft wie ein Uhrwerk.““ 
  
Teamchef Christian Böhm: "Michael und das gesamte Team haben wieder einen tollen Job, gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass Michael auf den beiden letzten Sonderprüfungen noch die 30 Sekunden Rückstand aufholen kann. Aber im Regen ist Michael recht gut unterwegs. Jetzt werden wir weiter testen. Um für die Castrol Rallye gerüstet zu sein. Mit dem vierten Platz in der 2WD-Wertung bin ich auch zufrieden, denn Punkte sammeln ist  in dieser Saison wichtig."

Scuderia Abarth Austria
Abarth-Pilot Michael Böhm für Bosch-Rallye zuversichtlich

Nach der gelungenen Weltpremiere des Abarth 500 R3T mit einem zweiten Platz in der Klasse A7 anlässlich der BP ultimate Rallye im Lavanttal ist die Scuderia Abarth für die Bosch-Rallye bestens motiviert. Auch wenn die schnellen Sonderprüfungen rund um Pinggau dem kleinen Abarth überhaupt nicht entgegen kommen ist Michael Böhm trotzdem zuversichtlich.
 
„Ich mache mir bei der Bosch-Rallye keinen Druck und werde von Beginn an, so wie im Lavanttal, zügig fahren, um mich noch besser an das nervöse Fahrverhalten des 500ers zu gewöhnen. Rund um Pinggau ist der Aspahlt an vielen Stellen besonders rutschig und wellig, da heißt es aufpassen. Und eine exakte Linie fahren. Unser Abarth ist zwar weit nicht so stark wie die Suzuki Kitcars, der Clio R3 oder die Dieselboliden, aber er läuft perfekt und wir werden versuchen in der 2WD-Wertung wieder vorne dabei zu sein.“
 
„Das ganze Team ist nach der gelungenen Premiere in Kärnten überaus  motiviert. Wir werden am Abarth für die Bosch-Rallye nur das Fahrwerk verändern, und es auf die schnellen Asphaltpassagen einstellen, und neue BF Goodrich Reifen verwenden - sind somit hoffentlich gut vorbereitet. Für uns ist es wichtig, Erfahrungen mit dem neuen Auto und Punkte in der Zweiradwertung zu sammeln und vor allem ins Ziel zu kommen. Dass der kleine Abarth beim Publikum recht gut ankommt haben wir bereits in Kärnten gesehen. Spannend wird es in der 2WD-Klasse auf jeden Fall.“ so Teamchef Christian Böhm.

Scuderia Abarth Austria
Gelungene Premiere des Abarth 500 R3T

Für die Scuderia Abarth Austria war die BP ultimate Rallye die gelungene Premierenvorstellung des Abarth 500 R3T. Obwohl der kleine Abarth erst fünf Tage vor Rallyebeginn in Österreich eingetroffen ist, ist man mit dem ersten internationalen Antreten mehr als zufrieden.
Abarth entsandte drei Techniker des Werksteams nach Wolfsberg, um die Scuderia Abarth Austria bei der Weltpremiere des Abarth 500 zu unterstützen.
Pilot Michael Böhm hatte kaum Zeit den neuen Boliden zu testen, deshalb war man mit Aussagen über die Performance etwas vorsichtig. Die Devise war: den Abarth heil ins Ziel zu bringen, wichtige Daten für  das Werk zu sammeln, denn die italienische Meisterschaft - wo 15 der Abarth 500 R3T  in einem Cup antreten - beginnt in zwei Wochen, und sich an das Auto zu gewöhnen.
Vorweg  kann gesagt werden, dass all diese Aufgaben mit Bravour erledigt wurden, und Michi Böhm mit zunehmender Rallyedauer den Abarth immer besser im Griff hatte. Michael Böhm fuhr sich von Beginn an in die Herzen der Zuschauer, und legte nicht nur recht passable Zeiten auf den Asphalt, sondern begeisterte auch mit tollen Drifts.
 
Michael Böhm: „Ich hab mich schon auf diese Rallye gefreut und war gespannt, wie ich mich schlagen werde. Wir haben von Beginn an gewusst, dass wir gegen Suzuki, Clio, Fiesta und Co. von der Papierform her unterlegen sind. Trotzdem hab ich versucht, den Abarth immer mehr am Limit zu bewegen und konnte mich immer besser auf das nervöse Fahrverhalten einstellen. Ich muss sagen, dass Abarth uns ein perfektes Auto geliefert hat und die Werksfahrer Giandomenico Basso und Luca Rossetti den 500er optimal abgestimmt haben. Ich hab im Laufe der Rallye nur kleine Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen und bin für die Zukunft sehr optimistisch, auch wenn wir es gegen die übermächtige und PS-stärkere Konkurrenz sehr schwer haben werden. Der kurze Radstand macht den Abarth speziell bei Highspeed-Passagen sehr schwer zu kontrollieren. Mit einem zweiten Platz in der Klasse A7 und dem fünften Rang in der 2-WD Wertung können wir bei unserer Premiere durchaus zufrieden sein.“

Auch Teamchef Christian Böhm war mit der Premiere zufrieden: “Ich hab mit dem gesamten Team und Abarth Österreich seit Monaten an dem neuen Projekt gearbeitet und bin glücklich, dass wir es geschafft haben den ersten Abarth 500 R3T nach Österreich zu holen. Mein Dank gilt auch unseren Sponsoren die von Beginn an hinter diesem sympathische Projekt standen. Abarth Italien hat uns, der Wichtigkeit dieses Projektes entsprechend, drei Techniker für die Premierenveranstaltung im Lavanttal zur Verfügung gestellt, die sämtliche Daten während der Rallye mit Michael analysiert und aufgezeichnet haben.
Michael hat sich von Sonderprüfung zu Sonderprüfung gesteigert und sich mit dem Fahrverhalten des Abarth immer besser zurecht gefunden, und einen sensationellen Job gemacht. Er hat den Abarth ohne Kratzer ins Ziel gebracht und dabei viel gelernt. Durch den kurzen Radstand ist der 500er in schnellen Passagen viel nervöser als beispielsweise unser Grande Punto oder die Autos der 2WD-Mitbewerber im Feld. Die Platzierung und die positiven Zuschauerreaktionen haben aber gezeigt, dass es richtig war dieses Projekt auf die Beine zu stellen, und dem Rallyesport in Österreich wieder einen neuen Impuls zu geben. Auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben, um in der 2WD-Wertung ganz vorne mitzumischen, sind wir über das Ergebnis der ersten Rallye und die Zuschauer-Reaktionen mehr als zufrieden.


Scuderia Abarth Austria
Präsentation des neuen 500 Abarth R3T

Im Rahmen einer Feier in den Räumlichkeiten des Autohaus Schönbrunn wurde heute das offizielle Roll-Out des brandneuen Abarth500 R3T von Ing. Michael Böhm und seinem Beifahrer Martin Sztachovics-Tomasini für die Teilnahme an der österreichischen Rallyemeisterschaft durchgeführt. Unter den Augen der zahlreich erschienenen Pressevertreter wurden das Fahrzeug und die Pläne für die kommende Saison vorgestellt.
 
Anlässlich der 51. San Remo-Rallye präsentierte Abarth sein neustes Schmuckstück von einem Sportwagen: den Abarth500 R3T. Zu seinen Ehren wird 2010 im Umfeld der offiziellen Rallyes eine eigene Trophy ins Leben gerufen, zusätzlich zu den beiden Rennstrecken-Serien (Europa und Italien) für den Abarth500 Assetto Corse. Auch die Scuderia Abarth Austria wird 2010 mit einem Abarth500 R3T in der Österreichischen Rallyemeisterschaft vertreten sein. Fahrer Michael Böhm (35) und Co-Pilot Martin Sztachovics-Tomasini (35) werden gegen erstklassige Gegner antreten.
 
Damit setzt die Marke im Zeichen des Skorpions ihre Rallye Sporttradition dort fort wo mit so legendären Projekten wie dem Lancia Delta Integrale, dem Lancia Rally (037), dem Projekt Lancia Delta S4 Erfolge gefeiert wurden genau so wie mit dem Grande Punto Abarth IRC Projekt.
 
Die Rallyeversion des Abarth500 wird in der Klasse R3T starten, der Kategorie für Turbofahrzeuge bis 1600 cm3 Hubraum. Diese Klasse wird auch die Zukunft die Spezialität von Abarth sein, denn sie stellt einen guten Kompromiss zwischen Kosten und Leistungen der Fahrzeuge dar. Ideal für Privat- und Nachwuchsfahrer, die sich mit einem echten, zu absoluten Spitzenleistungen fähigen Rennsportwagen auszeichnen wollen.
 
Das Triebwerk des Abarth500 verfügt über 1368 ccm Hubraum und einen Turbolader vom Typ Garret GT 1446 mit fester Geometrie, was ihn zu einer Leistung von 180 PS (132 kW) bei 5500 U/min befähigt. Für den Antrieb sorgt ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Klauenkupplung, Lamellen-Sperrdifferenzial, Doppelscheiben-Kupplung und spezifischen Halbachsen.
 
Grosse Bedeutung wurde der Möglichkeit beigemessen, die Aufhängungen zu regulieren, damit das Chassis an den persönlichen Fahrstil jedes Piloten angepasst werden kann. Die verstellbaren Racing-Stoßdämpfer mit Koaxialfeder und Gewindering ermöglichen ein individuelles Tieferlegen des Fahrwerks, und durch spezielle Unterlegscheiben können Einfallswinkel und Radsturz justiert werden.
 
Auf der Asphaltstrecke kommen Felgen vom Typ OZ (7×17 Zoll) mit Reifen 19/62-17 zum Einsatz. Die Brembo-Bremsanlage verzögert an der Vorderachse mit Vierkolbensätteln, die auf innenbelüftete Scheiben wirken. An der Hinterachse kommen Bremsscheiben mit Bremskraftverteiler und Bremskraftregler zum Einsatz. Die Handbremse ist hydraulisch.
 
Der Abarth500 ist mit einem in die Karosserie integrierten eingeschweißten Überrollbügel ausgestattet und verfügt über die erforderlichen Sicherheitssysteme. Die Sitze sind FIA-geprüft und mit 6-Punkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet. Das Gewicht entspricht dem minimalen Wert, den das Reglement für diese Kategorie vorschreibt: 1080 Kilogramm Leergewicht.
 
Auch den Details wurde viel Aufmerksamkeit gewidmet: von den traditionsbewussten Karosseriemarkierungen zur Innenausstattung und den sorgfältig verarbeiteten Instrumenten. Los geht´s bereits am 9. April in Wolfsberg/Kärnten im Rahmen der BP Ultimate Rallye.

