Porsche 911 Turbo
Der Porsche 911 Turbo als rezeptfreies Mittel zur Blutdrucksteigerung. Suchtgefahr ist erwünscht und vorhanden. Zu Risiken und Nebenwikungen lesen Sie den nachfolgenden Artikel.
Die Fliehkraft ist unbarmherzig. Gott sei Dank. Wie sonst sollte man auch Beschleunigung spüren und fühlen. Es kann aber durchaus zu Schwindelgefühlen, besonders auf der Beifahrerseite, kommen. Da hilft nur Beständigkeit, sich den physikalischen Kräften auszusetzen und den Körper mit Schub und Kraft bekannt zu machen. Sicher kennt man den Schub, der einen in den Sitz drückt. Man kennt es aus dem Vergnügungspark, von der Hochschaubahn. Und man kennt sicher auch den einen oder anderen Sportwagen. Was man aber auch keinen Fall kennt, ist die Urgewalt des 911er Turbo. Er schlägt unbarmherzig zu, mit geballter Faust, weit ausgeholt und zielgerichtet wie der Pfeil einer Armbrust. Das Hirn versucht erst noch zu begreifen und schon ist die Vorstellung auch wieder vorüber. Der 911er verbeißt sich sprichwörtlich in den Asphalt und holt tief Luft für einen Hechtsprung auf allen Vieren. Die Turbos schaufeln verdichtete Frischluft ins Innere des Boxermotors und das Getriebe eicht den Antriebsstrang auf das bevorstehende Kräftemessen zwischen Physik und Porsche.


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