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Mazda 323 1,5
Das Design ist modern, glattflächig aber nicht aufregend. Mut zu Designkunststücken vermißt man. Dafür spricht Mazda den konservativeren Käufer an, der modernes Design, eine überkomplette Ausstattung und viel Sicherheit sucht
DIE GOLDENE MITTE
Tony Allen
Der neue Mazda 323 steht auf der Bodengruppe des 626 und ist deshalb sehr geräumig und komfortabel. Die Neuauflage des Mazda 323 ist kompakter geworden als der Vorgänger. Der Sedan, der uns für einen ausgiebigen Test zur Verfügung stand, ist um zwei Zentimeter kürzer, hat aber im Innenraum ganz schön zugelegt. Das Karosseriedesign wurde überarbeitet und präsentiert sich zwar sehr modern, aber nicht gerade aufregend. Wahrscheinlich standen Variabilität und Ausstattung im Vordergrund, und nicht ein aufsehenerregendes Design.
Ab den CE-Modellen ist der Beifahrersitz umklappbar, leider ist nur im 323 F die Rücksitzbank, wie beim 626, längsverschiebbar. Die Sicherheitsausstattung ist komplett. Fahrer- und Beifahrerairbags mit 50 und 150 Litern, Seitenairbags für Kopf und Brust, ABS, fünf Dreipunktgurte, Gurtstraffer vorne, eine Beifahrersitzbelegungserkennung, BBE genannt, sowie eine elektronische Wegfahrsperre gibt es serienmäßig. Die elektrischen Fensterheber haben fahrerseitig eine Stop-Funktion, die auf Widerstand reagiert.
TOLLES FAHRGEFÜHL
Das Lederlenkrad und der Fahrersitz sind höhenverstellbar, die Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar und die Fenster ebenfalls eklektrisch bedienbar. Auch eine Klimaanlage ist im 1,5i 16V TE serienmäßig. Als Draufgabe gibt es auch noch einen Bord-computer, der über Knopfdruck Infos über den momentanen Verbrauch, Reichweite, Außentemperatur und Durschnittsverbrauch mitteilt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt die serienmäßige Panasonic-Anlage mit sechs Lautsprechern und einem professionellen Sound. Eine serienmäßige Lenkradfernbedienung ist Mazdas Beitrag zur Verkehrssicherheit. Für die sportliche Note zeichnen unter anderem die 15-Zoll Aluräder verantwortlich, auf denen Pirelli-Breitreifen der Dimension 195/55 R 15 für die nötige Haftung sorgen. Eine Antischlupfregelung wird gegen Aufpreis geliefert.
Der 1,5 Liter 16-Ventiler mit 88 PS läßt in den unteren Drezahlbereichen etwas an Elastizität vermissen. Erst ab 3.500 U/min wirkt er recht aufgeweckt und spurtet freudig los. Das Fahrwerk ist komfortabel, nicht zu hart und gutmütig. Lediglich in schnellen Kurven schiebt der 323 1,5i etwas über die Vorderräder.
Das zweifarbige Cockpit ist funktionell und auch in der Verarbeitung tadellos.
Technische Daten
Motor: 1.498 ccm, Vierzylinder, 16 Ventile
Max. Leistung PS/kW: 88/65 bei 5.500 U/min
Max. Drehmoment Nm/U-min: 108/4.000
Fahrleistung: 0-100km/h in 11,9, Spitze 177 km/h
Kraftübertragung: Frontantrieb
Getriebe: 5-Gang manuell
Fahrwerk: Einzelradaufhängung mit McPherson Federbeine, hinten Doppelquerlenker und McPherson Federbeine
Bereifung/Felgen: 195/55 R15 auf 6Jx15 Alufelgen
Kofferraumvolumen in L: 42
Ladekante in mm: 650
Leergewicht in kg: 1.070
Zuladung in kg: 510
Verbrauch (städtisch/außerstädtisch/ gesamt) in L: 9,5/6,3/7,5
Testverbrauch in L: 8,0
Preis: Mazda 323 Sedan 1,5i 16V TE inkl. MwSt und 6% NoVA: öS 249.900,-
| Bewertung | |
| Design | |
|---|---|
| Serienausstattung | |
| Fahrverhalten | |
| Fahrleistung | |
| Verbrauch | |
| Verarbeitung | |
| Sicherheit | |