Teamchef Christian Böhm sprach von einem bedeutenden Tag, denn es war nicht ganz einfach, dieses Werksauto nach Österreich zu holen. "Ich bin froh, dass wir es mit Hilfe von Abarth Turin, Fiat Österreich und meinem Team geschafft haben, den Abarth 500 rechtzeitig vor der ersten Veranstaltung zu bekommne. Wir hätten zwar noch gerne getestet, aber im Motorsport wird es erfahrungsgemäß immer knapp. Michael wird die bp ultimate Rallye dazu verwenden, sich an das neue Arbeitsgerät zu gewöhnen und das Fahrwerk optimal einzustellen. Wir werden kein zu großes Risiko eingehen, denn Ende April steht bereits die nächste Rallye am Programm und wir brauche diese Zeit um den Abarth auf unsere Bedürfnisse einzustellen. Es freut mich auch, dass wir neben unseren langjährigen Sponsoren BP Ultimate, Castrol und Hella nun auch das Autohaus Schönbrunn, den Abarthhändler für Wien, NÖ, OÖ und Salzburg, als Partner gewinnen konnten.”

Scuderia Abarth Austria
Michael Böhm auf der Vienna Autoshow

Anlässlich der Vienna Autoshow war auch Diesel-Vizemeister Michael Böhm im Einsatz. Am Stand des Sponsors car4you stand nicht nur der Abarth Grande Punto , Michael Böhm gab am Samstag Nachmittag fleißig Autogramme. Einige hundert Fans wollten den Punto sehen, mit dem Rallyepiloten sprechen  und ein Autogramm.

“Autogramm schreiben ist fast so anstrengend wie Rallyefahren, mir tat nach einer halben Stunde die rechte Hand weh. Aber  es machte mächtig Spaß und man hat gesehen, dass Rallyesport bei den Besuchern der Vienna Autoshow hoch im Kurs steht.” so Michael Böhm, der sich schon auf sein neues Arbeitsgerät, den Abarth 500 R3T freut, der hoffentlich bereits Anfang März nach Österreich kommt.

 

Scuderia Abarth Austria - Jahresbilanz
Vier Siege und drei Ausfälle, die 2009er-Saison hatte für die Scuderia Abarth Austria nicht nur Erfolge parat. Trotzdem reichte es für den Vize-
Meistertitel des Dieselpokals der OSK.

 
Wäre Fortuna dem Abarth-Duo Michael Böhm/Martin Tomasini etwas positiver gestimmt gewesen, hätte es ein Durchmarsch Richtung Diesel-Pokalsieg wie 2008 werden können. Der Ausfall bei der Jänner-Rallye, der ersten Veranstaltung des Jahres, war bitter, denn ein Loch im Ölkühler nach einem kleinen Ausrutscher verhinderte die Zielankunft. Es folgten drei souveräne Siege in der Dieselwertung bei der BP ultimate Rallye, der Castrol Rallye und der Bosch Rallye. Und leider zwei weitere Ausfälle in Maribor und bei der ARBÖ Rallye. Allerdings lag Michi Böhm bis zu den Ausfällen immer in Führung. Zumindest bei der Rallye-Herausforderung des Jahres, der Waldviertel Rallye, wollte man noch einmal beweisen, dass der Grande Punto Abarth zu den schnellsten Dieselfahrzeugen im Land zählt. Von Beginn an dominierte Michael Böhm das Geschehen und konnte einen überlegenen Start-Ziel Sieg verbuchen. Leider verlor sein schärfster Konkurrent Michael Kogler bereits in der ersten SP durch einen Reifenschaden wertvolle Zeit, so dass Böhm ohne viel Risiko die Rallye „nachhause“ fahren konnte. Der Lohn der schnellen und fehlerlosen Fahrt: Vizemeister des Diesel-Pokals der OSK 2009.
Die Scuderia Abarth Austria verabschiedete sich mit diesem Sieg im Waldviertel aus der Dieselklasse, um 2010 in eine Turbo geladene Benzin-Zukunft in Form eines Abarth 500 R3T zu blicken. Ein 1,4-Liter-Turbo-Benziner wird das Leichtgewicht antreiben. „Danke an alle Sponsoren und unser gesamtes Team für die tolle Leistung 2009. Mit dem Abarth 500 scheinen Platzierungen unter den schnellsten Fünfzehn der Rallye ÖM realistisch“, so Teamchef Christian Böhm. Sicher aber  wird es ein hartes Duell mit Hannes Danzinger im Ford Fiesta R2 geben, schließlich hat die OSK einen neuen Zweirad-Pokal ausgeschriebne, in der auch die Dieselboliden gewertet werden. Nach der schmerzvollen Absage der Jänner Rallye im Mühlviertel wird Anfang April nach Kärnten ins Lavanttal zur BP ultimate Rallye und zur Premiere des Abarth 500 R3T gebeten.
Michael hat schon mal mit Abarth-Werksfahrer  Giandomenico Basso gesprochen, der die Tests des Abarth 500 R3T fährt. Klein, schnell, wendig aber nicht unbedingt leicht zu fahren, da der Radstand relativ kurz ist, so die Aussage des IRC Rallye-Piloten Basso.

 

Scuderia Abarth Austria
Ein Sieg zum Abschluss

Mit einer tollen Performance hat das Team der Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini die Dieselklasse der Waldviertel Rallye dominiert. Michael Böhm hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er bei den Selbstzündern einer der schnellste Piloten ist. Von Beginn an dominierte Michi Böhm das Geschehen und konnte einen Start-Ziel Sieg verbuchen. Für den überlegenen Sieg reichten fünf von zwölf Sonderprüfungsbestzeiten. Leider verlor sein schärfster Konkurrent Michael Kogler bereits in der ersten Sonderprüfung durch einen Reifenschaden wertvolle Zeit, so dass Böhm ohne viel Risiko die Rallye „nachhause fahren“ konnte.

Michael Böhm: „Wir waren nach dem Ausfall in Admont hoch motiviert und wollten im Waldviertel unbedingt ankommen um noch denn zweiten Platz in der Meisterschaft holen. Entsprechend vorsichtig gingen wir die erste Sonderprüfung an und lagen zu unserer Überraschung an der Spitze. Leider hatte Kogler bereits in SP eins Probleme und verlor viel Zeit, so dass wir Tempo rausnehmen konnten. Unser Punto war perfekt vorbereitet, wir hatten von BF Goodrich für den zweiten Tag neue Schotterreifen die für diese Verhältnisse perfekt waren, und dadurch besonders viel Traktion und es machte mir ungeheuren Spaß auf diesem schwierigen Terrain zu fahren. Alles passte perfekt und wir mussten kein allzu großes Risiko eingehen. Trotzdem kontrollierten wir unsere Mitbewerber und konnten den Vorsprung von SP zu SP ausbauen. Im Ziel waren es 2:38 Minuten auf den zweitplatzierten Deutschen Steinacker und 3:15 auf Vorjahressieger Andreas Patzl. Auf Fredi Leitner, der uns noch den zweiten Platz in der Meisterschaft streitig machen  konnte, waren es 7:39 Minuten! Somit konnten wir diese Saison doch noch mit einem Sieg abschließen und Vizemeister werden.“

Auch Teamchef Christian Böhm war über den Ausgang der Waldviertel Rallye sehr glücklich: „Bei der vielleicht schwierigsten Rallye des Jahren mit einem weiteren Sieg in der Dieselklasse die Saison abzuschließen ist perfekt. Bei vier Ankünften konnten wir vier Mal gewinnen. Leider hatten wir auch drei Ausfälle, bei denen wir aber immer in Führung lagen, und deshalb den Meistertitel verpasst. Ich bin aber trotzdem nicht unzufrieden denn Michael hat gezeigt, dass man mit einem Diesel und noch dazu bei diesen Bedingungen so weit nach vorne fahren kann. Der dreiundzwanzigste Gesamtrang und drittbestes zweiradgetriebenes Auto zeigen nicht nur sein Talent, sondern auch dass der Grande Punto Abarth ein tolles Rallyeauto ist. Unsere Techniker haben nach dem Ausrutscher in Admont tolle Arbeit geleistet und den Punto wieder perfekt vorbereitet. Der Grande Punto Abarth hatte in dieser Saison kein einziges technisches Problem, wir haben uns lediglich selbst besiegt. An dieser Stelle ein riesiges Danke an unser gesamtes Team.”

1. Böhm/Tomasini    Punto Abarth    2:06.12.6          Gesamt 23.
2. Steinacker/Röhm  VW Golf IV           2:08.51,1         Gesamt 30.
3.  Patzl /Steiner        Skoda Fabia       2:09.28,5          Gesamt 32.
4. Kadar /Bekesi        BMW 120 d         2:11.38,1          Gesamt 38.
5. Kogler/Rieben       VW Scirocco       2:12.02,5          Gesamt 40.
6. Leitner/Schützner  VW Golf V           2:13.51,0          Gesamt 45.
7. Manhart/Manhart   Fiat Stilo              2:16.07,3          Gesamt 48.

 

Scuderia Abarth Austria
Chance vergeben

Mit einem top vorbereiteten Grande Punto Abarth kam die Scuderia Abarth Austria nach Admont. Die Wettervorhersage war perfekt, sonnig und warm, und auch das gesamte Team war hoch motiviert. Das Wochenende zuvor hatte Michael Böhm beim Bergrennen in der Putzmühle den Punto getestet und die Dieselklasse souverän gewonnen.  Beim Prolog am Freitag Abend waren Michael Böhm / Martin Tomasini noch etwas zurückhaltend und begnügten sich mit dem zweiten Platz in  der Dieselklasse, nur drei Sekunden hinter dem Führenden. Am Samstag sollte dann auf dem Rundkurs Tregelwang der Angriff auf den Führenden der Dieselklasse folgen. Michael Bölhm fixierte eine überlegene Bestzeit ( plus 4,4 Sekunden) und übernahm die Führung in der Dieselwertung. Dem Drittplatzierten auf dieser SP, Fredi Leitner, nahm er 30 Sekunden ab.  

In Sonderprüfung drei – Kaiserau Richtung Admont – kam dann die Entscheidung der Rallye in der Dieselklasse und auch der Diesel-Meisterschaft 2009. Michael Böhm  / Martin Tomasini kamen in einer sehr schnellen Linkskurve,  zwei Kilometer vor dem Ziel der Sonderprüfung, aufs Bankett, Michi Böhm versuchte den Punto  noch querzustellen, es gelang aber nicht das Auto auf der Strasse zu halten. Der Bolide rutschte seitlich über eine Böschung und kam knapp fünf Meter unterhalb der Strasse zum Stehen. Ohne fremde Hilfe war es nicht möglich den Grande Punto wieder auf die Strasse zu bekommen. Somit war hier die Rallye zu Ende und die Chance auf den Dieselmeister vergeben.  Denn in der selben Sonderprüfung stellte Michael  Kogler sein Auto mit defekter Antriebswelle ab. Somit ging der heurige Meistertitel kampflos an VW, und dass obwohl Michael Böhm vier Siege zu verzeichnen hatte, der VW-Pilot nur einen.

Bei der folgenden Bergung des Autos stellte sich heraus, dass der Abarth technisch ok war, und nur die Karosserie etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde.  Hätte man den Punto auf die Strasse zurück gebracht, hätte man die Rallye ohne größere Probleme fortsetzen können.  

“Wir waren schon am Rundkurs Tregelwang sehr gut unterwegs und konnten eine tolle Zeit vorlegen und somit wieder die Führung in der Dieselklasse an uns reißen. Auf der folgenden SP Kaiserau wollten wir den Vorsprung vergrößern. Der Grande Punto lief perfekt und auch wir fühlten uns recht wohl.  Kurz vor dem Ziel in Admont kam eine lang gezogene Linkskurve. Ich bremste, blieb vielleicht den Bruchteil einer Sekunde zu lange auf der Bremse und schon blockierten die Räder. Ich ging von der Bremse, lenkte ein und versuchte mit der Handbremse das Heck zu korrigieren, was nicht ganz gelang. In der einzigen Auslaufzone, einem Schotterweg, stand leider das Auto eines Streckenposten und somit blieb und nur mehr die Böschung. Leider sind wir aus eigener Kraft nicht mehr auf die Strasse zurück gekommen, denn  der Grande Punto war technisch ok und wir hätten weiterfahren können. Schade, denn mit einem weiteren Podestplatz hätten wir die Meisterschaft offen halten können. Ich gratuliere Michael Kogler zum Sieg – in diesem Jahr hatte er einfach mehr Glück als wir. “

Auch Teamchef Christian Böhm war etwas enttäuscht über den Ausgang der Admont Rallye: “Schade dass wir den Sieg schon in SP drei verspielt haben, es hätte ein spannender Kampf werden können. Aber ich bin glücklich, dass den Beiden nichts passiert ist und der Punto nur etwas “verknittert” ist. Jetzt arbeiten wir bereits mit Hochdruck an der Saison 2010 und werden in den nächsten Tagen entscheiden, ob wir an der  Drei Städte Rallye in Bayern teilnehmen. Ob und wer an der Waldviertel-Rallye teilnimmt wird ebenfalls noch entschieden. Ich möchte mich bei unseren Sponsoren und unserem Team herzlich bedanken und auch Michael Kogler zum Meistertitel gratulieren.”

 

Scuderia Abarth Austria
Erfolgreich am Berg

Der als Test vor der ARBÖ Steiermark - Rallye geplante Einsatz beim Bergrennen in der Putzmühle in Niederösterreich war ein voller Erfolg. Bei 72 Startern gab es nach vier Läufen einen souveränen Sieg in der Division 2, in der Dieselklasse, und das bei einem PS-starken Starterfeld. Teilweise waren es Rundstreckenfahrzeuge mit weit mehr als 250 Diesel-PS gegen die der Abarth-Rallyepilot anzukämpfen hatte. Im Gesamtklassement schaffte es Michael Böhm mit seinem Grande Punto Abarth sogar bis unter die letzten Acht !

Michael Böhm: "Für mich war es eine neue Erfahrung am Berg. Die kurze Strecke, die man ohne Fehler absolvieren musste um vorne dabei zu sein und der Umstand, dass die Mitbewerber wesentlich stärkere Autos pilotieren. Trotzdem haben wir uns recht gut geschlagen. Wir haben verschiedene Reifen für die Admont-Rallye probiert und die Fahrwerkseinstellungen optimiert. So gesehen war es doppelt positiv. Dass wir unter die besten Acht gekommen sind hat mich etwas überrascht, denn wir haben uns mitten unter Lotus Elise und Mitsubishi Evo IX mit mehr als 340 PS platziert. Jetzt freue ich mich schon auf die ARBÖ-Rallye am kommenden Wochenende.”

 

Scuderia Abarth Austria
ARBÖ Rallye 2009

Für Michael Böhm zählt die ARBÖ Steiermark Rallye zu seinen Lieblingsveranstaltungen, auch wenn er in Admont nach dem Ausfall im Vorjahr noch eine Rechnung offen hat. Nach einem sensationellen Beginn beim Prolog lag er 2008 mit dem Grande Punto Abarth in der Dieselwertung klar in Führung. Mit einer Reihe an Dieselbestzeiten lag das Punto-Team nach SP sieben bereits 40 Sekunden voran und belegte den 18. Gesamtrang. In SP acht stoppte ein Defekt die souveräne Fahrt und Michi Böhm - dieser musste den Punto Abarth mit fehlendem linken Vorderrad abstellen. Wie sich später heraus stellte war wahrscheinlich ein defekter Schlagschrauber Schuld, dass alle vier Radbolzen beim Anbremsen einer Kurve angebrochen waren.
 
In diesem Jahr läuft es  bis auf zwei Ausfälle sehr gut. Bei vier Zielankünften konnten vier Dieselsiege verbucht werden und auch bei den Ausfällen lag der Punto-Pilot immer in Führung. Um die theoretische Chance auf den Dieselpokalsieg zu wahren müsste Michael Böhm in Admont die Dieselwertung, die mit acht Fahrzeugen sehr gut besetzt ist, gewinnen und der Führende der Dieselwertung  ausfallen.
 
„Die Meisterschaft war bis auf die beiden dummen Ausfälle sehr erfolgreich. Vier Zielankünfte, vier Siege. Leider ist die Punktevergabe bei zwei Ausfällen und wenigen Diesel-Startern nicht optimal, so dass man obwohl man die meisten Siege hat nicht Meister werden kann. Wir konzentrieren und daher auf´s Gesamtklassement und werden sehen, was in der Dieselwertung rauskommt.“ ist Michael Böhm sehr optimistisch.
 
Teamchef Christian Böhm: „Es wäre schön, wenn wir in Admont in der Dieselklasse wieder  am Podest landen. Michael war bei allen Rallyes in der Dieselklasse immer der Schnellste, leider haben wir in Freistadt und Maribor den Sieg verschenkt – es hat einfach etwas Glück gefehlt. Ich bin wieder gespannt auf den Nacht-Prolog in Hall und freue mich auf eine tolle Motorsportveranstaltung in Admont.“
 
Michael Böhm wird am Wochenende vor der ARBÖ-Admont Rallye am Bergrennen in der Putzmühle in Niederösterreich teilnehmen, um den Grande Punto Abarth einem letzten Test zu unterziehen.
Michi Böhm: „Ich möchte den Grande Punto vor der ARBÖ Rallye  nochmals unter Rennbedingungen testen und da kommt das Bergrennen in der Putzmühle gerade richtig. Ich bin schon gespannt, wie wir uns schlagen werden.“

 

Scuderia Abarth Austria
Michael Böhm zu Besuch beim Abarth Werksteam


Anlässlich des IRC-Laufes, der Barum Rallye in Zlin, nahm die Scuderia Abarth Austria die Einladung des Abarth Werksteams an und stattete dem Team einen Besuch ab. Neben Gesprächen über die technischen Entwicklungen, stand das gute Abschneiden von Giandomenico Basso, der zum dritten Mal die portugiesische "Raliy Vinho Madeira" gewonnen hat, auf dem Programm. In einem wahren Krimi konnte der Abarth-Pilot Lokalmatador Bruno Magalhaes hinter sich halten - aber nur knapp. Nach 21 Wertungsprüfungen verbuchte Basso 3,5 Sekunden Vorsprung. Ähnliches erwartete man auch in Zlin, wenngleich die Konkurrenz ungleich stärker war. Mit 25 S2000-Fahrzeugen und weit über 40 Mitsubishis, die auf den schnellen Asphaltprüfungen um Sekunden kämpften, gab es das stärkste Teilnehmerfeld des Jahres.
Michael Böhm und Co Martin Tomasini tauschten mit  Giandomenico Basso Erfahrungen aus und hielten natürlich die Daumen. Leider schied Basso an ausgezeichneter dritter Stelle liegend aus. Der Besuch wurde natürlich auch dazu genutzt, um sich mit den Motorsportverantwortlochen von Abarth über die Saison 2010 zu unterhalten, und es könnte durchaus sein, dass Abarth in der kommenden Saison ein sehr schnelles Kundenauto in der Klasse R 2 homologiert wird.

Michael Böhm: „Es war beeindruckend, wie im Werksteam agiert wird, die Präzision und der Auftritt sind schon einmalig. Schade das Giandomenico ausgefallen ist. Ich denke er hätte die Entscheidung um die Podestplätze noch sehr spannend gemacht. Auf jeden Fall haben wir über die kommende Saison sprechen können, und man wird sehen, vielleicht gibt es ja eine kleine Überraschung.”

 

Scuderia Abarth Austria
Glücklos in Maribor


Mit null Punkten für´s Dieselkonto kehrt Dieselmeister Michael Böhm aus Maribor zurück. Dabei hat diese kompakte Rallye perfekt begonnen. Kogler legte am Stadtkurs von Maribor zwar eine gute Zeit vor uns lag vier Sekunden vor dem Abarth-Duo Böhm-Tomasini, was die beiden aber in keiner Weise beunruhigte. Michi Böhm:"Mir liegen solche Stadtkurse nicht, und deshab fahr ich  dabei nicht voll. Die wichtigen Sekunden holen wir unbs bei den wirklich anspruchvollen Prüfungen."
 
Gesagt, getan. Michael Böhm legte mit  einer Serie an Dieselbestzeiten los und deklassierte Michael Kogler im Scirocco deutlich.  Bis zur Sonderprüfung vier hatte Michael Böhm bereits 28 Sekunden Vorsprung auf Kogler. Auf den dritt platzierten Fredi Leitner im VW Golf waren es bereits 8:32 Minuten !! In dieser Tonart wäre es wohl auch weiter gegangen, und ein Sieg bei dieser tollen Veranstaltung sollte die Folge sein. Leider kam es in der fünften Sonderprüfung, einem Rundkurs, anders. Nach der ersten absolvierten Runde war es eine schnelle Linkskurve, die demAbarth-Piloten zum Verhängnis wurde. Eine Kurve davor schied Walter Kovar aus und sein Mitsubishi stand am Strassenrand. Michael Böhm: "Wir waren bis zur SP fünf sehr gut unterwegs und hatten einen komfortablen Vorsprung und auch keinerlei Druck, denn auch ein zweiter Platz hätte uns wichtige Punkte gebracht. Ich sah bei unserer ersten Runde Walter Kovars Auto rechtsstehen und reduzierte das Tempo. In der zweiten Runde fuhr ich diese Stelle etwas anders an und suchte auch für die folgende Kurve eine etwas andere Linie. Ich fuhr diese Linkskurve ganz innen - so wie viele andere auch. Anscheinend war ich um einige Zentimeter zu weit innen, und wir fuhren über eine  Mulde. Unser linkes hintere Rad wurde dadurch wie bei einem Katapult angehoben, unser Grande Punto drehte sich nach rechts und ich versuchet zu korrigieren um auf der Strasse zu bleiben.  Leider war rechts eine leichte Böschung, die unser Auto regelrecht aufstiegen ließ. Wir überschlugen uns und kamen auf den Rädern zu stehen, ohne das das Dach Bodenberührung hatte. Leider hat dieser Aktion das linke vordere Rad abgerissen und die Hinterachse verbogen, somit war hier für uns das Ende der Maribor Rallye, die so gut begonnen hatte. Schade, denn wir hätten die Punkte gut gebrauchen können."
 
Auch Teamchef Christian Böhm ist über diesen Ausfall nicht gerade glücklich, sieht aber trotzdem die positiven Aspekte: "Ich möchte Michael Kogler zu diesem Sieg gratulieren. Bis zum unglücklichen Ausfall hatte Michael die Dieselklasse wieder einmal unter Kontrolle und ging kein allzu großes Risiko ein. Bis zur SP fünf hatten wir bereits fast eine halbe Minute Vorsprung, und das aus drei Sonderprüfungen. Der Grande Punto lief perfekt und Michael Kogler hatte bis dahin nur geringe Chancen an Michaels Zeiten heranzukommen.  Der Unfall war ein typischer Rennunfall. Hannes Danzinger hatte an der selben Stelle das gleiche Problem, versuchte nicht zu korrigieren, fuhr in  die Wiese, beschädigte sich aber die Radaufhängung, konnte aber weiterfahren. Diese Portion Glück hat uns diesmal leider gefehlt. Ähnlich war es auch bei der Jänner-Rallye, wo wir uns die Ölwanne aufgerissen haben- an einer Stelle an der auch viele andere Teams  in den Schnee gerutscht waren, nur hatten wir kein Glück und konnten nicht weiterfahren. Anscheinend soll es eben nicht sein. Trotzdem bin ich mit Michaels Leistung und der des  gesamten Teams sehr zufrieden. Selbst einem Sebastien Loeb passieren solche Unfälle. Jetzt werden wir einmal den Grande Punto durch checken um uns dann mit neuer Motivation  auf die  Admont-Rallye und die 3-Städte-Rallye vorzubereiten. Auch wenn die Diesel-Titelchancen nur mehr sehr, sehr gering sind werden wir zeigen, dass wir ín der Dieselklasse zu den Schnellsten gehören."

 

Scuderia Abarth Austria
Ein weiterer Sieg von Michael Böhm


Nachdem Michael Böhm/Martin Tomasini auf ihrem Grande Punto Abarth die vergangenen beiden Dieselwertungen gewinnen konnten war der Druck bei der Castrol Rallye relativ groß. Erstens stand ein weiterer Sieg auf der Wunschliste, denn nur so kann man die Titelchancen wahren und zweitens hatte Micheal Kogler angekündigt, mehr Dieselbestzeiten zu holen als Böhm. Wer den Motorsport kennt weiß, dass man einen Sieg nicht so ohne weiteres abonnieren kann, und dass bei der Umsetzung solcher ehrgeizigen Ziele das Risiko sehr hoch ist.

Die äußeren Bedingungen der Castrol Rallye in Judenburg waren Freitag wie Samstag sehr unterschiedlich, die Sonderprüfungen extrem schnell und an vielen Passagen rutschig und feucht. Trotzdem legte Das Abarth-Team Blöhm/Tomasini mit einer Reihe an Dieselbestzeiten los und lag bereits nach der vierten Sonderprüfung 1:21 Minuten vor Hermann Berger im Golf TDI und bereits 1:39 Minuten vor Kogler im Scirocco. Den Rundkurs in Judenburg gingen Böhm/Tomasini recht gelassen an, denn der Vorsprung reichte für eine komfortable Halbzeitführung. Nachdem die erste SP des Samstags wegen eines Unfalls neutralisiert wurde ging es für die Dieselboliden erst in Sonderprüfung sieben so richtig los. Kogler lag in dieser SP um 1,1 Sekunden vor Böhm, der angesichts des großen Vorsprungs Risiko und Speed raus genommen hatte. Trotzdem rangierte Böhm bereits an der 17. Stelle im Gesamtklassement – Kogler an der 34. Stelle. In der Dieselwertung bedeutete das: Böhm in Führung, dahinter Berger, Leitner, Kogler und Jaitz.

Michael Böhm kontrollierte das Feld und Kogler versuchte mit zwei Dieselbestzeiten den Anschluß zu finden. In SP zehn waren Böhm und Kogler bis auf die Zehntelsekunde zeitgleich und auch Berger schien mit nur einer Sekunde Rückstand Kogler hinter sich halten zu können. In SP elf ging Kogler an Hermann Berger vorbei und schob sich auf den zweiten Platz in der Dieselwertung, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Michael Böhm markierte in der allerletzten Sonderprüfung erneut eine Dieselbestzeit, 29 Sekunden vor Kogler und 26 vor Berger.
 
Michael Böhm: "Ich bin sehr glücklich, dass es in dieser Saison bis auf den Ausrutscher bei der Jänner-Rallye so gut läuft. Unser Grande Punto ist perfekt vorbereitet, schnell, zuverlässig und hat noch Reserven. Unser Team harmonisiert perfekt und ich bekomm jedes Mal ein perfekt vorbereitetes Auto. In diesem Umfeld ist es noch leichter gute Leistungen zu bringen. Ich hätte mir aber bei der Castrol Rallye von meinem Diesel-Kollegen erwartet, dass sie Michael Kogler mehr fordern. So liegt es weiter an uns mit Siegen die Meisterschaft offen zu halten. Kogler müsste zumindest einmal Dritter werden damit wir aus eigener Kraft den Titel holen. Und wir müssten jede Rallye gewinnen, was auch nicht gerade einfach werden wird.“

Teamchef Christian Böhm: “Michael hat wieder einmal gezeigt, dass er taktisch klug, und wenn es darauf ankommt aber auch sehr schnell fahren kann. Er hat bereits am Freitag eine sehr großen Vorsprung raus gefahren und sich am Samstag konzentriert, den Abstand zu Kogler zu halten. Es wäre unklug gewesen auf Angriff zu fahren  und vielleicht einen Platz in der Gesamtwertung zu gewinnen. Eine taktische Meisterleistung, der Anerkennung gebührt. Wir sind drittbestes frontgetriebenes Auto im Feld und mit einem 14. Gesamtrang sehr zufrieden. Von den Dieselbestzeiten steht es 6:6 denn sowohl Michael Böhm als auch Michael Kogler haben je sechs Bestzeiten erzielt. Jetzt wird er Grande Punto Abarth für die Maribor Rallye vorbereitet, die wenn die SP´s ähnlich wie im Jahr 2006 sind, unserem Auto liegen sollte.”

 

Scuderia Abarth Austria
Ein weiterer Sieg von Michael Böhm wird anvisiert

Nach zwei  überlegenen Dieselsiegen bei den ersten drei Rallyeveranstaltungen in der Saison 2009 steht das Rallyeteam Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini unter Erfolgsdruck. Erstens gilt es die „verschenkten“ Punkte bei der Jänner-Rallye aufzuholen, und zweitens will man wieder ganz weit vorne landen. Michael Böhm ist  2009 mit Top-Platzierungen – nie schlechter als Zwölfter gesamt – auch im Gesamtklassement in diesem Jahr weit nach vorne gekommen.
 
Der Grande Punto Abarth JTD ist momentan wohl das beste und zuverlässigste Fahrzeug im Dieselfeld und das Fahrerteam Michael Böhm und Martin Tomasini harmoniert perfekt.
 
Michael Böhm: „Ich freue mich schon auf die Castrol Rallye, bei der wir im Vorjahr den Dieselsieg holen konnten. Speziell der Samstag mit fahrerisch anspruchvollen Sonderprüfungen liegen mir und dem Grande Punto besonders, am Freitag kommt es hauptsächlich auf Leistung an, trotzdem sollten wir die Nase vorn haben. Die Ankündigung unseres stärksten Konkurrenten, dass er die meisten SP-Bestzeiten in der Dieselklasse holen wird, nehmen wir gelassen hin. Wir hab gezeigt, dass wir mit Druck sehr gut umgehen können und sind sehr zuversichtlich. Grande Punto und Team arbeiten perfekt, und so liegt es an mir, es so umzusetzen, dass wir erfolgreich sind.
Wir werden wieder versuchen bei der Rallye unseres Sponsors Castrol ganz vorn zu landen und vor allem anzukommen, denn in dieser Saison ist jeder Punkt wichtig. Auch wenn wir jede noch ausstehende Rallye gewinnen sollten und Kogler immer Zweiter wird fehlt uns leider ein Punkt.“
 
„Ich hoffe, dass wir diesmal wieder volle Punkte machen und den Abstand zu Kogler wieder verringern.
Wie Michael schon erwähnt hat  würden uns Siege beim allen ausstehenden Rennen nicht helfen, wenn Kogler immer den zweiten Platz belegt. Vielleicht sollte man die Punktevergabe in Klassen, wo weniger Starter sind überdenken. So könnte es theoretisch passieren dass ein Fahrer Meister wird, der nur einmal gewonnen hat und sechsmal Zweiter wurde. Ein Fahrer der einmal ausgefallen ist und sechsmal gewinnt wird aber nur Zweiter. Wir werden in dieser Saison wahrscheinlich auch wieder den internationalen Vergleich suchen und bei der Alpe Orientale und der 3-Städte-Ralyle antreten. Die Dieselwertung der 3-Städte-Rallye 2008 konnten wir ja mit Abstand für uns entscheiden.“ erklärt Teamchef Christian Böhm.
 
Die Chancen stehen auch für Markus Jaitz, den zweiten Piloten des Teams im Fiat Stilo JTD  recht  gut. Der Fiat Stilo wurde gründlich überholt und Jaitz sollte mit Leitner um einen Podiumsplatz fighten können
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Scuderia Abarth Austria
Neues Onboard-Video von der Bosch Super Plus Rallye

Hier geht´s zum Video...

Scuderia Abarth Austria
Ein weiterer Sieg von Michael Böhm

Die Premierie Ankündigung, dass Michael Kogler die Dieselwertung der Bosch Rallye mit dem nee des neuen VW Scirocco Diesel sorgte bereits im Vorfeld für viel Wirbel. Duen Auto gewinnen werde, ließ Michael Böhm, den Dieselchampion von 2008, kalt, hatte er ja bei der Lavanttal-Rallye mit allen Diesel-Bestzeiten bewiesen, dass er erst einmal geschlagen werden muss. Böhm ging die Bosch Rallye recht gelassen an und gewann trotzdem alle  fünf Sonderprüfungen des ersten Tages mit großem Abstand vor Kogler, der nach der Ersten Etappe bereits 52 Sekunden hinter dem Abarth-Piloten lag.

Michael Böhm: „Ich hab zügig begonnen, aber nicht allzu viel riskiert, denn Punkte sind für uns sehr wichtig. Dass wir so weit vorne liegen würden, hätte ich nicht gedacht. Unsere Techniker haben mir ein perfektes Auto nach Pinggau gebracht und ich fühl mich hier auf den teilweise sehr rutschigen Passagen sehr wohl. Lediglich die Lenkung macht mir zu schaffen. Die Servounterstützung funktioniert nicht so wie sie soll und auf den langen Sonderprüfungen ist das Lenken sehr, sehr anstrengend. Aber sonst läuft alles bestens."

Teamchef Christian Böhm: „Michael und das gesamte Team machen einen tollen Job, und ich hätte nicht gedacht, dass wir schon nach fünf Sonderprüfungen so weit vor Kogler liegen. Michael wird den Samstag etwas zurückhaltend beginnen und versuchen den Vorsprung zu halten. Wir müssen nicht mehr attackieren und können etwas Speed rausnehmen. Ich denke, wir haben gezeigt, dass der Grande Punto Abarth ein Top-Auto ist mit dem man auch gegen eine PS-särkere Konkurrenz bestehen kann. Michael ist auch fahrerisch sehr gut drauf und fährt mit Weitblick.“

Auf der ersten Sonderprüfung des Samstag (SP 6) lag Kogler nur eine Sekunde hinter Michi Böhm, in SP sieben ließ Böhm Kogler mit sechs Sekunden  den Vortritt. Am langen Rundkurs zeigte der Abarth-Pilot, dass er auch trotz des großen Vorsprungs weiter das Tempo in der Dieselklasse angibt. Mit 18 Sekunden  Vorsprung auf Kogler  und 52 Sekunden auf den VW Golf von Fredi Leitner machte Böhm alles klar. Vor SP 12 kam dann eine Schrecksekunde: die Druckplatte der Kupplung versagte den Dienst und Michi Böhm musste ohne Kupplung auskommen.  Ein beinahe unmögliches Unterfangen, da gerade beim Start der erste Gang nur mit viel Gefühl und Vollgas einzulegen war. Das Gebrechen wurde leider immer drastischer und im Team befürchtete man schon das Schlimmste, denn an einen Tausch war angesichts der knappen Servicezeiten nicht zu denken. Beim Start zur allerletzten Sonderprüfung im Ortszentrum von Pinggau passierte es dann: Das Getriebe des Grande Punto wollte partout den Gang nicht annehmen, und nur dem Feingefühl und fahrerischen Geschick von Michael Böhm  ist es zu verdanken, dass er es schaffte, den ersten Gang rein zubekommen. Allerdings verlor das Duo Böhm/Tomasini wertvolle 25 Sekunden, ehe der Punto so richtig Fahrt aufnahm. Im Fahrbetrieb ist die Kupplung dank des sequentiellen Getriebes dann nicht mehr notwendig. So gelang es den elften Gesamtrang zu halten, auf Kogler lediglich 15 Sekunden einzubüssen und einen weiteren Dieselsieg einzufahren.

Michael Böhm: „Ich bin überglücklich, dass wir es doch noch geschafft haben und trotzdem mit 48 Sekunden Vorsprung vor Michael Kogler gewonnen haben. Auch der elfte Gesamtrang zeigt uns dass unser Punto ein konkurrenzfähiges Jetzt konzentrieren wir uns auf die Castrol-Rallye und werden unseren Grande Punto Abarth wieder auf Vordermann bringen, damit wir auch in Judenburg eine gute Figur machen.“Teamchef Christian Böhm:” Michaels Leistung bei der Bosch Rallye war enorm. Speziell in den letzen drei SP´s, wo die Druckplatte der Kupplung kaputt ging leistete er enormes. Ich stand beim Start der letzten Sonderprüfung und sah welches Drama sich da abzuzeichnen drohte. Gott sei Dank schaffte Michael das Unmögliche und brachte den Gang rein, so dass er die letzte SP in Angriff nehmen konnte.”

 

Scuderia Abarth Austria
Mit Michael ist wieder zu rechnen

Nach dem überlegenen Sieg in der Dieselklasse der BP Lavanttal-Rallye und einem ausgezeichneten 13.Gesamtrang ist die Scuderia Abarth Austria hoch motiviert und freut sich auf die schnellen Sonderprüfungen rund um Pinggau. Auch wenn sein stärkster Konkurrent Michael Kogler bereits den Einsatz des neuen Autos (nach eigegen Angaben 230 PS Leistung) angekündigt hat, bleibt Diesel-Champion Michael Böhm gelassen.  

„Ich mache mir bei der Heimrallye keinen Druck und werde von Beginn an, so wie im Lavanttal, zügig fahren. Unser Grande Punto Abarth ist zwar weit nicht so stark wie das neue Auto von Kogler, er läuft aber perfekt und wir werden versuchen, um den Sieg zu kämpfen. Dabei werden wir auch wieder die Gesamtwertung im Auge behalten. Ein Platz unter den besten 15 sollte schon möglich sein.“  

Der  Diesel-Pokalsieger 2008 liegt in der Dieselwertung momentan  17 Punkte hinter Kogler. Angesichts der Punktevergabe in diesem Jahr wird es aber sehr schwer diesen Rückstand aufzuholen, auch wenn Kogler einige Male nur Zweiter werden sollte.  

„Wir sind motiviert, haben den Punto wieder  gut vorbereitet und hoffen auf sonniges Wetter. Michael ist, wie man schon im Lavanttal gesehen hat, besonders gut drauf und kommt mit dem Grande Punto Abarth in dieser Saison noch besser zurecht. Wir werden sehen, welche Performance Kogler mit dem neuen Scirocco zeigt  und unsere Taktik danach ausrichten. Wichtig ist es Punkte zu sammeln, um den Abstand nach vorn zu verringern. Spannend wird es auf jeden Fall.“ so Teamchef Christian Böhm.

 

Scuderia Abarth Austria
Toller Erfolg im Lavanttal

Mit einem tollen Erfolg der Scuderia Abarth Austria endete die BP ultimate Rallye im Lavanttal. Michael Böhm / Martin Tomasini gewannen  in der Dieselklasse alle 14 Sonderprüfungen mit souveränem Abstand auf Michael Kogler. Kogler, der vor der Rallye den Sieg in der Dieselwertung angekündigt hatte, musste mit  einem Abstand von 3:40 Minuten mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Platz drei in der Dieselwertung belegte Markus Jaitz auf Fiat Stilo, allerdings bereits mit einem Respektabstand von 10:32 Minuten auf  Böhm / Tomasini im Grande Punto Abarth.Der regierende Diesel-Pokalsieger Ing. Michael Böhm lag von Beginn an unter den ersten 13 der Gesamtwertung und legte bei der Rallye des Hauptsponsors BP ultimate wieder eine bravouröse Talentprobe ab. In der Endabrechnung reichte es für Platz zwölf.   Trotz des Sieges liegt der Abarth-Pilot im Moment an der zweiten Stelle der Dieselwertung, da er bei der Jänner-Rallye in Führung liegend ausgeschieden war.
 
Michael Böhm: „Um in der Meisterschaft noch eine Chance zu haben, müssen wir jede noch ausstehende Rallye gewinnen. Das war der erste Schritt. Obwohl ich etwas verkühlt bin, hat es mir im Lavanttal enorm Spaß gemacht, denn der Grande Punto lief wie ein Uhrwerk und war von unserem Team perfekt vorbereitet. Jetzt werden wir den Punto für meine Heimrallye in Pingau  wieder in Schuss bringen und ich werde versuchen,  mich perfekt vorzubereiten, denn dieser Sieg im Lavanttal macht Lust auf mehr.“
 
Teamchef Christian Böhm: „Unser Team hat wieder gezeigt, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Ich denke, dass man das kaum eindrucksvoller unter Beweis stellen kann. Der Abstand zum Zweitplatzierten ist mit 3:40 enorm groß. Trotzdem werden wir Kogler nicht unterschätzen und weiter an  der Kondition des Teams und am  Auto arbeiten. Ich freue mich riesig über diesen Sieg, der eigentlich gerade rechtzeitig zu meinem Geburtstag gekommen ist. Ich möchte diesen tollen Sieg aber meinem Bruder Wolfgang, Michaels Papa widmen, der vor knapp einem Monat seinem Krebsleiden erlegen ist. Er wäre sicher sehr stolz auf Michael!“

 

Scuderia Abarth Austria
BP ultimate Lavanttal Rallye 2009 - Podestplatz zum Geburtstag?


Die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini freut sich nach der relativ langen Pause auf die Lavanttal-Rallye, die in diesem Jahr mit BP Ultimate einen neuen Hauptsponsor erhalten hat, der bekanntlich auch das Abarth Team unterstützt. Nach dem Ausfall bei der Jänner Rallye, bei der Michael Böhm bis zum unglücklichen Ausrutscher die Dieselklasse angeführt hatte, ist er bestens motiviert.

Michael Böhm: „Obwohl ich sehr gerne im Lavanttal fahre, hatten wir im Lavanttal nicht gerade viel Glück. Im Jahr 2005 konnten wir mit einem zweiten Platz in der Dieselwertung das Gesetz der Serie unterbrechen, und auch der Sieg im Vorjahr stimmt mich positiv. Ich werde im Lavanttal, so wie bei der Jänner Rallye, die ersten SP´s auf Abwarten fahren und schauen, wie Michael Kogler mit der Führung in der Diesel Gesamtwertung umgeht. Er muss in diesem Jahr für seine Marke die Dieselklasse gewinnen und ist daher gefordert. Natürlich wollen auch wir gewinnen, und daher werden wir nicht kampflos zusehen, sondern unser Bestes geben. Außerdem würde ich unserem Teamchef, so wie im Vorjahr, wieder gerne einen Podestplatz als Geburtstagsgeschenk machen.“

Der Abarth Grand Punto wurde in der Zwischenzeit komplett überholt, der kleine Schaden der Jänner Rallye repariert und Tuner RMS in Kössen hat das 8-Ventiler Triebwerk wieder auf Vordermann gebracht. Mit BP Ultimate, Castrol, Car4you, BF Goodrich und AUTO-aktuell konnten bewährte, langjährige Partner auch für die Saison 2009 wieder an Bord geholt werden. Mit dabei selbstverständlich auch wieder ABARTH und FIAT Professional, FIAT Sadleder sowie PUMA und DeWalt. In dieser Saison aus rein wirtschaftlichen Gründen leider nicht mehr dabei sind Remus und Buchbinder rent a car. "Trotz des Ausfalls im Jänner und des Ausstiegs zweier langjähriger Partner werden wir die gesamte Saison bestreiten und versuchen mit Michael Kogler um den Diesel-Meistertitel zu kämpfen. Unser Fiat Stilo ist auch wieder voll einsatzbereit und wir sind gerade dabei die Anfragen zu selektieren. Allerdings werden wir ihn erst bei der Bosch-Rallye einsetzen," ist Teamchef Christian Böhm zuversichtlich.

 

Scuderia Abarth Austria
Bei Jänner-Rallye in Führung liegend ausgeschieden


Nach einer perfekten Vorstellung und der Führung in der Dieseklasse von Beginn an stellte Michael Böhm klar, dass ein Sieg in der Dieselklasse nur über ihn geht. Michael Kogler konnte zwar ab und zu einen Teil von Böhms Vorsprung gut machen, auf den langen Sonderprüfungen ließ Böhm  keinen Zweifel daran wer in der Dieselklasse zu den Schnellsten zählt. Mit einem Vorsprung von knapp zehn Sekunden auf Kogler und dreieinhalb Minuten auf Spielbichler - beide im VW Golf TDI - ging das Abarth-Duo in die achte SP in deren Verlauf kurz vor dem Ziel eine Ortsdurchfahrt zu bewältigen war. Nach Zuschaueraussagen hatten bereits viele Piloten vor Michi Böhm Probleme mit einer Eisplatte am Kurvenausgang, die beispielsweise auch Gassner Junior  durch einen Ausrutscher viel Zeit kostete. Beinahe jedes zweite Rallyefahrzeug rutsche an dieser Stelle von der Strecke wobei Michael Böhm besonderes Pech hatte. Unter dem Schnee verbarg sich der kleine Betonsockel  eines Zaunes der die Ölwanne aufschlitzte und ein Weiterfahren unmöglich machte.
Michi Böhm:" Wir waren sehr gut unterwegs und hatten ein gutes Gefühl. Wir haben diese Stelle im Schreib besonders notiert aber als plötzlich die Eisplatte auftauchte waren wir um einen Deut zu schnell, und es war auch schon zu spät. Der Punto  touchierte den Steinsockel der die Ölwanne aufriss. Zudem sprang durch den Anprall auch die Antriebswelle raus. Die Antriebswelle hätten wir in der Sonderprüfung wieder reinstecken können, aber ohne Öl war an ein Weiterfahren nicht zu denken. Schade, denn ich hab den Zweikampf mit Michael Kogler sehr genossen und ich denke es wäre noch recht spannend geworden. Aber das ist eben Motorsport - manchmal gehts gut und man kann nach so einem Ausrutscher weiterfahren, diesmal war das Glück leider nicht auf unserer Seite. Trotzdem haben wir gezeigt, dass wir auch gegen Kogler bestehen können und ihn bis zum Ausfall kontrolliert haben. Bernhard Spielbichler , Armin Holz und Josef Wecker hatten diesmal keine Chance. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Lavanttal Rallye um unsere Chance auf den Titel zu wahren."

Teamchef Christian Böhm:" Nachdem wir bei den vergangenen sechs Starts im Mühlviertel drei Mal die Dieselklasse gewinnen konnten war uns das Glück diesmal leider nicht hold. Trotzdem hat Michael gezeigt, dass er nicht zu unrecht Dieselmeister 2008 ist, denn er hat bis zu seinem Ausfall in SP acht die Dieselwertung vor Kogler angeführt, wenn auch nur mit zehn Sekunden, hat aber allen anderen Dieselkollegen absolut keine Chance gelassen. Wir werden jetzt  einmal den Grande Punto wieder auf Vordermann bringen und uns auf die nächste Rallye konzentrieren. Vielleicht fahren wir dazwischen auch im Ausland um "warm" zu bleiben. Auf jeden Fall werden wir eine Einladung zu Abarth ins Werk nach Turin wahrnehmen um uns die neuesten Entwicklungen anzusehen."

 

Scuderia Abarth Austria
Voll motiviert in die neue Saison

Mit dem Grande Punto Abarth R3D gehen die OSK Dieselpokalsieger Michael Böhm und Martin Tomasini in die erste Rallye des Jahres, die Jänner Rallye im Raum Freistadt.

Nach der fast perfekten Saison 20078 ist man im Scuderia Abarth Team Austria für 2008 recht zuversichtlich. Es stehen zwar noch einige Sponsorgespräche aus, trotzdem scheint die gesamte  Saison wieder gesichert, wenn gleich das Budget etwas kleiner als 2008 sein wird.
 
Seit der Waldviertel- Rallye bei der das Team mit mehr als neuen Minuten in Führung lag, und in der vorletzten Sonderprüfung auf Grund einer gebrochenen Getriebehauptwelle leider ausgeschieden ist, wurde der Grande Punto Abarth wieder  auf Vordermann gebracht, das Getriebe erneuert und der Fahrwerk wieder optimiert.
 
Michael Böhm ist voll motiviert aber realistisch. "Was das Ziel für die Saison 2009 angeht versuchen wir den Titel wieder zu erringen. Es wird aber wahrscheinlich schwerer als im Vorjahr. Mit Michael Kogler hab ich wieder einen sehr starken Gegner, der alles daran setzen wird den Titel zu holen. Bernhard Spielbichler war bereits 2008  immer knapp an uns dran und wird sicher versuchen seine Chance zu nützen. Wir lassen uns aber nicht unter Druck setzen und werden bei der Jänner-Rallye zügig fahren, versuchen auf der Straße bleiben um Punkte zu holen - denn es wird sicher wieder extrem rutschig und die Rallye ist enorm lang. Die Favoritenrolle liegt diesmal bei Kogler der die Dieselklasse unbedingt gewinnen will, aber vielleicht können wir da auch noch ein Wort mitreden. Außerdem haben wir mit Armin Holz und Josef Wecker starke Gäste aus Deutschland, die erst geschlagen werden müssen. “


Teamchef Christian Böhm: "Da die Rallye diesmal schon am 1. Jänner beginnt werden wir den Silverster etwas mäßiger feiern um für die Rallye fit zu sein, denn es wird sicher sehr schwierig. Momentan liegt kaum Schnee und laut Wettervorhersage ist auch nicht damit zu rechnen. Wir haben aber trotzdem vorgesorgt und für jede Möglichkeit entsprechende Reifen  vorbereitet, was unser Budget natürlich enorm belastet, wie auch die lange Dauer der Rallye. Ich bin aber auch glücklich, dass wir vor Beginn der ersten Veranstaltung unser Budget wieder zu 70 Prozent gesichert haben. Maßgeblich dazu hat wieder ABARTH Österreich beigetragen. Auch über unsere anderen Sponsoren wie BP Ultimate, Castrol, AUTO-aktuell, BF Goodrich, Hella, Cool Car und Car4you sind bereits wieder mit an Bord. Wir werden wieder, so wie 2008,  alle Rallyes bestreiten, und auch den Fiat Stilo ab April wieder einsetzen."

Einige wichtige Startnummern:

1 Stohl – Subaru
3 Baumschlager – Mitsubishi
4 Waldherr VW Polo S2000
5 Valousek – Mitsubishi
6 Gavlak – Mitsubishi
7 Gassner – Mitsubishi
8 Rosenberger – Subaru
9 Orsak – Mitsubishi
10 Behalek - Subaru
12 Stengg – Subaru
14 Gassner jun.- Mitsubishi
24 Blomquist – Mitsubishi
33 Böhm- Punto Abarth R3D
51 Kogler – VW Golf TDI
53 Holz – VW Golf TDI (D)
54 Spielbichler – VW Golf TDI
58 Wecker – Opel Astra GTC (D)

 

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Scuderia Abarth Austria - Siegesfeier

Nach der erfolgreichen Rallyesaison 2008, bei der die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini den OSK Dieselpokalsieg einfahren konnte, lud Teamchef Christian Böhm zur Saisonfeier ins Hotel Mercure am Europaplatz in Wien. Neben dem gesamten Team konnten auch die Sponsoren des Teams und Freunde aus dem Motorsport sowie Journalisten begrüßt werden. Abarth Brandmanager Mag. Norbert Gall, das BP Marketingteam mit Dipl. BW Simone Berres und Dipl. BW Theresa Börschlein sowie  Fiat Transporter-Chef Franz Penz erfreuten sich neben Ing. Heribert Werginz und Mag. Martin Suchy von der OSK am köstlichen Buffet. Auch Rudi Stohl ließ es sich nicht nehmen Michael Böhm zu gratulieren. Auch Diesel Vizemeister Fredi Leitner, der 2008 für das Team Fiat Austria startete, ließ sich noch einmal so richtig feiern.

Christian Böhm: "Trotz der spürbaren Finanzkrise wollt ich mich  beim gesamten Team und unseren Sponsoren bedanken. Ich hoffe, dass wir auch 2008 annähernd so erfolgreich sein werden, obwohl die Mitbewerber 2009 sicher noch stärker sind. Wir werden versuchen mit Konstanz und Schnelligkeit zu punkten, und setzen wieder den sehr zuverlässigen Grande Punto Abarth ein. Wer den Fiat Stilo pilotiert ist noch nicht entschieden – wir sprechen gerade mit einigen Fahrern. Vielleicht bauen wir auch einen zweiten Punto R3D auf. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Jänner-Rallye, die ja bereits am 1. Jänner in Freistadt beginnt.”

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Scuderia Abarth Austria
Ehrung durch OSK - Michael Böhm und Martin Tomasini nahmen am 3. Dezember den OSK Dieselpokal 2008 entgegen.

 

Scuderia Abarth Austria im Waldviertel
Knapp am Sieg vorbei

Mit einer sensationellen Performance hat die Scuderia Abarth Austria die Dieselklasse der Waldviertel Rallye dominiert. Michael Böhm hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er bei den Selbstzündern momentan keinen Gegner zu hat. Von Beginn an dominierte der das Geschehen und konnte fünfzehn der siebzehn Sonderprüfungen für sich entscheiden. Im Gesamtklassement bedeutete dies nach SP 15 den ausgezeichneten zwölften Gesamtrang, und das bei widrigsten Wetter- und Fahrbahnbedingungen. Schlamm, Regen und Nebel am Freitag und Regen am Samstag machten es immer schwieriger auf der Strecke zu bleiben. Nachdem es in der Dieselklasse keinen ernst zu nehmenden Gegner gab konzentrierte sich Michi Böhm aufs Gesamtklassement und wollte das angepeilte Ziel, unter die ersten Fünfzehn zu kommen,  umsetzen. Dies gelang in bravouröser Manier, denn der Abarth Pilot legte recht gute Zeiten vor, und nach SP zwölf rangierte der Dieselpokalsieger 2008 bereits an der zwölften Stelle des Gesamtklassements und war zweitbester Nicht-Allradler.

In SP 16 kam dann ein unerwartetes Ende der tollen und leider unbelohnten Vorstellung. Kurz nach dem Start, auf einer Bergauf-Passage gab es mit einem Mal keinen Vortrieb und der Grande Punto rollte aus.

Michael Böhm: "Wir waren super unterwegs, der Punto hatte enorme Traktion und wir konnten tolle Zeiten fahren, obwohl es sehr rutschig war. Alles passte perfekt und wir hatten noch knapp acht Kilometer bis zum Ziel der SP 16. Als ich in den fünften Gang schalten wollte gab es keinen Vortrieb mehr und wir mussten den Punto ausrollen lassen. Genau wie im Vorjahr, wo wir in der vorletzten SP das linke Vorderrad verloren haben, sollte es auch in diesem Jahr nicht sein. Schade, denn ich hätte die Saison gerne mit einem weitern Sieg abgeschlossen und mich so für die tolle Arbeit während der ganzen Saison beim gesamten Team bedankt.  Ich bin aber trotzdem sehr glücklich, denn wir  hatten eine perfekte Saison, haben den Grande Punto weiterentwickelt und bei jeder Zielankunft auch die Dieselwertung gewonnnen, und sind nach 2005 auch in diesem Jahr Dieselpokalsieger. Auch im Waldviertel, bei der wahrscheinlich schwierigsten Rallye des Jahres, standen wir knapp vor einem neuerlichen Erfolg, denn unser Vorsprung auf Patzl betrug bereit 8:51 Minuten, da hätten wir auch mit nur einem Gang zu Ende fahren können. Leider ist die Druckplatte der Kupplung kaputt gegangen und so gab es keine Chance ins Ziel zu kommen. Gratulation an meinen Teamkollege Fredi Leitner, der die Ehre des Teams retten und den zweiten Platz in der Dieselwertung holen konnte, den Vizemeistertitel  hatte er ja bereits vor der Rallye fix.”

Auch Teamchef Christian Böhm war über den Ausgang etwas enttäuscht: ” Natürlich  bin ich traurig, das es bei der letzten und schwierigsten Rallye des Jahren mit einem weiteren Sieg nichts geworden ist. Ich bin aber trotzdem nicht unzufrieden denn Michael hat gezeigt, dass man mit einem Diesel und noch dazu bei diesen Bedingungen so weit nach vorne fahren kann. Der zwölfte Gesamtrang in der vorletzten SP zeigt nicht nur sein Talent, sondern auch dass der Grande Punto Abarth ein super Rallyeauto ist. Der Zweitplatzierte Diesel lag zu diesem Zeitpunkt weit abgeschlagen auf Platz 25. Das die Druckplatte der Kupplung bricht ist Schicksal und nicht vorhersehbar. Das gehört ebenso zum Motorsport wie ein Sieg. Unsere Techniker haben ein tolles Auto gebaut und wir werden es für die kommende Saison weiter verbessern. An dieser Stelle ein riesiges Danke an unser Team.”
   

 

Scuderia Abarth Austria im Waldviertel
  
Nachdem Michael Böhm und Günther Schmirl gleich beim ersten Antreten im Ausland, bei der 3-Städte Rallye in Bayern, einen überlegenen Diesel Klassensieg und den 16. Gesamtrang erreichen konnten, pilgert das Scuderia Abarth Austria-Team ganz locker in die Waldviertel Rallye.

Mit allen zehn SP-Bestzeiten in der Dieselklasse stellte Michael Böhm in Bayern nicht nur sein fahrerisches Talent, sondern auch die
Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth R3D unter Beweis. Nachdem das Team bereits bei der BP Ultimate Rallye den Titel des OSK Pokalsiegers 2008 einfahren konnte wird die Waldviertel Rallye als Test für 2009 genutzt.

 

Scuderia Abarth Austria in Bayern erfolgreich

Gleich beim ersten  Antreten im Ausland, bei der 3-Städte Rallye in  Bayern, blieb die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm / Günther Schmirl erfolgreich. Mit allen zehn SP-Bestzeiten in der Dieselklasse stellte Michael Böhm nicht nur sein fahrerisches Talent, sondern auch die Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth R3D unter Beweis. Nachdem Michi Böhm bereits bei der BP Ultimate Rallye den Titel des OSK Pokalsiegers 2008 einfahren konnte nahm das Team die Einladung von HJS gerne an, bei der 3-Städte Rallye in Regensburg gegen die deutschen Mitbewerber in HJS Masters anzutreten.

Michael Böhm: „Ich wusste nicht, wie wir gegen die deutschen Dieselboliden aussehen würden. Das Reglement ist zwar gleich, aber die Streckenführung ist eine ganz andere als in Österreich. Ich bin auch noch nie in Deutschland gestartet und kannte auch die Strecke nicht. Nur Günther Schmirl, mein Co für diese Veranstaltung, ist 2007 schon bei der 3-Städte Rallye gestartet und kannte den Ablauf. Wir haben etwas vorsichtig begonnen und konnten gleich auf den ersten beiden SP´s eine  13.te und 14.te Gesamtzeit fixieren. In der Folge gelangen uns alle zehn SP-Bestzeiten in der Dieselklasse und  somit konnten wir die Klasse 7 (Diesel) mit 57 Sekunden Vorsprung auf Patrick Anglade auf Opel Astra gewinnen. Mit einem 16. Gesamtplatz bei 66 gewerteten Teams können wir zudem auch noch sehr zufrieden sein, was das Gesamtergebnis angeht."

„Ich freue mich sehr über diesen ersten internationalen Erfolg, da wir nun auch in Deutschland zeigen konnten, dass unser Grande Punto Abarth konkurrenzfähig ist und Michael auch gegen eine starke Dieselarmada im Ausland bestehen kann. Alle zehn SP-Bestzeiten zeigen auch, dass unsere Techniker den Grande Punto Abarth  perfekt gebaut und für diese Rallye vorbereitet haben. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das sich diesen Erfolg verdient hat. Nach SP zwei lagen Michael und Günther sogar auf dem sensationellen elften Gesamtrang. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Waldviertel Rallye und ich hoffe, dass wir dort diese positive Saison ebenso abschließen werden," erklärt Teamchef Christian Böhm.

 

Scuderia Abarth Austria zu Besuch in Bayern

Nachdem Michael Böhm /Martin Tomasini bereits nach der BP ultimate Rallye als österreichische Dieselpokalsieger 2008 feststanden und das Team bei der Admont Rallye in Führung liegend mit technischem Defekt ausgeschieden war, freut man sich auf den ersten Auslandstart in dieser Saison.  Auf Einladung von HJS, einem der Veranstalter des Deutschen HJS Diesel Masters wird die Scuderia Abarth Austria erstmals in Deutschland an den Start gehen und sich mit den Dieselboliden anderer Marken messen können.

Michael Böhm:” Wir hatten schon im Vorjahr eine Einladung an einem der HJS Diesel Masters Läufe teilzunehmen, aber leider war es terminlich nie möglich. In diesem Jahr liegt die 3-Städte Rallye genau zwischen der Admont- und der Waldviertel Rallye, also perfekt um noch einige neue Teile zu testen, und uns für die Waldviertel Rallye “warm” zu fahren. Außerdem sind wir schon sehr auf den Vergleich mit unseren Deutsche Mitbewerbern in der Dieselklasse gespannt.”

Teamchef Christian Böhm: “Ich freuen mich, dass es nun doch noch geklappt hat und wir in Bayern bei der 3-Städte Rallye starten können. Die Veranstaltung ist sehr kompakt, besitzt anspruchvolle Asphalt Sonderprüfungen und findet nahe der Grenze statt. So belastet es unser Budget nicht allzu sehr und wir haben erstmals einen Vergleich mit dem deutschen Dieselaufgebot. So weit ich informiert bin, ist es das erste Mal, dass ein Fiat Abarth Diesel in Deutschland startet, somit ist unser Antreten also eine Premiere. Da Michaels Stammbeifahrer Martin Tomasini beruflich verhindert ist wird Günther Schmirl, der bereits vor drei Jahren mit Michael unterwegs war und 2005 mit Michael Dieselpokalsieger wurde, für die richtige Ansage im Grande Punto Abarth sorgen. Schmirl kennt die 3-Städte Rallye von einem Einsatz im Vorjahr, für Michael ist es absolutes Neuland. Wir werden uns keinen Stress machen und die Sacher recht locker angehen. Vielleicht läuft es gut und wir können vorne mitfahren.“   

 

ARBÖ Admont Rallye 2008
Kein Glück in Admont

Als frischgebackener Dieselpokalsieger reisten Michael Bohm und Martin Tomasini  nach Admont. Bestens motiviert und guter Dinge.  Bereits beim Prolog am Freitag Abend zeigte Michael seine Klasse und platzierte seinen Grande Punto Abarth JTD mitten unter den PS-starken Allradlern auf Platz 18, sein Dieselkonkurrent Spielbichler rangierte  mit dem VW auf Platz 45. In ähnlicher Tonart ging es dann am Samstag weiter. Michael markierte auf den ersten sieben Sonderprüfungen der Rallye fünf Dieselbestzeiten, der Deutsche Steinacker war einmal 2 Sekunden, Spielbichler einmal um 1,2 Sekunden vorn. Böhm /Tomasini lagen zu diesem Zeitpunkt auf Rang 18 der Gesamtwertung und 38 Sekunden vor Spielbichler und 48 Sekunden vor  Steinacker.
In SP acht dann die Schrecksekunde und der Ausfall. Böhm bremste eine Rechts drei bergauf an, in diesem Moment brachen die Radbolzen des vorderen linken Rades das sich selbstständig machte, und der Punto schlitterte nur auf der Bremsscheibe Richtung Steinmauer. Böhm konnte eine massiveren Aufprall noch verhindern, der Punto war aber leider nicht mehr fahrbereit, und so musste der enttäuschte Dieselmeister einen weiteren Erfolg abschreiben. Damit war der Weg für Spielbichler frei, der bis dahin keine Chanche hatte Böhm den Sieg auch nur annähernd streitig zu machen.

Michael Böhm: "Es scheint, als würde uns  Admont nicht mehr mögen. Im Vorjahr das Problem mit der Lenkung und jetzt das. Wie sich beim Service heraus gestellt hat waren alle vier Radbolzen abgebrochen und wir hatten keine Chance . Ich bin natürlich enttäuscht, denn wir waren bis dahin ohne Probleme unterwegs und haben, ohne voll zu fahren, Spielbichler und Steinacker kontrolliert. Jetzt konzentrieren wir uns auf die 3-Städte Rallye, wo wir mit unserem Punto Abarth gegen die Konkurrenten des HJS Diesel Masters antreten.”

Christian Böhm (Teamchef): “Michael hat schon beim Prolog gezeigt was er kann, und sich mit Platz 18 ganz vorne platziert. Am Samstag hat er dann die Dieselklasse souverän angeführt und bis zum Ausfall vier von sechs Diesel-Bestzeiten vorgelegt, ohne dabei zu viel zu riskieren. Leider kam in SP acht dann ein technisches Gebrechen, das alle Siegeschancen zu Nichte machte. Alle Radbolzen des linken Vorderrades sind beim Anbremsen einer Rechtskurve abgebrochen. Gott sei Dank ist das bergauf in einer Kurve passiert, die mit ca. 130 km/h angefahren wird, und nicht in einer der schnellen Bergabpassagen im Wald, wo mit mehr als 160 km/h gefahren wird. Wir werden in den nächsten Tagen die Radbolzen in einem technischen Labor untersuchen lassen, um festzustellen, ab es ein Materialfehler war. Bevor wir nicht genau analysiert haben woran es gelegen ist, werden wir den Punto nicht einsetzen. Leider musste auch unser zweites Team Leitner/Schützner ihren Fiat Stilo in SP 7 mit gebrochener Motoraufhängung abstellen. Das Admont Wochenende war damit für uns nicht gerade erfreulich. Trotzdem bin ich froh, dass nichts passiert ist, und ich blicke zuversichtlich zur 3-Städte Rallye und zum Saisonfinale im Waldviertel, wo wir in der Dieselklasse wieder ganz vorne dabei sein wollen.”

 

ARBÖ Admont Rallye 2008
Böhm – Tomasini kommen als frischgebackene Dieselpokalsieger nach Admont

Mit einem hart umkämpften  Sieg bei der  BP ultimate Rallye im Gepäck, bei der  sich die Scuderia ABARTH Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini schon vorzeitig den Sieg in der Dieselklasse der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft geholt haben, kommen die beiden Abarth-Piloten nach Admont.

Hat das Team mit dem fünften Sieg bei der fünften Rallye dieses Jahres die Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth JTD eindruckvoll unter Beweis gestellt, so hat Michael Böhm in Admont auf dem Vorjahr noch eine Rechnung offen. Nach einem sehr guten Beginn m Freitag kam am Samstag das Aus durch einen Unfall. Dabei hätte man damals bereits den Titel einfahren können. Der Titel ist in diesem Jahr bereits fix, so dass Michael Böhm recht locker in die ARBÖ-Rallye gehen kann.

Michael Böhm: “Ich war mir der schweren Aufgabe bei der BP ultimate Rallye  bewusst und bin nicht voll auf Angriff gefahren. Trotzdem hat und Bernhard Spielbichler sehr gefordert, so dass auch wir unser Tempo verschärfen mussten.  In Admont, wo ich sehr gerne fahre und bis auf das Vorjahr immer  gut platziert war, kann ich nun sehr entspannt an die Sache ran gehen und brauche nicht zu taktieren. Wir werden einige neue teile testen und versuchen so weit vorn wie möglich zu landen. Ein weiterer Dieselsieg wäre natürlich optimal, aber wir werden sicher auch unseren Teamkollegen Fredi Leitner unterstützen. Vielleicht kann er den zweiten rang in der Meisterschaft behaupten.”

Div III Diesel -nach bp ultimate Rallye
1. Michael Böhm 100 Punkten
2. Alfred Leitner 53
3. Bernhard Spielbichler 45
4. Günther Jörl 31
5. Walter Kunz 29

 

Michel Böhm und Fredi Leiter im Kart

Am Wochenende fand Wiens einzigartige Motorsportveranstaltung –Art of Cart -  im Prater statt und verbreitete Formel 1-Feeling. Auf der anspruchsvollen, atemberaubenden Strecke fighteten 20 Teams mit fast 200 Fahrern aus Wirtschaft, Society und Medien um den Siegerpokal beim Tele2 Art of Cart Trophy.

Zum ersten Mal war auf der begehrten Art of Cart Trophy auch ein deutsches Promi Team dabei, dass ein im Januar startendes Kinoprojekt um Le Mans promotet. Das Kart mit der deutschen Flagge und seinen Protagonisten (Serien-Star Christian Storm (Lenßen und Partner), SAT1-Juror Kelechi Onyele (SAT1-Show „You can dance“), Joe Rabl (Hollywoodparts in Godzilla oder U571) und Fitz van Thom (Regisseur) wurden von dem Rennsportnachwuchstalent Jackie Weiss und dem jüngsten Formel 3 Teamchef, Thomas Rössler unterstützt.
Unterstützung aus Österreich kam in Form von Neo-Diesel Rallyemeister Michael Böhm und seinem Abarth-Teamkollegen Fredi Leiter., die  sich bei den deutschen Promis so richtig wohl fühlten. Sogar ein deutscher TV Sender begleitete das Team während der drei Tage in Wien. Obwohl es in der Endabrechnung für das Promi Team Germany nicht zu einem  „Stockerlplatz“ reichte, genoss man die Siegerparty vor dem Riesenrad. Dabei hörte man, dass auch schon einige deutsche Grosstädte ihr Interesse an einer ähnlichen Veranstaltung bekundeten. Wär doch was, wenn die Karts mal in Berlin um den Reichtag flitzen.

 

BP Ultimate Rallye 2008
Dieselpokalsieg 2008 für Böhm – Tomasini


Mit einer fehlerfreien Vorstellung bei der BP ultimate Rallye sicherte sich die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini schon vorzeitig den Sieg in der Dieselklasse der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft. Mit dem fünften Sieg bei der fünften Rallye dieses Jahres stellte das Team die absolute Zuverlässigkeit des Grande Punto Abarth JTD eindruckvoll unter Beweise. Ausschlag gebend war aber nicht nur das fahrerische Talent und die Cleverness von Michi Böhm und die perfekte Ansage von Co Martin Tomasini, sondern auch die perfekte Vorbereitung des Punto durch die Techniker des Teams  und die erstmals in dieser Saison eingesetzten BF Goodrich Reifen.

Dabei war die BP ultimate Rallye von Beginn an mehr als spannend. Im Schatten des Sekundenkrimis an der Spitze des Feldes mit Baumschlager, Wittmann, Waldherr und Harrach war es in der Dieselklasse nicht anders.  Michi Böhm wechselte sich  mit Bernhard Spielbichler laufend an der Spitze ab, und der Zeitabstand zwischen den  Beiden lag zwischen 0,6 und 1,5 Sekunden. Am Ende des ersten Tages betrug der Vorsprung von Michael Böhm lediglich 5,8 Sekunden auf Spielbichler. Bereits 2:28 min dahinter  Michaels Teamkollege Fredi Leitner im Fiat Stilo JTD auf Rang drei.

Den Samstag begannen Böhm-Tomasini mit einer Dieselbestzeit in SP neun, allerdings wieder nur 2,8 Sekunden vor dem VW Piloten Spielbichler der samstags noch mehr attackierte. In SP zehn das umgekehrte Bild: Böhm 1,6 Sekunden hinter Spielbichler.  In SP elf war Michi Böhm wieder 1,1 Sekunden voran, in SP zwölf  waren es dann 17 Sekunden. Somit schaffte sich das Abarth-Team einen Polster von  25,3 Sekunden, der allerdings nach SP 13 um 20sekunden schmolz, da Spielbichler eine tolle, zehnte Gesamtzeit hinlegte, sich bei dieser Attacke allerdings die Ölwanne beschädigte und aufgeben musste. Böhm- Tomasini ließen sich nicht bitten und absolvierten die letzten drei Sonderprüfungen mit Bravour und sorgten so für den fünften Erfolg en suite für die Scuderia Abarth Austria. Gleichzeitig bedeutet dies den Sieg in der Dieselmeisterschaft 2008. Ein weiterer Erfolg für das Fiat Austria Racing Team ist der zweite Platz in der Dieselwertung von Fredi Leitner und Richard Schützner im Fiat Stilo und der vierte Platz von Markus Jaitz, ebenfalls im Stilo.

Michael Böhm: “Ich war mir der schweren Aufgabe bewusst, die auf uns bei der BP ultimate Rallye  zu gekommen ist. Die Erwartungen waren sehr hoch und die Chance den Titel bereits bei der Rallye unseres Sponsors BP ultimate zu holen sehr verlocken. Trotzdem war ich immer vorsichtig optimistisch, denn im Vorjahr hätten wir bei der Waldviertel Rallye nur Ankommen müssen. Leider war damals das Glück nicht auf unserer Seite. Dafür ist es in dieser Saison umso positiver gelaufen. Fünf Siege bei fünf Rallyes, besser geht es nicht. Am Freitag war ich etwas angespannt und bin zu verkrampft gefahren, obwohl der Punto perfekt gelaufen ist. Mit viel Einsatz und der perfekten Ansage von Martin Tomasini haben wir einen kleinen Vorsprung ins Etappenziel gerettet. Am Samstag war ich dann viel lockerer und auf einmal waren auch die Zeiten besser. Trotzdem hat und Bernhard Spielbichler ganz schön gefordert. Es tut mir sehr leid, dass er ausgefallen ist, denn ich hätte gerne  bis zur letzten SP gekämpft. Ich bin überglücklich, dass ich nach 2005 –Martin war ja auch im Vorjahr als Beifahrer Dieselmeister – auch in diesem Jahr den Diesel Pokalsieg einfahren konnte. Ohne unser Team und unsere langjährigen Sponsoren wäre das aber nicht möglich gewesen. Mein Dank gilt vor allem unserem Teamchef, der alles im Griff hat, organisiert, telefoniert und auch das Unmögliche möglich macht.  Genauso wichtig sind unsere Techniker, die den Grande Punto im Vorjahr perfekt gebaut und vor jeder Rallye optimal vorbereitet haben, damit ich gewinnen kann. Jetzt freue ich mich schon auf Admont, wo ich ganz locker fahren kann.”

Teamchef Christian Böhm: “Es ist kaum zu glauben dass wir bereits bei der BP ultimate Rallye den Titel einfahren konnten. Diese Saison ist perfekt gelaufen und wir haben auch das nötige Glück gehabt. Michael ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat gezeigt, dass man sich auf ihn verlassen kann. In Kombination mit der perfekten Technik des Grande Punto Abarth war diese Paarung eben die Beste. Ich bin aber auch sehr glücklich, dass Fredi Leitner, der erstmals in dieser Saison auf unserem Fiat Stilo gefahren ist bei der BP ultimate Rallye den zweiten Platz geschafft hat und auch in der Meisterschaft an der zweiten Stelle liegt. Ein Erfolg für das gesamte Team und ein Beweis für die Zuverlässigkeit  unserer Autos. Danke an alle Sponsoren und vor allem an unser Team und meine Familie, die mich immer unterstützen.”

Div III Diesel -nach BP ultimate Rallye
1. Michael Böhm - Scuderia Abarrth Austria 100 Punkte
2. Alfred Leitner - Fiat Austria Racing          53 Punkte
3. Bernhard Spielbichler - VW Motorsport    45 Punkte
4. Günther Jörl                                          31 Punkte
5. Walter Kunz - VW Rallye Team Austria   29 Punkte

 

Volles Programm für Michel Scuderia Abarth Austria.
Michael Böhm und sein Team im Dienst der guten Sache


Am Freitag den 18. Juli stand für den Führenden in der Österr. Dieselmeisterschaft, Michael Böhm, der ABARTH Race-Day in Melk auf dem Programm. Im Zuge der Markenpräsentation von Abarth “chauffierte” Michael Böhm im seinem Grande Punto Abarth VIP´s und Kunden von Abarth Österreich in Renntempo um den Wachauring.  Die begeisterten “Co-Piloten.-und Pilotinnen” waren von der Performance des Grande Punto im Rallyetrimm mehr als beeindruckt.

Am Sonntag ging es dann in ähnlicher Tonart weiter, nur dass man den glatten Asphalt des Wachauringes mit dem Schiotterbelag des Nordringes in Fuglau tauschte.

Bei der von Helmuth Schindelegger bereits zum achten Mal organisierten Kinderrallye am Nordring in Fuglau bei Horn stellte sich die Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm am Steuer seines Fiat Stilo in den Dienst einer guten Sache. Michael und Teamchef Christian Böhm chauffierten behinderte Kinder rund um den Rallyecross Kurs und vermittelte Rallyefeeling pur. Neben Michi Böhm waren auch wieder Beppo Harrach, Ernst Harrach und andere Rallyefahrer der Einladung von Helmuth Schindelegger gefolgt. Der Sänger Falco, bekannt aus Starmania sowie “Benzinbruder” Roland Düringer waren ebenfalls der Einladung gefolgt und bereiteten den Kindern viel Freude.

Den Kindern und Betreuern wurde ein unvergesslicher und spannender  Nachmittag beschert, und viele Sponsoren stellte sich mit Geschenken für die Kinder ein. Auch beim Scuderia Abarth Zelt gab es wieder Geschenke von Austrian Airlines, die neuesten Automodelle von Fiat, BP-Kappen und, und...

 "Es war wieder ein wunderbarer Tag bei dem ich dabei sein durfte. Die glücklichen Gesichter der behinderten Kinder nach einer Rallyerunde am Nordring hat mir gezeigt, dass man sich viel öfter darüber im Klaren sein sollte, wie gut es uns geht, und dass man mit Kleinigkeiten helfen und viel Freude bereiten kann." war Michael und Christian  Böhm begeistert und zugleich beeindruckt. “ Gar keine Frage, dass auch wir unseren Beitrag leisten und uns in den Dienst einer sehr, sehr guten Sache stellen." so Teamchef Christian Böhm.

Sponsoren und Besucher spendeten 12.000,- Euro für  den Verein "Die Boje" die sich um traumatisierte Kinder kümmern.